Thomas Olde Heuvelt: ECHO

Originaltitel: Echo
Aus dem Niederländischen von Gabriele Haefs
Deutsche Erstausgabe 10/2021
©2019 by Thomas Olde Heuvelt
©2021 der deutschsprachigen Ausgabe und der Übersetzung by Wilhelm Heyne Verlag, München
ISBN 978-3-453-32098-7
ca. 717 Seiten

COVER:

Nick Grevers hat alles, was man sich vom Leben wünschen kann: Er sieht gut aus, kommt viel in der Welt herum und hat keine Geldsorgen. Seit drei Jahren ist er mit seinem Freund Sam zusammen, gemeinsam leben sie in Amsterdam. Es könnte also alles wunderbar sein, wäre da nicht Nicks Leidenschaft für alpine Hochtouren. Sam teilt Nicks Passion für die Berge ganz und gar nicht, und so ist es wieder einmal Augustin Laber, mit dem Nick in den Schweizer Alpen unterwegs ist. Eines Tages entdecken die beiden einen Gipfel, den sie nicht kennen. Auch die Einheimischen scheinen nichts darüber zu wissen, außer, dass der Berg Le Maudit heißt. Nicks und Augustins Neugierde ist geweckt, spontan beschließen sie, dem mysteriösen Gipfel zu erklimmen. Eine Tour de Force, die zu einem Trip durch die Hölle wird …

Als Sam Avery einen Anruf der Schweizer Polizei erhält, ist ihm sofort klar, dass das eingetreten ist, was er immer befürchtet hat: Nick ist in den Bergen verunglückt. Er liegt schwer verletzt im Krankenhaus, Augustin ist tot. Was ist auf dem Maudit geschehen? Warum verhält sich Nick in den darauffolgenden Wochen zusehends unheimlicher? Hat er gar etwas mit Augustins Tod zu tun? Noch während Sam versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden, wird Nick zur tödlichen Gefahr für jeden, der ihm begegnet.

REZENSION:

Obwohl mich Heuvelts HEX nicht wirklich überzeugen konnte, entschied ich mich dazu, seinem umfangreichen neuen Werk mit dem Titel ECHO dennoch eine Chance zu geben. Vielleicht lohnt es sich gar und ich kann mich der Meinung vom De Telegraaf anschließen, die Thomas Olde Heuvelt als den neuen Stephen King titulieren.
Nun, knapp über 700 Seiten später würde ich mich dem zwar nicht anschließen – nichts desto trotz schaffte es Heuvelt auf eine sehr interessante Art und Weise mich überzeugen zu können.
Heuvelt macht es jedoch seinem Leser nicht einfach – sein Schreibstil ist eher als  ungewöhnlich zu betrachten, und er scheut auch nicht davor zurück, recht sprunghaft zu agieren. Dennoch liebt er die Details und lässt seinen Leser tief in die Geschichte eintauchen, was dazu führt, dass man selbst die Kälte der Bergwelt zu spüren scheint – gleichzeitig wird es einem aber auch ab und an ein wenig zu viel des Guten und somit wäre es für die Geschichte ganz gut gewesen, wenn sie nur etwa 500 statt 700 Seiten beansprucht hätte.
Dies ist aber bereits der einzige kleine Haken, da die Story erfrischend neu ist und eine ähnliche Gruselthematik nur schwer zu finden sein wird. ECHO wirkt als Idee herausragend und scheut sich auch nicht, dies offen zu legen.
Der Wahnsinn beginnt recht schleichend, wird jedoch im Laufe der Storyline immer intensiver und drängender. Die Spannungselemente sind hervorragend eingebaut, können unter Umständen jedoch nicht jeden Horrorfan überzeugen, da dieses Werk trotz der mystischen Begebenheiten in der Machart doch eher einem übernatürlichem Thriller entspricht. Teilweise wirkt ECHO wie ein früher Horrorroman, was ihn umso sympathischer macht, da hier bekannte Anleihen verwendet werden und trotzdem perfekt in ihre Umgebung eingebettet sind. Man nehme nur die wütenden, beziehungsweise ängstlichen Dorfbewohner, die ähnlich eines Lynchmobs vor dem Chalet erscheinen und ihr Opfer zu holen gedenken. Diese symbolischen Szenen sorgen für die Lesefreude an diesem umfangreichen Werk. Heuvelt ist dabei sehr ausschweifend, detailversessen und lässt somit nichts missen – was jedoch auch ein wenig die persönliche Fantasie nimmt und dadurch filmhaft zu wirken scheint.
Nichts desto trotz hat Thomas Olde Heuvelt mit diesem Werk ein deutliches Zeichen gesetzt und meiner Meinung nach sein vorheriges Werk deutlich übertroffen.
Ein neuer Stephen King ist er trotzdem noch nicht – er könnte aber so langsam den gleichen Weg einschlagen, wenn er weiterhin auf einem zumindest ähnlichem Niveau zu haften gedenkt.
hysterika.de / JMSeibold / 01.11.2021

