C Pam Zhang: Wie viel von diesen Hügeln ist Gold

Originaltitel: How much of these Hills is Gold
Aus dem amerikanischen Englisch von Eva Regul
© 2020 by C Pam Zhang
Für die deutschsprachige Ausgabe: © 2021 S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt a.M.
ISBN 978-3-10-397392-1
ca. 348 Seiten

COVER:

Mit einer Pistole in den Händen und der Leiche des Vaters auf dem Rücken des Pferdes, sind die chinesischen Waisenkinder Lucy und Sam auf der Flucht durch die Prärie. Auf der Suche nach einem Ort für sein Begräbnis – und einem Zuhause, das so unerreichbar scheint wie das versprochene Gold in den Hügeln.

REZENSION:

In diesem Debüt von C Pam Zhang befinden wir uns irgendwann mitten im amerikanischen Zeitalter des Goldrausches. Eine detailliertere Fixierung findet nicht statt und würde diesem Buch auch nicht gerecht werden, da es durch eine historische Einordnung in ein zu enges Korsett gedrückt werden würde.
Wir begleiten die chinesischen Geschwister Lucy und Sam auf ihrer Flucht aus ihrer schummrigen Hütte, die sie nach dem Tod ihres Vaters und einem beinahe Banküberfall überstürzt verlassen mussten. Mit einem gestohlenen Gaul machen sie sich auf den Weg und suchen einen geeigneten Begräbnisort für ihren Vater, der heimlich von Sam in einer Kiste verstaut mitgenommen worden ist. Beide sind nichts weiter als Kinder und begegnen den unterschiedlichsten Abenteuern getränkt mit Rassismus dem Wunsch Sams, ein Junge zu sein.
nach und nach offenbart sich eine Geschichte, die eine Decke über eine Vielzahl an Themen ausbreitet und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Lucy und Sam auf der Suche nach einer echten Heimat in einem fremden und von Vorurteilen geprägtem Land. Lucy und Sam als Figuren, die nahezu überall auf dieser Welt vorkommen können – viel zu stark befinden wir uns immer noch im Kampf gegen Unsinnigkeiten, die simpelst durch Akzeptanz und Toleranz vom Erdboden weggefegt werden könnten. Lucy und Sam als Figuren auf der Suche nach einer echten Heimat ohne ihnen selbst bekannte Wurzeln, geführt durch einen Drang nach Zugehörigkeit. Lucy und Sam als Figuren, die in einer amerikanischen Western-Einwanderergeschichte bisher nur selten berücksichtigt worden sind.
Eine nachdenklich stimmende und tiefgründige Geschichte, die sich teils zart, teils brutal erzählt offenbart und dementsprechend stark einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. C Pam Zhang schreibt mutig und erfrischend unkonventionell. Ein grandioses Debüt, welches erst in Richtung letztes Drittel ein wenig an Fahrt verliert. Nichts desto trotz zeigt sich ein grandioses Talent und beweist, dass es immer noch sprachliche Überraschungen in der modernen Literatur zu geben scheint.
hysterika.de / JMSeibold/28.07.2021

Stephen King: Wolves of the Calla

©2003 by Stephen King
This paperback edition published in 2012 by Hodder & Stoughton
ISBN 978-1-444-72348-9
ca. 771 Seiten

COVER:

Determined to reach the Dark Tower, gunslinger Roland and his companions emerge from the forests in the Mid-World on a path that leads to a tranquil valley community of farmers and ranchers in the borderlands.

Beyond the town, the rocky ground rises towards the dark source of affliction. Danger is imminent – the Wolves of the Calla are gathering once again, their unspeakable depredation poised to threaten the soul of the community. Roland and his companions must venture all as they face an unknown adversary. And the future of the Mid-World once again faces crimson chaos.

Wolves of the Calla is the magnificent fifth novel in Stephen King’s epic Dark Tower series that continues to captivate processions of readers.

AND THE TOWER IS CLOSER …

REZENSION:

Wenn man bei einem Epos von einem Lebenswerk sprechen kann, dann ist es sicherlich die Reise Rolands in Richtung des Dunklen Turms. Diese Werke begleiten nicht nur den Autor bereits seit mehreren Jahrzehnten, sondern auch Leser wie mich, die ebenfalls 30 Jahre benötigten, um Roland bis zum Ende seiner Reise begleiten zu dürfen.
Der Dunkle Turm ist dabei jedoch auch ein Gesamtkunstwerk, welches eine Vielzahl von Werken Kings miteinander verknüpft und durch den Mut, auch verschiedene Genre miteinander zu verweben, etwas ganz Besonderes in der Welt der Literatur darstellt.
Der Dunkle Turm ist Western, Horror, Fantasy, Thriller, Liebe, Science Fiction, Dystopie und noch vieles mehr in einem. Gleichzeitig uneingeschränkt philosophisch und zum Nachdenken anregend.
In „Wolves of the Calla“ treffen wir nicht nur auf den Priester aus Salems Lot sondern begeben uns auch des Öfteren nach New York, um die Fäden in Richtung Turm auf den richtigen Weg zu bringen. Schlussendlich wird gemeinsam mit den Dorfbewohnern der Calla gegen die regelmäßig kommenden Wölfe gekämpft, um diesen endgültig klar zu machen, dass die Bürger es nicht mehr länger akzeptieren, dass in gewissen Abständen Kinder als Opfer abgeholt werden.
Die Story ist unglaublich dicht und grandios erzählt. Selbst durch die bei mir etwas angespannte Konzentration beim Lesen in der Originalsprache konnte mich nicht davon abbringen, förmlich an die Seiten geheftet zu sein. Wolves oft he Calla ist definitiv einer der stärkeren Bände der Werke um den Dunklen Turm. Die Figuren werden einem immer vertrauter und der Turm rückt ungebremst näher, auch wenn in diesem Werk weder der Mann in Schwarz noch der Turm selbst eine Rolle gespielt hat. Das ka-tet ist hierin selbst für die weitere Entwicklung verantwortlich und stellt sich diesem Anspruch auch ohne besondere Einwände. Dabei werden sie ihrem Ruf gerecht und zeigen die Stärke einer zusammengewachsenen Gemeinschaft.
Kennt man Stephen King, weiß man jedoch auch, dass solche Verflechtungen – wie im realen Leben – auch erneut brüchig werden können und somit immer zu pflegen sind.
Wer sich dem Dunklen Turm stellt kommt natürlich auch nicht an diesem Werk vorbei. Während der vierte Band viel aus dem Leben Rolands erzählte, begleiten wir hier wieder das Team auf ihrem Weg in Richtung Zentrum der Balken. Der Weg ist das Ziel und hier leuchtet der fünfte Band förmlich, da er durchgehend Lesefreude bereitet und man spätestens jetzt die Gefährten in das Herz geschlossen hat. Trotz ihrer persönlichen Unterschiede agieren sie hier als geschlossene Einheit und bauen dabei das Selbstvertrauen der Farmer auf, um sich gemeinsam mit ihnen deren Feinden zu stellen.
Sollte jemand neu einsteigen wollen: Vor Lesen dieses fünften Bandes hilft es übrigens ungemein, wenn man Salem’s Lot („Brennen muss Salem“) bereits kennt, da hier in diesem fünften Band Pater Callahan eine nennenswerte Rolle spielt und man seine Verweise in Richtung Barlow und dem kleinen Städtchen Salem nur durch Kenntnis des genannten Buches verstehen wird.
Hysterika.de/JMSeibold/17.01.2021

Joe R. Lansdale: Das Dickicht

Originaltitel: THE THICKET
Aus dem Amerikanischen von Hannes Riffel
©2013 by Joe R. Lansdale
© 2014 by J.G. Cotta’sche Buchhandlung Nachf. GmbH, gegr. 1659, Stuttgart
ISBN 978-3-608-50135-3
Taschenbuchausgabe: ©2016 by Wilhelm Heyne Verlag, München
ISBN 978-3-67677-0
ca. 331 Seiten

COVER:

Allein in einer gewalttätigen Welt, muss Jack schnell erwachsen werden, wenn er seine Schwester retten will. Und er braucht dringend Hilfe, die beste, die er kriegen kann. Aber die einzigen Kopfgeldjäger, die zur Verfügung stehen, sind Shorty, der Zwerg, und Eustace, der Sohn eines ehemaligen Sklaven. Zusammen mit Jimmie Sue, einer genauso klugen wie käuflichen Dame, nehmen sie die Verfolgung in eine berüchtigte Gegen auf: das Dickicht. Dort sprudelt aus den ersten windschiefen Bohrtürmen illegal das flüssige Gold, doch Jack ist fest überzeugt: Blut ist dicker als Öl.

REZENSION:

