Stephen King, Robin Furth, Peter David, Luke Ross, Richard Isanove: Der Dunkle Turm – 7 – Die Kleinen Schwestern von Eluria

king_eluria© Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Bielefeld 2012
© 2011 by Stephen King
© der deutschsprachigen Ausgabe 2012 by Panini Verlags GmbH, Stuttgart
ISBN 978-3-86869-527-4

COVER:

“Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste… und der Revolvermann folgte ihm.!”

Dreißig Jahre lang hat Stephen King an der siebenbändigen Roman-Saga um den Dunklen Turm gearbeitet, die nach eigener Aussage sein Opus magnum darstellt. Nach der Vollendung verkündete er, nun alles geschrieben zu haben, was es für ihn zu erzählen gibt.

Aber die Figuren aus der von ihm geschaffenen phantastisch-apokalyptischen Mittwelt geben keine Ruhe. Die Geschichte um den Revolvermann Roland Deschain wird weitererzählt. In einer groß angelegten Graphic Novel wird der Weg des zunächst jungen Mannes nachgezeichnet, welche Freuden er erlebt hat, welche Abenteuer bestanden, welche Verluste erlitten, bis er zu dem unerbittlichen Rächer wurde, der alles der Suche nach dem Dunklen Turm unterordnet.

Stephen King hat sich mit den Meistern der Comic-Zunft zusammengetan, um ein grafisches Werk zu schaffen, das einzigartig ist. Nach der Graphic Novel Die Reise beginnt (Der Dunkle Turm Band 6) liegt hiermit nun als siebter Band die Comic-Adaption des Dunkler-Turm-Kurzromans Die Kleinen Schwestern von Eluria vor.

“Lange Tage und angenehme Nächte …”

REZENSION:

Die vom Splitter-Verlag herausgegebene Zusammenfügung mehrerer Einzelbände der hochwertigen Graphic-Novelle um den Dunklen Turm wirkt außerordentlich edel in seiner Aufmachung. Grundsätzlich beinhalten die Bände auch zusätzliches Textmaterial mit Hintergründe bzw. Kurzgeschichten um das Dunkle Turm Epos.
Im vorliegenden Band schreibt die Herausgeberin mit Genehmigung des Autors eine tiefergehende Geschichte über die Schwestern von Eluria, die leider nicht an die Qualität des echten Erfinders des Dunklen Turms kommt.
Nichts desto trotz rundet so etwas den Band immer gut ab und man hat nicht das Gefühl, das es sich hier lediglich um eine Graphic-Novel handelt.
Die grafische Umsetzung der Geschichte um die Schwestern von Eluria ist erneut durch einen neuen Zeichner etwas abgeändert – sie ist aber immer noch passend und stimmungsvoll. Weiterhin ist beinahe jedes einzelne Bild ein Kunstwerk in sich – auch, wenn in den ersten Bänden meiner Meinung nach die Latte etwas höher lag.
Die Geschichte selbst sollte Kenner des Zyklus kein Geheimnis sein, wurde sie doch vom Meister selbst als Kurzgeschichte veröffentlicht. Die Episode spielt knapp vor den Geschehnissen in „Schwarz“ und dementsprechend freue ich mich, dass der Schwarze Mann in die Wüste geflohen ist…
Roland selbst wirkt zwar im vorliegenden Band ein wenig naiver als in den Bänden davor – gleichzeitig wirkt er in manchen Bildern etwas „jünglich“ und natürlich hat man ihn sich unter Umständen beim Lesen des Zyklusses anders vorgestellt – trotzdem ist diese Graphic-Novell-Reihe beinahe ein absolutes Muss unter Turm-Fans und dementsprechend freue ich mich schon auf den Genuß des nächsten Bandes.
Jürgen Seibold/11.02.2015

 

Jack Ross: Die Minuten vor dem Tod

Originaltitel: Requiem
Aus dem Englischen von Karin Meddekis
Deutsche Erstausgabe2009
©2008 by Jack Ross
© 2009 by Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co.KG
ISBN978-3-404-16300-7
349 Seiten/ 7,95 €

COVER:

William Craig ist ein verurteilter Mörder. Er hat den Vergewaltiger seiner Enkelin kaltblütig erstochen – den Sohn eine US-Senators. Doch es ging um mehr als Rache. Craig kennt ein Geheimnis, das Washington erschüttern kann. Hinter Gitter war er zum Schweigen verurteilt.Seine letzte Chance ist die junge Journalistin Deborah Jones. Sie will die Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen. Die Zeit läuft. In fünf Wochen ist William Craig ein toter Mann.

Rezension:

Ein Buch über ein Thema das zwar bewegt aber weder etwas Neues ist noch irgendwelche Änderungen bringt: Die Todesstrafe.
In diesem Fall will die junge Journalistin Deborah einen Häftling aus der Todeszelle befreien. Der Häftling, William Craig, hat vor Jahren den Vergewaltiger seiner Enkelin umgebracht. Dieser wiederum war Tochter des Senators und kein Einzeltäter…
Wird es Deborah gelingen den Täter zu befreien?
Ich muss gestehen, ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, aber:
Natürlich wird es ihr gelingen! Und das selbstverständlich nur mit der Gewissheit dass sie dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt und in unglaubliche Gefahr gerät!

Die Leseprobe die ich damals gelesen habe, war sehr vielversprechend und trotz aller Vorhersehbarkeit kann  man sagen dass dies ein teilweise spannendes Buch ist, das sich sehr gut lesen lässt.
Vor allem für diejenigen, die nur ab und an einen Ausflug in die Kriminalromane machen, ist dieses Buch in jedem Fall empfehlenswert.
Birgit Grunwald für Hysterika, 19.08.2011

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