Scott Thomas: VIOLET

Originaltitel: VIOLET
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Kristof Kurz und Stefanie Adam

Deutsche Erstausgabe 07/2021
©2019 by Scott Thomas
©2021 der deutschsprachigen Ausgabe und der Übersetzung by Wilhelm Heyne Verlag, München
ISBN 978-3-453-32032-1
ca. 575 Seiten

COVER:

Dreißig Jahre nach dem Tod ihrer Mutter bricht für die Tierärztin Kris Barlow erneut die Welt zusammen: Ihr Mann stirbt bei einem Autounfall. Geschockt beschließt Kris, sich zusammen mit ihrer kleinen Tochter Sadie in das alte Ferienhaus ihrer Familie am Lost Lake, nahe Pacington, zurückzuziehen. Doch der Ort hat sich verändert, die Einwohner sind Fremden gegenüber misstrauisch geworden, denn im Laufe der letzten Jahre verschwanden mehrere Mädchen spurlos. Zunächst schenkt Kris den Warnungen der Leute keine Beachtung, aber dann ereignen sich seltsame Dinge in ihrem Haus. Als auch Sadie beginnt, sich zunehmend merkwürdiger – und unheimlicher – zu verhalten, wird Kris klar, dass sie sich den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, wenn sie das Leben ihrer Tochter retten will …

REZENSION:

Das Spektrum der Genre, in denen ich mich als leidenschaftlicher Leser bewege, ist sehr weit gefächert. Dennoch liegt meine Liebe von Anfang an im anspruchsvollen Grusel- und Horrorbereich.
In den 80er Jahren wurde ich da noch sehr stark mit neuen Veröffentlichungen über alle möglichen Verlagshäuser hinweg ungebremst bedient. Nach und nach schien dies insbesondere bei den großen Verlagshäusern nachzulassen und man konnte neben dem Publikumsblockbuster Stephen King nur noch wenig neues bei diesen Publikumsverlagen entdecken. Scheinbar scheint sich jemand diesem Problem angenommen zu haben, denn ich erkennen in den letzten Monaten ein kleines Licht am Ende des Tunnels, welches sich immer heller darzustellen scheint. Es gibt nicht mehr nur den Umsatzgarant King, sondern es werden auch weitere Autoren auf dem deutschen Markt unter Vertrag genommen.
Scott Thomas ist einer dieser für uns neuen Namen – sein Debütroman „Kill Creek“ konnte mich bereits durch die interessante und schön altmodisch klingende Idee begeistern.
Nun ein weiterer Roman dieses Autoren mit dem einfach klingenden Titel „Violet“.
Wir begleiten hierin eine Mutter und ihre Tochter in ein altes, heruntergekommenes Ferienhaus, um dort einige Wochen Ruhe zu finden und dabei das Drama um den verunglückten Ehemann verarbeiten zu können.
Wie sich recht schnell herausstellt, gibt es jedoch einige Einflüsse, die das Verhalten ihrer Tochter verändern. Gleichzeitig Personen, die einen zu beobachten scheinen und gruselige Begebenheiten im Hause selbst.
Auch hier erzählt Scott Thomas einen altmodisch wirkenden Gruselroman. Aber genau damit entspricht er meiner Vorliebe und zeigt deutlich, dass ein anspruchsvoller Gruselroman mehr verdeckt als plastisch darstellen muss.
Teilweise so geschickt beschrieben, dass man das Gefühl einer dezent aufkommenden Gänsehaut nicht vermeiden kann.
Sämtliche Versuche, die Geschichte vorherzusehen, scheitern und dementsprechend bleibt man an die Seiten gefesselt, bis man zum unvermeidlichen und grandios erzählten Ende kommt.
„VIOLET“ ist in meinen Augen endlich mal wieder ein grandios erzählter Gruselroman, der sich im Fahrwasser alter Klassiker tummelt und dabei nicht einmal schlecht aussieht. Eine absolute Leseempfehlung für Freunde des anspruchsvollen Schauerromans mit mystischen und/oder geisterhaften Elementen. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung.
hysterika.de / JMSeibold / 04.07.2021

