James Baldwin: Nach der Flut das Feuer

Originaltitel: The Fire Next Time
Aus dem amerikanischen Englisch von Miriam Mandelkow
Neuübersetzung 2019
©1962, 1963 by James Baldwin
©2019 der deutschsprachigen Ausgabe: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München
eBook ISBN 978-3-423-43585-7
ca. 128 Seiten

COVER:

James Baldwin war zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal Opfer weißer Polizeigewalt wurde. Dreißig Jahre später, 1963, brach ›Nach der Flut das Feuer ‒ The Fire Next Time‹ wie ein Inferno über die amerikanische Gesellschaft herein und wurde sofort zum Bestseller. Baldwin rief dazu auf, dem rassistischen Alptraum, der die Weißen ebenso plage wie die Schwarzen, gemeinsam ein Ende zu machen. Ein Ruf, der heute wieder sein ganzes provokatives Potenzial entlädt: »Die Welt ist nicht länger weiß, und sie wird nie mehr weiß sein.«

REZENSION:

Durch Zufall bin ich auf dieses Essay von James Baldwin gestoßen. Es ist ein dünnes Büchlein und dennoch in seiner Wortgewalt mit einer Tragweite, die trotz seiner Entstehung Anfang der 1960er Jahre weiterhin durch und durch eine Gültigkeit besitzt. Dabei ist der Fokus nicht nur auf das Land der Vereinigten Staaten zu legen – nein, auch wir im behüteten Europa stehen dem in nichts nach.
Rassismus ist überall vorhanden und es stellt sich immer wieder die Frage, wie man dem entgegen treten soll beziehungsweise, wie man den Knoten des Rassismus nachhaltig zerstören kann. Neben großen Themen, die überall detailliert diskutiert werden (oft mit lediglich weißen Gästen, was bereits einen Faustschlag in das Gesicht der Betroffenen darstellt), gibt es auch eine Vielzahl an „kleinen“ Unzulänglichkeiten, die durch ungenügenden, engstirnige Erziehung oder schlicht Unwissen, wenn nicht gar Dummheit entstehen oder entstanden sind. Als kleines Beispiel verweise ich auf eine Tätigkeit als ehemaliger Trainer einer Fußballmannschaft – die Spieler waren alle ca. 13/14 Jahre alt. Eines Tages bekamen wir einen neuen Spieler, der aus Südafrika zu uns gezogen ist. Nun, die Mannschaft hat diesen Spieler mit offenen Armen empfangen – dennoch gab es ab und an bei Auswärtsspielen unflätige Bemerkungen von Erwachsenen. Der Höhepunkt fand am letzten Spieltag von ihm statt, da er wieder mit seiner Familie aus familiären Gründen wieder zurück nach Johannesburg musste. Wir organisierten eine Auswechslung von ihm während den letzten Minuten mit Abklatschen bei seinen Mitspielern und einem Applaus durch alle zu uns gehörenden Eltern. Also ähnlich, wie bei einem Profifussballer. Diesen tollen Abschied konterkarierte jedoch ein uns nicht bekannter Zuschauer mit der Bemerkung „was machen die denn für einen Hype um dieses Migrantenbürscherl“.
Natürlich haben wir uns diese Person verbal zur Brust genommen – dennoch ist uns dabei auch allen klar gewesen, dass damit seine Meinung nicht behoben wird. Man kann wohl schon froh sein, wenn so eine Person zumindest mal kurz zuhört. Seine persönliche Meinung wird sich nicht ändern. Alles in allem schlicht ein Idiot – doch auch hier stellt sich die Frage: Wie kann man so jemanden „heilen“?
Darüber hinaus stehen wir auch in anderen Bereichen immer wieder auf der privilegierten Stufe: Nehmen wir doch einfach mal das Marketing von Verlagshäusern. Mir ist bewusst, dass in dieser Klientel der Gedanke gut gemeint ist und nicht rassistisch motiviert ist. Dennoch – und da schließe ich mich James Baldwin an – wird bei Büchern von „Schwarzen“ zum Beispiel so oder ähnlich geschrieben: „Eine starke schwarze Stimme…“, „Der Autor, die Autorin zeigt, dass auch aus Afrika/Asien/Arabien/… großartige Literatur kommen kann…“
So eine Werbung impliziert dezent, dass man nicht davon ausgeht, dass auch aus diesen Ecken der Welt starke Worte kommen können.
Und hier treffen wir auf James Baldwin, der seine Erfahrungen bereits vor 60 Jahren niedergeschrieben hat und dessen Worte noch immer eine unveränderte Bedeutung inne haben: Er fragt sich in seinem Essay, warum man auf die Farbe einer Person aufmerksam machen muss – bei einem Weißen wird das doch auch nicht gemacht.
Und genau das sollten wir uns immer vor Augen halten: Nur gemeinsam können wir es schaffen, diese vermeintliche Rassentrennung in einer Welt, in der es keine „Rassen“ gibt oder geben sollte zu beseitigen. Ein jeder Schritt in diese Richtung – und möge er noch so klein sein – ist ein guter Schritt. Fangen wir doch einfach damit an.
Jürgen Seibold/10.06.2020

