R. Goscinny, A. Uderzo (Jean-Yves Ferri & Didier Conrad): Asterix und der Greif

Originaltitel: Astérix et le Griffon
Übersetzung aus dem Französischen: Klaus Jöken
Textbearbeitung: Markus Iking, Wolf Stegmaier, Karoline Westermeyer Benz
©2021 Les Éditions Albert René
© der vorliegenden Ausgabe und der deutschen Übersetzung:
©2021 Les Éditions Albert René , Verlegt von Egmont Ehapa Media GmbH
ISBN 978-3-7704-2439-9
ca. 48 Seiten

COVER:

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr.
Ganz Gallien ist von den Römern besetzt …
Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringlich Widerstand zu leisten.

REZENSION:

Es ist natürlich ein unglaublich schweres Erbe, welches Jean-Yves Ferri und Didier Conrad angenommen haben. Die Fangemeinde ist weltweit unzählbar und die Erwartungen bei jedem neuen Band ohnegleichen.
Im Nachgang an diese vorliegende Geschichte, bin ich nun erfreulicherweise der Meinung, dass die beiden nun so langsam richtig gut in die Fußstapfen getreten und diese auch mehr und mehr ordnungsgemäß und passend auszufüllen beginnen. „Asterix und der Greif“ ist ja nicht der erste Band der Post-Goscinny-Uderzo-Phase – dennoch in meinen Augen der Erste, der beweist, dass das Erbe wohl angenommen wurde und die vorherigen Bände eher die ersten Schritte auf diesem schwierigen Pfad darstellten. Somit der Weg in die Reife…
Kurzum ist „Asterix und der Greif“ der beste Band dieser neuen Generation an Geschichten über die beiden wichtigsten Gallier seit dem Jahre 50 v. Chr.
In „Asterix und der Greif“ blitzt der ursprüngliche Humor recht oft durch und es zeigen sich viele schöne neue Ideen, die eigenständig, teils sehr modern sind und sich dennoch problemlos im Asterix-Kosmos breit machen ohne störend zu wirken.
Aus Protagonistensicht ist „Asterix und der Greif“ eher ein Obelix/Idefix-Band, da diese beiden auf humorvolle Art die Hauptrollen übernehmen und den Leser gezielt durch die Story treiben.
Alles in allem ein wundervoller Comic, der durchweg überzeugen konnte, viel Freude bereitet und mir beweist, dass es sich weiterhin lohnt, diesen beiden Galliern und ihren Abenteuern treu zu bleiben.
hysterika.de / JMSeibold / 02.11.2021