Wie bereits in früheren Rezensionen angemerkt, handelt es sich bei Joe R. Lansdale um einen von mir neu entdeckten Autoren, der mich interessanterweise mit seinen Werken in die Welt des Wilden Westens transferiert, womit ich seit meiner Kindheit nach Abschluss der „Western von Gestern“-Reihe nicht mehr gerechnet hätte.
Erneut sorgte Lansdale für eine tiefgründige und gleichzeitig rundum witzig wirkende Geschichte. Beinahe nebenbei sind seine Geschichten ein Kampf gegen Oberflächlichkeit, Dummheit und Rassismus- man muss sich aber auf diesen Gedanken auch einlassen, da sich dies nur nebenbei offenbart.
Seine teilnehmenden Personen stehen für sich alleine und mir fällt nur schwer ein Schriftsteller auf, dessen Figuren so rundum interessant, tiefgehend gezeichnet und beinahe witzig agierend wirken. Auch in „Das Dickicht“ schafft Lansdale dies problemlos und erneut offenbarte er mir einen Roman im Fahrwasser eines Huckleberry Finn. Gleichzeitig wirkt „Das Dickicht“ jedoch ein wenig zu sehr vorhersehbar, was mich dann doch ein klein wenig enttäuschte.
Es fällt mir dennoch schwer, allzu streng mit diesem Werk umzugehen, da die sprachliche Qualität für sich alleine steht und Lansdale seinen Leser nahezu allein mit seinen unnachahmlichen Vergleichen zu überzeugen weiß.
Nichtsdestotrotz scheint „Das Dickicht“ in seiner Gänze ein klein wenig schwächer zu sein als bereits durch andere Werke von diesem Autor in meiner Lesehistorie bekannt. Dennoch blieb mir auch hier nichts weiter übrig, als dieser Geschichte bis zum Ende folgen zu müssen – somit hat Joe R. Lansdale wohl doch noch gewonnen…
Hysterika.de/JMSeibold/28.12.2020

Joe R. Lansdale: Das abenteuerliche Leben des Deadwood Dick

Originaltitel: Paradise Sky
Aus dem Englischen von Conny Lösch
©2015 by Joe R. Lansdale
Für die deutsche Ausgabe ©2016 by J.G. Cotta’sche Buchhandlung Nachf. GmbH, Stuttgart
ISBN 978-3-608-50140-7
ca. 475 Seiten

COVER:

Ein wilder Abenteuerroman über den berühmtesten schwarzen Cowboy.

Eigentlich wollte Willie Jackson nur ein paar Besorgungen machen. Doch dann erhascht er unfreiwillig einen Blick auf die Unterwäsche einer weißen Frau. Deren Mann nimmt die Sache persönlich, und Willie muss Hals über Kopf fliehen. Er macht sich auf nach Deadwood, wo er sich in eine wunderschöne junge Frau verliebt, das Leben von Wild Bill Hickock rettet – und auf Rache an seinen Verfolgern sinnt.

REZENSION:

Als weiterer Vermerk steht noch auf dem Cover der Satz „Joe R. Lansdale erzählt die filmreife Lebensgeschichte eines ehemaligen Sklaven, der zur Westernlegende Deadwood Dick wurde“ – und genau darum handelt es sich auch, wie ein kurzer neugieriger Blick in das Internet offenbart: Willie Jackson, später bekannt als Nat Love beziehungsweise Deadwood Dick hat doch tatsächlich gelebt und selbst sein Leben niedergeschrieben.
Diese Vorlage scheint sich Joe R. Lansdale zu Herzen genommen zu haben und haucht dem sagenhaften Leben Nat Loves neues Leben ein.
Sein Buch ist ein typischer Abenteuerroman, der ein wenig an die früheren Groschenromane erinnert. Die Geschichte klingt kurios, ein klein wenig übertrieben – könnte sich aber trotzdem exakt so zugetragen haben.
„Das abenteuerliche Leben des Deadwood Dick“ ist ein echter Wild-West-Abenteuerroman mit einem außerordentlich kuriosen Hauptdarsteller, der sich nur aus Versehen auf der Flucht befindet und dabei sein Leben mehrmals komplett umgekrempelt wird. Die Story ist zwar nur in geringem Maße als spannend zu betrachten, nichts desto trotz kann man sich den Erlebnissen Nat Loves definitiv nicht entziehen. Nebenbei offenbart Lansdale geschickt das doppelmoralische Denken von Weißen in Bezug auf Schwarze als auch die allgemeine Dummheit rassistischen Denkens.
Nat Love selbst geht sehr geschickt damit um und schafft es, sich einen Platz in dieser Welt voller schießwütiger Cowboys zu erobern. Die Darstellung schwankt von ironisch über witzig, bis hin zu todernsten Abschnitten. Man begleitet Deadwood Dick in seiner staubigen Welt voll Indianer, Chinesen, Sklaven, Cowboys und manch anderen interessanten Gestalten.
Lansdale übertreibt natürlich mal mehr und mal weniger und dadurch lässt er einen 80er-Jahre-Western-Groschenroman entstehen, der sich über 470 Seiten zieht.
Alles in allem eine wundervolle Geschichte über einen außerordentlich interessanten Menschen, der es trotz seiner Hautfarbe in dieser vom rassistischen Schwarz/Weiß-Denken geprägten Western-Welt bis zum Marshall gebracht hat – dargeboten als unaufgeregte Lektüre und dennoch gewürzt mit einer gehörigen Prise voll interessanter Momente.
hysterika.de/04.07.2020