Dziuk, Artur: Das Ting

Originalausgabe 2019 bold, ein Imprint der dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-23006-3
ca. 463 Seiten

COVER:

SCHÖNE NEUE MENSCHEN …

Vier junge Leute gründen in Berlin ein Start-up und entwickeln ein Tool: das Ting, das körperbezogene Daten seiner Nutzer sammelt, diese auswertet und auf ihrer Grundlage Handlungs- und Entscheidungsempfehlungen gibt. Die Idee überzeugt – das Ting schlägt auf Anhieb ein wie eine Bombe. Doch um zusätzliche Investoren zu gewinnen, sind Linus und sein Team gezwungen, sich auf ein gefährliches Spiel einzulassen: Sie verpflichten sich, den Empfehlungen des Ting zu folgen. Bedingungslos …

REZENSION:

Artur Dziuks Roman mit dem Titel „Das Ting“ spielt in unserer aktuellen Zeit und denkt das Prinzip allseits zur Verfügung stehenden Applikationen etwas weiter: Im Gegensatz zu Apps, die auf Basis von Vergangenheitsdaten Auswertungen vornehmen und eventuell gerade mal den Hinweis geben, man sollte mehr Schritte laufen, um sein Durchschnittspensum zu erreichen, wert das TING sämtliche zur Verfügung stehenden Daten aus und gibt klare Handlungsempfehlungen für aktuelle Entscheidungen. Das Ziel ist das Erreichen eines rundum zufriedenen und erfolgreichen Lebens. Dabei kann es auch sein, dass man Entscheidungen treffen muss, die auf den ersten Blick negativ klingen, anderen Menschen vor den Kopf stoßen oder man gar Freundschaften kündigt. Der Hintergrund dieser Empfehlung liegt irgendwo in der Zukunft und ist somit noch nicht zu greifen.
Die Idee klingt außerordentlich interessant und beängstigend. Darüber hinaus bietet diese Idee ein Sammelsurium an bösartigen Möglichkeiten, wenn nicht gar dramatischen Entwicklungen der psychologischen Art.
Artur Dziuk geht diesen Weg leider nur begrenzt und lässt in seinem Debüt all diese dystopischen Möglichkeiten unbeschrieben. Dieser Umstand ist sehr schade – nichts desto trotz sorgt „Das Ting“ für einen hohen Unterhaltungswert in einem spannend erzähltem Start-Up-Milieu. Man begleitet die Ersteller dieser App bei ihren ersten Wegen bis zur Marktreife und den dazugehörigen Zwistigkeiten.
Dziuk schreibt dabei sehr eingängig und nachvollziehbar. Die prinzipielle Idee ist gelungen und auch sehr interessant, nerdig und doch glaubhaft erzählt.
Alles in allem ein interessanter Plot eines aufstrebenden Unternehmens mit allen Höhen und Tiefen der ersten Monate und dem notwendigen „Federn lassen“, um sich als Marke bekannt zu machen. Kurzum ein doch sehr gelungener Roman, den man getrost lesen kann.
Für eine absolute Empfehlung hätte ich mir dennoch das „Ausrollen“ des Produkts auf die Menschheit gewünscht – dies mit einer dann folgenden, spannenden und hoffentlich in einer Dystopie endenden Dramatik. Also Menschen, die von einer KI zu ihrer vermeintlichen Zufriedenheit gelenkt werden. Nun, wie man merkt bin ich ein Freund der etwas härteren Gangart – aber vielleicht hilft dies dem Autor, hier gar einen weiteren Band nach zu legen? Das Produkt böte ausreichend Potenzial – oder wartet er gar auf die Empfehlung seiner App …?
Jürgen Seibold/25.02.2020

Adler-Olsen, Jussi: Opfer 2117

Originaltitel: Offer 2117
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
©2019 Jussi Adler-Olsen
Originalausgabe 2019
©2019 dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-28210-9
ca. 588 Seiten

COVER:

Seit über zehn Jahren wirkt Assad wie eine geheimnisvolle Naturgewalt im Sonderdezernat Q in Kopenhagen …

Zypern, Am Strand von Ayia Napa wird der Journalist Joan Aiguader Zeuge, wie Helfer eine Tote aus dem Wasser ziehen. Die Frau aus dem Nahen Osten ist das „Opfer 2117“ auf der „Tafel der Schande“ am Strand von Barcelona, die die Zahl der im Mittelmeer ertrunkenen Bootsflüchtlinge anzeigt. Ihr Bild geht um die Welt. Die Tote am Strand ist eine Frau, die Assad einst sehr nahestand. Mit einem Schlag kehren die Gespenster aus seiner Vergangenheit zurück: Ghaalib, ein irakischer Krimineller, hat bereits einmal sein Leben zerstört – jetzt will er Assad für immer vernichten.

