Florine Roth & Simon Rhys Beck: Immortale

COVER:
Ein Auftrag. Eine unberechenbare Gefahr. Die große Liebe …?
Was als vermeintliche Strafaktion beginnt, wird für den Vampir Falcon Hunter und den Magier Timothy Storm zur Bewährungsprobe.
Statt in die Mentorenrolle für den jungen Lord Blackwood zu schlüpfen, erliegt Timothy bald seiner Anziehungskraft. Und auch der unnahbare Falcon Hunter scheint sein Herz verloren zu haben – unglücklicherweise an die hübsche Schwester des Lords, die keinen Wert auf gesellschaftliche Konvention legt. Lady Elisabeth kann keinem Geheimnis widerstehen und ist fasziniert von der düsteren Schönheit des Vampirs.

Doch in der Dunkelheit lauert eine unberechenbare Gefahr. Können die beiden Männer die Geschwister Blackwood schützen?

REZENSION:

Aufgaben gehören zum Leben! Und so hört man auch meistens gerne von Aufträgen – nur nicht, wenn man den „Immortale“ angehört…
Genau diesen Namen trägt auch die Reihe von Florine Roth und Simon Rhys Beck, deren erster Roman dies ist.

Und genau darum handelt es sich in ihm – um einen Auftrag.

Manche sind eine Freude, andere ein Frevel – und als solchen betrachtet der Protagonist Falcon Hunter das, was von ihm verlangt wird, als Strafe. Er erachtet es als ungerecht, dass ihm dieser Auftrag erteilt wurde, den er deshalb auch nur halbherzig antritt – bis sein Herz, welches eigentlich aufhörte zu schlagen als er zum Vampir wurde, wieder zu Pochen beginnt für die schöne Schwester des jungen Lords Blackwood, auf den er ein Auge haben soll.

Leider wirft auch sein Begleiter, der Magier Timothy Storm, eines auf ihn.

Und so beginnt ein Versteckspiel der Gefühle, während in der Umgebung merkwürdige Dinge vor sich gehen und seltsame Mordfälle auftreten.

Lord Blackwood, der nichts ahnt, dass Falcon Hunter und Timothy Storm als seine Mentoren fungieren sollen, und der keine Ahnung von der Rolle hat, die er einnehmen muss als Nachkomme und somit Erbe seines Vaters, der ihn vor seinem Tod nicht in die Geheimnisse des Landsitzes einweihte, ist nur besten Gewissens dabei seine Schwester vor dem neuen, unheimlichen Nachbarn fernzuhalten, während er sich immer näher zu dessen Kumpanen hingezogen fühlt.

Doch Elisabeth Neugier für das unerklärliche, verbotene und das, was man ihr absichtlich vorenthalten möchte ist größer als die Vorsicht ihres Bruders.

„Nachtfalke & Hexenmeister“, so der Untertitel, ist unter der ISBN 978-3-934442-77-8 im Dead Soft Verlag erschienen.
Miriam Stephanie Reese
(April 2011)

 

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Simon Rhys Beck: Ewiges Blut

dead soft verlag, ibbenbüren 1999
www.deadsoft.de

COVER:

Alexander de Dahomey ist eine der Lichtgestalten im Reich der Schatten, doch seine Liebe zu dem sterblichen Brian wird ihm fast zum Verhängnis – immer tiefer gerät er in ein Netz aus Schmerz und Leidenschaft …

Ungewöhnlich gut geschrieben, handwerklich einwandfrei, es gehört zu den ausgereiftesten Manuskripten, die wir bisher auf den Tisch bekommen haben.
(2 a, Akademie freier Autoren)

REZENSION:

Simon Rhys Beck eröffnet mit dem Roman „Ewiges Blut“ eine Trilogie um den Vampir Alexander de Dahomey. Dieser Debutroman (?) des mit Sicherheit vielen leider noch unbekannten Autors braucht sich hinter den erfolgreichen, aber auch klassischen Romanen dieses Genres nicht zu verstecken.
Es ist ein wenig vergleichbar mit der berühmten Reihe über den Vampir Lestat von Anne Rice. Wobei jedoch Simon Rhys Beck etwas weiter geht.
Wie bei Anne Rice geht es bei Simon Rhys Beck nicht nur um den schaurigen Faktor (ohne diesen jedoch zu vernachlässigen!), sondern auch sehr stark um Liebe und Leidenschaft zwischen den Protagonisten. Während bei Anne Rice die Liebe jedoch überwiegend platonisch bleibt, erschafft Simon R. Beck in seinem Buch auch die Probleme und Leidenschaften der körperlichen Liebe. Dies schafft er so gut, daß die überwiegend homoerotischen Liebschaften und Vorgänge sich ausgezeichnet und ehrlich in die Geschichte einfügen.
Die Geschichte ist wunderbar und technisch einwandfrei geschrieben und man merkt dadurch, wie viel erzählerisches Potenzial wir in unserem eigenen Land besitzen. Man sagt ja oft, das es in unserem Genre nur Wolfgang Hohlbein gibt – erstaunlich wie man sich täuschen kann…
JS/15.06.03