HYS052 – Im Gespräch mit K.T. Spreckelsen

die neue Podcast-Folge (leider mit etwas eingeschränkter Tonqualität):

Katja Tamara Spreckelsen: Ro’ha: Teil 2 – Erwachen

roha2© 2013 Katja Tamara Spreckelsen
ca. 382 Seiten

COVER:

Noch ehe sich der Schock der jüngsten Ereignisse setzen konnte, schleudert ein Systemversagen die Ro’ha in den normalen Raum. Weitab des geplanten Kurses driftet das altgediente Schiff durch ein längst verlassenes Sonnensystem, während sich die Crew von Energiemangel und gravierenden Schäden bedroht sieht …

Teil 2 knüpft direkt an die Handlung des ersten Bands an und führt die Geschichte um Alexandra Lillja Winter und die Crew des imperialen Aufklärers Ro’ha fort.

REZENSION:

Sobald man den ersten Band der Ro’ha-Reihe beendet, fühlt man sich genötigt, sogleich den zweiten – direkt anknüpfenden – Band zu beginnen. Dieser Nötigung gab ich mich ebenfalls hin und schon war ich wieder mitten drin in den Erlebnissen Lilljas und der Crew der Ro’ha.
Im zweiten Band wird das Raumschiff in einen unbekannten Sektor geschleudert und nun sieht sich die Crew nicht nur dem Problem entgegen, dass sie hier keinen Kontakt zu rettenden Einheiten aufnehmen können, sondern das Schiff driftet nun stark beschädigt durch den Raum. Die Crew macht sich nun auf den Weg zu einem Planeten, um dort Material für die Reparatur ihres Schiffes ausfindig zu machen.
Selbstverständlich steht dem eine andere Spezies entgegen und somit führt die Geschichte uns in einen neuen und sogar noch spannenderen Plot als der schon sehr gute erste Band.
K.T. Spreckelsen lässt nun auch die Personen detaillierter Wirken und zeichnet diese erfreulicherweise mehr und mehr aus. Hierdurch wird man als Leser noch stärker in die jeweilige Beziehung und Tätigkeiten mit hineingezogen, was der Geschichte absolut gut tut.
Im Gegensatz zu manch anderen SF-Autoren beleuchtet Spreckelsen die “Zukunfts-Gimmicks” nicht bis in das kleinste technische Detail. Dadurch hat man einfach das Gefühl, das die technischen Errungenschaften der Xhar einfach Alltag sind und funktionieren. In meinen Augen umgeht man dadurch das Problem, als SF-Autor angreifbar zu werden – zusätzlich habe ich als Leser niemals das Problem, plötzlich eine technisch wissenschaftliche Abhandlung zu lesen.
Band 2 ist spannender aufgebaut als Band 1 und lässt einen einfach gut unterhaltend weiterlesen.
Somit scheint die Reihe auch weiterhin ihr Niveau zu behalten, braucht sich auch weiterhin nicht hinter anderen SF-Autoren zu verstecken und lässt den Leser am Ende zufrieden zurück – mehr noch: Der Leser wird sogleich den Blick in Richtung Band 3 aufnehmen.
Jürgen Seibold/05.09.2015

 
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Katja Tamara Spreckelsen: Ro’ha: Teil 1 – Vernichtung

roha1© 2013 Katja Tamara Spreckelsen
ca. 384 Seiten

COVER:

Nach einem vernichtenden Angriff auf ihre Heimat schließen sich zahlreiche Überlebende der Verteidigungsstreitmacht der plötzlich aufgetauchten Verbündeten an, um zu bewahren, was von der Erde noch übrig ist. Unter ihnen ist auch Lillja Winter, die sich unversehens inmitten eines grauenvollen Krieges wiederfindet, in dem die Grenzen zwischen Freund und Feind zusehends verschwimmen.

REZENSION:

Nachdem wir in unserem Podcast immer wieder auch Bücher besprechen, stellte sich plötzlich heraus, das mein Kompagnon beinahe jedesmal von Ro’ha zu sprechen begann. Er selbst hat sich den ersten Band über Amazon ausgeliehen und scheinbar hat es ihn dabei so gefesselt, dass er sich unverzüglich nach den 4 Folgebänden umgesehen hat. Ganz nervös ist er geworden, als er mit Band 4 fertig war, jedoch Band 5 noch nicht auf dem Markt erhältlich.
Nun gut, unsere Geschmäcker sind oft genug sehr verschieden – aber durch dieses regelmäßige Anpreisen entschied ich mich ebenfalls mit dem ersten Band zu beginnen.
Wie sich dabei erfreulicherweise herausstellen sollte: Frau Spreckelsen hat einen absolut interessanten Sience-Fiction-Roman vom Stapel gelassen und diesen auch noch in absolut hohem Niveau selbst verlegt.
Bei Ro’ha handelt es sich um das Raumschiff der Xhar. Diese wiederum sind eine fremde Rasse, die unserem Planeten bereits in den ersten Seiten des Buches mal so ganz nebenbei zu Hilfe eilen und ein anderes Raumschiff zerstören, welches gerade Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht hat.
Doch das eher nebensächlich, denn nun kommt Lillja Winter ins Spiel, die sich bereit erklärt, auf dem Raumschiff Ro’ha anzuheuern.
Als Mensch ist man dabei eher eine Rasse zweiter Klasse, was Lillja jedoch nicht davon abhält, dafür zu sorgen, dass sich das zu ihren Gunsten ändert.
Ab diesem Augenblick folgen wir einer hochinteressanten Geschichte, in der nicht nur Lillya mit den Xhar mehr und mehr zum Team zusammen wächst, sondern auch viele spannende Begebenheiten zu verfolgen sind. Erfreulicherweise schreibt die Autorin dabei nicht die oft unvermeidliche Liebesgeschichte und somit folgen wir eben nicht einer “Mensch-verliebt-sich-in-Alien”-Story, sondern wir befinden uns in einem hochwertigen Sience-Fiction-Roman, der sich sicherlich nicht vor anderen hochkarätigen Autoren dieses Genres verstecken muss.
Alles in allem ein sehr spannender Roman mit interessanten Figuren, deren detaillierte Zeichnung auch nichts missen lässt.
Absolut zu empfehlendes Werk einer bis dorthin doch unbekannten Autorin.
Ich jedenfalls widme mich bereits dem zweiten Band.
Jürgen Seibold/03.09.2015

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