Und mit Assad im Zentrum der Ereignisse beginnt für Carl Mørck und sein Team ein nervenzerfetzender, atemloser Countdown, um eine Katastrophe im Herzen Europas zu verhindern.

Zur selben Zeit kündigt ein psychisch gestörter Gamer telefonisch beim Sonderdezernat Q ein Massaker in Kopenhagen an: Er wolle Rache nehmen für eine ertrunkene Flüchtlingsfrau im Mittelmeer …

REZENSION:

Die Sonderdezernat-Reihe ist eine als Thriller angepriesene Krimi-Reihe. Somit passt sie vom Grundsatz her nicht wirklich in mein übliches Lesespektrum. Nichts desto trotz konnte mich Jussi Adler-Olsen bereits vom ersten Band weg rundum überzeugen und ich freute mich dementsprechend auf jeden weiteren Band dieser herausragenden Reihe.
Das Team selbst ist mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten zusammengewürfelt. Alle bewegen sich dabei am Rande eines psychischen Zusammenbruchs und gleichzeitig scheint dies der dünne Faden zu sein, der diese Kollegen auch persönlich und privat bombenfest zusammenschweißt.
„Opfer 2117“ ist bereits der achte Fall des Sonderdezernats Q  – gleichzeitig ein komplett anders ausgerichteter in seiner Art der Erzählung. Bisher gab es eine recht stringente Handlungslinie und das Ermittlerteam kümmerte sich um bereits vergangene, dennoch nie richtig abgeschlossene Fälle. Dabei gab es in nahezu jedem Buch auch einen Faden in die Gegenwart, dennoch war die Vorgehensweise klar gegeben.
Im vorliegenden Buch scheint nichts mehr diesem bisherigen Ablauf zu entsprechen: Es gibt keinen bereits abgeschlossenen, noch zu klärenden Fall, das Team ist aktuell fast zerbrochen, Rose findet weiterhin noch nicht wieder zurück und der uns immer noch sympathische, doch eher unbekannte Assad scheint auf irgendeine Art und Weise eine Beziehung zu dieser Toten am Strand von Ayia Napa zu haben.
Jussi Adler-Olsen greift sich ein sehr politisches Thema und verknüpft dies zu einem uns alle betreffenden, europäischen Problem. Landesgrenzen spielen keine Rolle – im Gegenteil, er zeigt auf, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit darüber hinweg notwendig sein kann.
Teilweise dachte ich mir, dass das Thema der Flüchtlinge, verknüpft mit der Planung von terroristischen Anschlägen im Herzen Europas für eine Geschichte dieser Art zu wuchtig wird. Der Autor konnte aber bei jeglichem Aufblitzen dieses Problems ein wenig vom Gas gehen und geschickt darlegen, dass er sehr wohl mit dieser Problematik umzugehen und sogar damit zu spielen weiß.
Gut, einige kleine Begebenheiten sind der Dramaturgie geschuldet ein wenig künstlich herangezogen, nichts desto trotz störte das keineswegs, sondern sorgte höchstens dafür, dass der Spannungsaufbau immer weiter angezogen werden konnte.
Nebenbei versucht Adler-Olsen noch einen kleinen psychisch gestörten Gamer mit in seine Geschichte als separates Zuckerstück einzubauen – notwendig wäre dieser Aspekt nicht gewesen, da die eigentliche, vordergründige Handlung bereits ausreichend erzählerischen Stoff bieten konnte. Trotzdem sorgte dieser Aspekt immer wieder dafür, den bekannten, sehr trockenen Witz des Ermittlerteams hervor holen zu können – dieses Markenzeichen wurde nämlich durch Adler-Olsen der Haupthandlung geschuldet in diesem Buch arg vernachlässigt.
„Opfer 2117“ ist scheinbar ein Herzenswerk des Schriftstellers und darüber hinaus ein klares politisches Statement. Auf die Handlung bezogen ein besonderes Werk in dieser Reihe, welches der Person Assads geschuldet war und dessen Persönlichkeit nun nach vielen Jahren vor dem Leser offenbart worden ist.
Erneut ein wahrer Blockbuster und ich freue mich bereits sehr auf eine Fortführung dieser Reihe – erhoffe mir dabei aber auch, dass der nächste Band nicht ganz so tiefgründig ist und den bekannten Witz wieder mehr in den Vordergrund kommen lässt. Auch wenn es in diesem Werk absolut notwendig war, so vorzugehen, wie es der Autor vorgenommen hat.
Das Sonderdezernat Q bleibt in seiner gesamten Reihe ein absoluter Tipp und wer diese Werke noch nicht kennt, sollte einfach mal mit dem ersten Fall (Erbarmen) anfangen – eine Enttäuschung wird nicht auftreten.
Jürgen Seibold/09.02.2020