Golden, Christopher: Something She Lost

Originaltitel: Wildwood Road
Ins Deutsche übersetzt von Stephanie Pannen
©2008 by Christopher Golden
©2019 der deutschsprachigen Ausgabe by Amigo Grafik GbG
ISBN 978-3-95981-971-8
ca. 399 Seiten

COVER:

Michael und Jillian Dansky haben alles, was man sich wünschen könnte – eine glückliche Ehe, erfolgreiche Karrieren, eine strahlende Zukunft. Doch ein kleiner Fehler in einer düsteren Oktobernacht ändert alles. Nach einer Halloweenparty döst Michael am Steuer kurz ein – und als er wieder aufwacht, ist nichts mehr, wie es war.

Michael kann gerade noch rechtzeitig bremsen, als er das kleine Mädchen auf der Straße sieht. Aus Sorge um das Kind bringt er sie nach Hause – aber das Gebäude, in dem sie zu leben behauptet, steht leer, und das Mädchen verschwindet wieder mit den Worten: „Komm und finde mich!“ Doch jemand – oder etwas – will verhindern, dass Michael das Mädchen wiederfindet. Plötzlich wird Michael verfolgt. Und seine Frau Jillian scheint wie ausgewechselt …

REZENSION:

Michael und Jillian feiern Halloween. Dabei schauen beide ein wenig zu viel ins Glas – dennoch fahren sie noch mit dem Wagen nach Hause, da Michael der Meinung ist, dass aus seiner Sicht noch alles in Ordnung ist. Als er aus einem Sekundenschlaf wieder erwacht sieht er eine Kurve vor sich und schafft es gerade noch, einen Unfall zu vermeiden. Im Zuge dieser vermeintlichen Rettungsaktion taucht plötzlich ein Mädchen am Straßenrand auf, was ihn zu erneuten hektischen Lenkbewegungen zur Vermeidung eines noch viel dramatischeren Unfalls nötigt.
Das Mädchen selbst wirkt verstört – was natürlich im Angesicht eines knappen Zusammenstoßes nichts Ungewöhnliches darstellt. Michael schafft es, sie in seinen Wagen zu lotsen und möchte sie nach Hause fahren. Jillian selbst bekommt von dieser ganzen Misere auf der Rückbank absolut gar nichts mit – scheinbar hat sie doch tiefer in das Glas geschaut, als Anfangs gedacht.
Warum das Mädchen tiefnachts auf der Straße steht lässt sich nicht aus ihr herausbekommen. Alles wirkt sehr mysteriös – auch der lange und kurvenreiche Weg zu ihrem angeblichen Haus irritiert Michael. Das Haus selbst wirkt nicht sehr einladend und als das Mädchen eintritt, hinter lässt sie noch den Ruf „Komm und finde mich!“.
Ab diesem Augenblick änderte sich das Leben Michaels rundum. Er wirkt immer verfahrener in seinen Tätigkeiten und beginnt zwanghaft dieses Mädchen wieder zu finden. Demgegenüber wird auch die Beziehung zu Jillian auf eine schwere Probe gestellt, da sie sich seit diesem Abend ebenfalls extrem ungewöhnlich verhält und dabei immer aggressiver in jeglichem Gebaren wird.