Brandon Sanderson: Schatten über Elantel – Ein Nebelgeborenen-Roman

Originaltitel: Shadows Of Self. A Mistborn Novel
Aus dem Amerikanischen von Karen Gerwig
© 2015 by Dragonsteel Entertainment, LLC
Deutschsprachige Ausgabe: © Piper Verlag GmbH, München/Berlin 2017
ISBN 978-3-492-70435-9
ca. 517 Seiten

COVER:

In der Stadt Elantel ziehen nach der Magie nun auch Industrie und Technik ein, und mit dem Erstarken von Religion und Politik immer mehr gesellschaftlicher Zündstoff: Bei einem Treffen der bekanntesten Kriminellen Elantels richtet ein Killer ein Blutbad an. Wax und Wayne sollten sich freuen, dass ihnen jemand die Arbeit abgenommen hat.
Doch dies ist erst der Anfang. Denn finstere Kräfte machen sich die zunehmende Feindschaft zwischen den gesellschaftlichen Schichten zunutze. Es liegt an den Gesetzeshütern Wax, Wayne und Marasi, eine dunkle Verschwörung aufzudecken, die Elantel in den Abgrund zu reißen droht. Und für Wax wird der Fall zu einem ganz persönlichen Rachefeldzug …
Mit seinem Epos “Schatten über Elantel” begeistert Brandon Sanderson erneut mit der hochexplosiven Mischung aus High Fantasy, Western und feinem Humor, die seine Fans lieben.

REZENSION:

Seit langer Zeit befindet sich der Fantasyzyklus “Das Rad der Zeit” von Robert Jordan bereits auf meiner persönlichen Wunschliste. Gleichzeitig habe ich immer ein wenig Angst, diesen groß angelegten Zyklus zu beginnen, da er ja so gut sein könnte, dass mit nichts anderes übrig bleiben würde, als alle Bände zu lesen.
Doch was hat “Das Rad der Zeit” in dieser Rezension verloren? Nun, ganz einfach: Als Robert Jordan leider von uns gegangen ist, übernahm ein Autor namens Brandon Sanderson die eigentlich undankbare Aufgabe, Jordans Zyklus zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.
Meine Recherchen ergaben dabei, dass Sanderson dabei wohl einen ausgezeichneten Job erledigt hatte. Immer noch ein wenig in Richtung “Das Rad der Zeit” schauend, dachte ich mir also, ich versuche es mit Sandersons neuestem Werk. Wenn mir sein Stil nicht gefällt, brauche ich mir auch keine weiteren Gedanken mehr über das Werk von Jordan machen.
Dummerweise habe ich bei diesem Werk versäumt, eine kleine Recherche vor zu nehmen. Es handelt sich nämlich nicht um einen alleinstehenden Band und auch nicht um einen ersten Band einer neuen Fantasyreihe. Nein, Sanderson hat schon öfter Nebelgeborenen-Romane geschrieben.
Nichts desto trotz traute ich mich an “Schatten über Elantel”.
Erfreulicherweise schaffte es Sanderson dabei, auch mich als Einsteiger sehr gut zu überzeugen.
Zum Einen halte ich seine Welt für außerordentlich interessant. Es handelt sich nämlich um eine Mischung aus Fantasy, Western und dem Beginn der Industrialisierung. Somit gibt es erste Autos, die sich neben Pferdefuhrwerken auf den Straßen tummeln. Gäbe es die magischen Elemente nicht, könnte man fast meinen, man wäre im Europa zu Beginn des Industriezeitalters.
Zum Anderen ist seine Schreibstil absolut eingängig und schwenkt zwischen dem notwendigen Ernst, den detaillierten Beschreibungen und einer gehörigen Portion Humor. Damit konnte er auch bei einem Neuleser wie mich, das Interesse ausreichend hoch halten, dass ich dem Werk bis zum Ende folgen musste. Wäre dem nicht so gewesen, hätte die Gefahr bestanden, dass ich “Schatten über Elantel” frustriert zur Seite gelegt hätte. Es dauert nämlich einige Zeit, bis ich das Prinzip der Allomantischen und Ferrochemischen Kräfte verstanden habe. Davon abgesehen stellten sich mir einige Fragen, die sich sicherlich durch das Lesen vorangegangener Bücher überhaupt nicht gestellt hätten.
Aber wie gesagt, ich konnte relativ problemlos darüber hinwegsehen und hatte trotz der ein oder anderen Wissenslücke richtig viel Spaß mit diesem Werk.
Schon wieder ein Autorenname, den ich mir merken muss – darüber hinaus weiß ich nun immer noch nicht, ob ich mich an den gesamten Zyklus von “Das Rad der Zeit” wagen soll.
Jürgen Seibold/05.05.2017
Schatten über Elantel: Ein Nebelgeborenen-Roman (Die Nebelgeborenen, Band 5) – KAUFEN BEI AMAZON