Markus Kastenholz: TIAMAT – Das Auge des Drachen 1 (Asche zu Asche)

Erstauflage: Mai 2005
c Markus Kastenholz
c Edition Nocturno im VirPriV Verlag
ca. 156 Seiten

INHALT:

2016:
Immer wieder kommt es in Argentinien zu Massakern an Viehherden. Die Täter sind Dämonen – und bald begnügen sie sich nicht nur mit Rindern!

Die weltweiten Vorboten für die Apokalypse verdichten sich, und nur wenige wissen die Zeichen zu deuten.

Zwei von ihnen sind der letzte “reine” Vampir Charon sowie Rebecca, eine Ritterin vom Orden des Heiligen Michael. Ohne voneinander zu wissen versuchen sie die drohende Katastrophe zu verhindern.

Bald stellt sich für beide heraus, das Böse hat einen Namen:

TIAMAT

REZENSION:

“Tiamat – Das Auge des Drachen” war eine auf das Heftformat konzipierte Serie, die durch Probleme mit dem damaligen Verlag leider unglaublicherweise nie richtig zum Leben erweckt wurde.
Durch die Neuauflage in Buchform und unter einem neuen Dach soll nun dieser vorzeitige Tod rückgängig gemacht werden.
Mit “Asche zu Asche” liegt nun also der erste Band der neu auferstandenen Tiamat-Serie vor.
Markus Kastenholz spielt hierin sehr geschickt mit unwahrscheinlich vielen Klischees, Prophezeiungen, Figuren und Anspielungen aus der historischen Vergangenheit sowie der Horrorliteratur und braucht sich somit mit seinem ersten Band nicht hinter kultigen Serien wie z.B. Hohlbeins “Der Hexer” zu verstecken.
Er baut sehr geschickt und beinahe spielerisch die für Heftromane notwendigen Spannungsbögen auf und vergisst dabei nicht dies am Ende durch noch offene Fragen und einem jeweils fulminanten Lindenstraßen-Effekt zu verstärken. Man ist beinahe sauer, den nächsten Band nicht zur Hand zu haben.
Alles in allem ein Start zu einer Serie, die Kultstatus erreichen könnte, wenn die vorgelegte Qualität erhalten bleibt.
Neben der Hoffnung auf den nächsten Band wünsche ich dieser Serie auf jeden Fall viel Erfolg, ein sehr langes Leben und eine große Fangemeinde, die eigentlich nicht auf sich warten lassen dürfte!
Jürgen Seibold/14.08.05

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