Christopher Goldens „Something She Lost“ hat im Original bereits zehn Jahre auf dem Buckel – aktuell scheint sich der Autor jedenfalls einen Namen in unseren Gefilden zu machen und somit können wir nun ebenfalls immer mehr seiner Bücher in unserer Sprache widmen.
„Something She Lost“ klingt gemäß der Coverbeschreibung beinahe nach einem typischen Haus-Gruselroman – dies trifft jedoch nur in geringem Maße zu. Wir begleiten hauptsächlich Michael auf seiner rätselhaften Suche nach diesem mysteriösen Mädchen. Dabei driftet er immer weiter in den Wahnsinn herab. Als ob dies nicht bereits genug sein könnte, wird er darüber hinaus auch noch von geisterhaften Erscheinungen verfolgt und gequält.
Goldens Geschichte ist relativ ruhig geschrieben. Der Autor lässt sich viel Zeit mit seinen Protagonisten und man fragt sich des Öfteren, wohin die Reise innerhalb des Plots gehen mag. Nach und nach entwickelt sich ein typisches Szenario, wie man es von früheren Romanen des Genres kennt. Christopher Golden legt somit einen beinahe typischen Roman der klassischen Gruselliteratur vor. Geschickt erzählt mit einem Touch aus der Welt des Übernatürlichen.
Von oben betrachtet kommt es nicht an die erzählerische Kraft seines Romans „Der Fährmann“ heran, bietet dennoch ausreichende Unterhaltung für einige nette Stunden mit wohligem Gruseleffekt der alten Schule.
Jürgen Seibold/02.11.2019

Peter Clines: Der Raum

Originaltitel: 14
Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Deutsche Erstausgabe 05/2017
©2012 by Peter Clines
©2017 der deutschsprachigen Ausgabe by Wilhelm Heyne Verlag, München
ISBN 978-3-453-31642-3
ca. 592 Seiten

COVER:

Nathan Tucker, den alle nur Nate nennen, findet in Los Angeles zu seiner großen Überraschung eine traumhafte Wohnung mit unglaublichem Panorama-Ausblick, und das für eine unverschämt niedrige Miete. Die Wohnungsbesichtigung in dem uralten, ziegelverkleideten Gebäude verläuft ebenfalls reibungslos, bis auf die schillernd grüne Kakerlake, die Nate kurz über den Boden krabbeln sieht. Das stört ihn jedoch nicht weiter, und so zieht er eine Woche später ein. Als er dann von mehreren Leuten hört, dass irgendetwas mit dem Haus nicht stimmt, kommen erste Zweifel bei Nate auf, die sich schon bald nach dem Einzug verstärken: Es tauchen seltsam mutierte Küchenschaben auf, im Keller gibt es einen riesigen Fahrstuhl-Maschinenraum, obwohl der Fahrstuhl angeblich noch nie funktioniert hat, und die Elektrizität des Hauses hat keinerlei Verbindung zum Stromnetz von Los Angeles. Schließlich erfährt Nate von seinen neuen Nachbarn, dass es in dem nach einer Inschrift über dem Eingang so benannten Kavach-Haus bereits etliche Selbstmorde gab. Außerdem hat keiner der Mieter seit ihrem Einzug jemals wieder geträumt. Als sie beschließen, das Geheimnis des Kavach zu lüften, müssen sie feststellen, dass das Haus bereits eigene Pläne mit ihnen hat …

REZENSION:

Es sollte eigentlich einen potenziellen Mieter stutzig machen, wenn sich eine Mietwohnung in einer Stadt wie Los Angeles nicht nur als schöne Wohnung darbietet, sondern dabei auch noch extrem günstig angeboten wird.
Nate kann es selbst kaum glauben, dennoch konnte er nahezu problemlos zugreifen und somit konnte sein Leben als weiterer Mieter des Kavach-Hauses im Herzen LA’s beginnen.
Nach und nach lernt er einige sehr skurrile Nachbarn kennen, die in auch immer mehr von der Kuriosität dieses Gebäudes überzeugen. Recht schnell stellt sich dabei heraus, dass dieses uralte Haus einige Geheimnisse in sich zu tragen scheint. Ein schnell zusammengestelltes “Erkundungsteam” unter Nates Leitung macht sich auf den Weg, das Gebäude näher zu erforschen. Dabei immer sehr vorsichtig, da ihnen des öfteren der Hausmeister im Nacken sitzt.
Sie treffen dabei auf Räume, die nirgendwo einen Sinn zu ergeben scheinen – darüber hinaus einen Weg durch den Keller in ungeahnte Tiefen…
Peter Clines’ Roman beginnt recht sanft und führt ein sehr skurriles Publikum ein. Man lernt dabei Personen kennen, bei denen man sich immer wieder selbst fragt, ob man diese gerne als Nachbarn haben wollen würde. Das geht von der zumeist nackt auf der Gemeinschafts-Dachterrasse liegenden, von allen sexuellen Schamgefühlen befreiten Frau, hin zum weiblichen Computernerd, deren Wohnung mit Technik vollgestopft ist, einem alles im Auge behaltenden und auf die Regeln pochenden Hausmeister, als auch dem religiös-fanatischen und alles verteufelnden Einsiedler.
Natürlich ist dabei nicht das gesamte Setting genannt, welches Clines auflaufen lässt, dennoch ist damit schon einmal kurz angerissen, dass in diesem Haus mehreres nicht in Ordnung zu sein scheint. Nichts desto trotz wächst diese Gemeinschaft immer mehr zusammen und nutzt die jeweiligen Eigenschaften der Beteiligten, um zum Ziel zu kommen: Die Geheimnisse dieses Hauses zu ergründen.
Romane mit Häusern in der Hauptrolle sind immer wieder schön zu lesen. Wer möchte nicht mehr über vermeintliche Geschichten dieser Häuser kennen lernen. Insbesondere, wenn darin auch einige Selbstmorde geschehen sind und man auf Räume stößt, deren Sinn sich nicht sogleich erschließt. Ganz zu schweigen von dem kilometerlangen Weg in die Tiefen der Erde und der Erkenntnis am Ende dieses Weges.
Dementsprechend stimmungsvoll sind auch die ersten beiden Drittel dieses mystisch angehauchten Gruselromans. Sicher, die Personen sind zwar skurril, wirken aber auch ab und an ein wenig schablonenhaft entwickelt und somit etwas vorhersehbar. Trotzdem macht es aber aufgrund der Stimmung und der langsamen Entdeckungsreise durch das Haus recht viel Spaß, dieses Buch zu lesen.
Über das Ende möchte ich nicht allzu viel verraten. Nur soviel sei gesagt: Es ist eine dezente Lovecraft-Hommage und gleichzeitig ein klein wenig Science-Fiction.
Dies auch relativ glaubwürdig, leider sehr schnell und somit viel zu hektisch abgehandelt. Ein wenig, als ob der Autor eine bestimmte Seitenzahl einhalten musste. Er steigt zwar in das Action-Gas, dennoch wäre es schöner gewesen, wenn er hier ebenso sanft vorgegangen wäre, wie in den ersten beiden Dritteln des Buches. Hätte er diese Stimmung bis zum Ende durchziehen können, wäre DER RAUM eine absolute Empfehlung. So ist es jedenfalls ein recht unterhaltsamer Roman mit einem relativ interessanten Thema und einem durch und durch interessantem Haus.
Jürgen Seibold/02.10.2017

Der Raum: Roman – KAUFEN BEI AMAZON