Rita Falk: Zwetschgendatschikomplott

Falk_Zwetschgen©2015 Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-26044-2
ca. 272 Seiten

COVER:

Zuerst war da dieser Damenfinger im Schnabel einer Krähe. Zu dem Finger gehörte dann die Dirndl-Leiche im Schlachthof-Container. Jetzt zwei junge tote Dirndlträgerinnen im Neubaugebiet Freiham. Ein Mordsstress ist das in der Löwengrube. Und das ist noch nicht alles. Nur noch mal so zur Erinnerung: Da haben wir also Burschenabschied gefeiert in Niederkaltenkirchen mit dem Simmerl und dem Flötzinger und dem Wolfi. Und irgendwie hab ich mich sogar ein bisserl gefreut auf die Hochzeit mit der Susi. Jetzt ist es natürlich verdammt schade, dass ich die dann ausgerechnet verschlafen habe. Weil ich saudummerweise nach einem Spaziergang in den frühen Morgenstunden auf so einem blöden Hochsitz eingeschlafen und viel zu spät aufgewacht bin. Die Susi war zuerst stocksauer und dann auch ziemlich schnell auf und davon mit diesem Lamborghini-Deppen. Himmelherrgottnochmal, wie soll man sich denn da auf diese Wiesnmorde konzentrieren, wenn’s privat gerade Kuhfladen schneit?
Drei Wiesnmorde in München, ein Bürgeraufstand in Niederkaltenkirchen – und dann diese verfluchte Sache mit der Susi. Als wär das nicht genug, straft die Oma ihren Franz mit Nichtachtung. Kein leichter Fall diesmal für den Eberhofer Franz. Gut, dass zumindest der Birkenberger Rudi zu ihm hält.

REZENSION:

Als treuer Leser der sehr witzigen und eingängig erzählten Erlebnisse des Franz Eberhofer aus dem kleinen und beschaulichen Dörfchen Niederkaltenkirchen in Niederbayern, freute ich mich natürlich schon sehr auf eine Fortsetzung der berühmt gewordenen Reihe von Rita Falk.
Nun lag also der sechste Fall vor mir und ich freute mich unbandig auf den Franz, die Oma, den Papa, die Sushi und den ganzen anderen Bürgern dieses Dorfes.
Zwetschgendatschikomplott geht auch gleich interessant los, denn dem Birkenberger Rudi wird von einer Krähe ein Finger auf seinen Balkon gebracht – und so ein Finger macht sich ja nicht einfach mal von alleine auf den Weg in die weite Welt; da muss es doch auch nicht unerhebliches Anhängsel geben, welches eventuelle sogar noch vom Leben verlassen worden ist. Quasi eine Leiche.
Der Franz und der Rudi machen sich auch sogleich auf die Jagd und schon befinden wir uns erneut auf dr Jagd nach dem Mörder. Rita Falk bleibt sich auch diesmal treu und somit gibt es ausreichend Stops in Niederkaltenkirchen, die den Franz herausfordern und auch wieder einmal bayrisch nachvollziehbar sind, sowie zum Schmunzeln einladen.
Nichts desto trotz konnte mich Zwetschgendatschikomplott nicht in diesem Maße überzeugen, wie seine Vorgängerbände. Die gesamte Geschichte bleibt leider ohne nennenswerte Höhen und Tiefen – somit “plätschert” sie einfach nur so dahin. Vielleicht ist Franz hierin zuviel in München, da die bisherigen Geschichten ihren Fokus doch hauptsächlich in Niederkaltenkirchen hatten. Ganz greifen lässt sich das Gefühl jedenfalls nicht, denn die Ideen scheinen noch vorhanden zu sein. Es wirkte aber alles recht schnell gestrickt, ein wenig blass erzählt und somit stieg keine umfängliche Lesefreude auf. Nichts desto trotz ist natürlich auch dieser Band eine leichte Nebenbei-Unterhaltungslektüre, die man als Freund dieser Reihe natürlich nicht missen möchte – wird aber Zeit, dass der Franz wieder seinen Wirkungskreis aufs Land legt.
Jürgen Seibold/20.02.2016
Zwetschgendatschikomplott: Ein Provinzkrimi (dtv premium) KAUFEN BEI AMAZON