Feb 072011
 

Originaltitel: Midnight
Wilhelm Heyne Verag, 1990
vorliegendes Exemplar:
Bertelsmann Club GmbH, Nr. 02421 6

COVER:

Für den FBI-Agenten Sam Booker ist Moonlight Cove ein verschlafenes Provinznest wie viele andere – bis sich dort mysteriöse Todesfälle häufen und die Leichen verdächtig schnell im Krematorium verschwinden. Um nicht aufzufallen, gibt sich Booker als Immobilienmakler aus und entdeckt schnell das schreckliche Geheimnis von Moonlight Cove. Thomas Shaddack, Chef eines großen Computerkonzerns, setzt Zug um Zug einen wahnsinnigen Plan in die Tat um: Der ganze Ort wird zum riesigen Labor für Computertechnologie – und die Bewohner zu menschlichen “Versuchskaninchen”.
Gemeinsam mit einer Dokumentarfilmerin, die den angeblichen Selbstmord ihrer Schwester aufklären will, einem verkrüppelten Vietnam-Veteranen und einem kleinen Mädchen, das der Umwandlung in einen “neuen Menschen” entkommen ist, versucht Booker, dem bösen Spuk ein Ende zu setzen.

“Dean R. Koontz ist ein flotter, gradliniger Erzähler, der in so bildhafter wie nüchterner Sprache einen Spannungsbogen erzeugt, der von Anfang an gefangen nimmt. Der rechte Thriller-Stoff für späte Lesestunden.”
Berliner Morgenpost

Dean Koontz, 1945 in Pennsylvania geboren und unter traurigen Familienverhältnissen aufgewachsen, suchte und fand schon als Kind Zuflucht in der Literatur. Als Neunjähriger beschloß er, Schriftsteller zu werden, mit zwanzig gewann er einen Literaturpreis. Er hat seither eine steile Karriere als Autor von Spannungsromanen gemacht, deren schriftstellerische Qualitäten von der Kritik einhellig gerühmt werden. 1988 waren Koontz’ Bücher in elf Sprachen übersetzt und hatten eine Weltauflage von mehr als 30 Millionen erreicht. Koontz ist verheiratet und lebt als freier Schriftsteller in Orange, Kalifornien.

Feb 072011
 

Genehmigte Sonderausgabe für area verlag gmbh 2004
c der deutschsprachigen Ausgabe 1996/1998 by Wilhelm Heyne Verlag, München in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München

Titel der Originalausgabe: The Face of Fear
c 1977 by Brian Coffey aus dem Amerikanischen von Heinz Zwack

Titel der Originalausgabe: Phantoms
c 1983 by Dean R. Koontz aus dem Amerikanischen von Ulrike Laszlo

COVER:

Koontz macht Angst, die in den Wahnsinn treibt: Das gilt für den spannendsten Roman und das berühmteste Werk des “Meisters des Schreckens” (People) gleichermaßen – beide erstmals zusammen in einem Band!

Nackte Angst
Ein kaltblütiger Frauenmörder ist auf dem Weg, sein zehntes Opfer auf grausame Weise zu morden. Die Presse nennt ihn den “Schlächter”, die Polizei ist machtlos. Allein Graham Harris, der über hellseherische Fähigkeiten verfügt, könnte den Psychopathen stoppen…

Phantom
Das kleine, idyllische Snowfield wird zum Schauplatz des Grauens: Sämtliche Einwohner des Bergdorfes werden vermißt oder sind bereits tot. Welch ein Schock, als die Ermittlungen zeigen, daß kein Unfall dem Geschehen zugrunde liegt, sondern ein grausames, unbegreifliches Wesen Snowfield in seinem Bann hält…

“Meisterwerke der modernen Horrorliteratur”
Hamburger Abendpost

REZENSION:

Dean R. Koontz führt den Leser in “Nackte Angst” zu einem beinahe klassischen, sehr spannenden Thriller über einen psychopathischen Serienmörder, der eine blutige Spur hinter sich lässt und sich an den von ihm verübten Morden berauscht.
Koontz wäre jedoch nicht Koontz, wenn er nicht noch eine mystische Komponente einbauen würde. Der Serienmörder arbeitet nämlich absolut fehlerfrei und die Polizei tappt völlig im Dunklen. Nur Graham Harris, der über hellseherische Fähigkeiten verfügt, sieht den Vorgang des Tötens als ob er selbst dabei wäre. Dies erkennt jedoch auch der Mörder und macht sich somit auf die Jagd nach dem einzigen vermeintlichen Zeugen seiner Taten.
Der Autor erzählt einen sehr spannenden Plot, der einzig bei der Auflösung ein wenig enttäuscht, da man das Gefühl hat, das die Flucht Graham Harris’ und seiner Frau etwas mutig erzählt zu sein scheint. Ich glaube fast nicht, das jemand so vorgehen würde. Davon abgesehen schafft es Koontz jedoch abermals, dies in einer völlig atemlosen Spannung zu erzählen, womit diese Geschichte zwar auch ein wenig an den Roman “Vision” (beide 1977 entstanden) des Autors erinnert, jedoch ohne Probleme als guter Thriller einzuordnen ist und ein guter Einklang in die folgende Geschichte dieses Doppelbandes dastellt.
Es folgt “Phantom”, ein Thriller in dem die Einwohner eines idyllischen Dorfes plötzlich verschwinden oder mit den übelsten Verletzungen getötet aufgefunden werden. Dieses Buch wurde bereits verfilmt, kann jedoch wie so oft als Roman viel besser überzeugen.
Dieser Plot ist durch und durch spannend und relativ glaubhaft erzählt. Koontz schafft es sogar, historisch belegte “Massenverschwindungen” mit seiner Geschichte zu verknüpfen, was die Angst des Lesers noch etwas nährt. Es handelt sich bei “Phantom” um einen fast klassisch anmutenden Ungeheuerroman, der für jeden Horrorfan etwas zu bieten hat und somit in dessen Sammlung nicht fehlen dürfte. Schade, das der Autor von diesem “B-Genre” ein wenig abgedriftet ist. Weitere Geschichten dieser Art könnten sicher nicht schaden.
Das komplette Buch ist wieder in der schönen Horror-Verpackung des Area-Verlages erschienen und die Zusammensetzung ist abermals geschickt gemacht: Zuerst ein spannender, aber lockerer Thriller – um danach mit der echten “Horror-Keule” den Leser zu fesseln.
Macht nur weiter so…
JS/31.10.04

Feb 072011
 

Originaltitel: The Vision
Übersetzung: Wolfgang Lotz
Erschien bereits als gekürzte Ausgabe in der Reihe “Die Unheimlichen Bücher” unter dem Titel “Die Hellseherin”.
c 1977 by Dean R. Koontz
c der deutschen Ausgabe 1984 by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co.KG, München

COVER:

Horrorvisionen, die plötzlich erschreckende Wirklichkeit werden…

Mary Bergen ist eine junge Hellseherin, die Gewaltverbrechen sehen kann, bevor das Messer zusticht, die Kugel trifft, der erste Tropfen Blut fließt. Sie kann in die Zukunft sehen, aber um dem unheimlichen Killer zu entrinnen, muß sie tief in ihre eigene dunkle Vergangenheit hinabsteigen.

“Ein Meister des Schreckens.”
PEOPLE

REZENSION:

Mit Vision schrieb Koontz einen Roman in dem sämtliche Facetten des Übersinnlichen angesprochen werden.
Die Geschichte ist spannend, glaubwürdig und routiniert erzählt. Der Autor legt wieder einmal eine falsche Spur und lässt den Leser an den diversen Mutmaßungen mitfiebern und geschickt teilhaben.
Den eigentlichen Täter habe ich mir zwar bereits sehr früh gedacht, fand die Auflösung aber trotzdem sehr geschickt erzählt.
Vision ist sicherlich nicht ein Koontz-Highlight aber dramaturgisch so gut erzählt, daß es jeden schier an das leider recht kurze (ca. 250 Seiten) Buch fesselt und die Zeit vergessen lässt. Somit ein sehr guter Roman für eine durchgelesene Nacht oder für den klassischen „Strandleser“ – Vorsicht! Sonnenbrandgefahr!
Jürgen Seibold/25.06.04

Feb 072011
 

Wilhelm Heyne Verlag 2001
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien Vertriebs GmbH
Originaltitel: False Memory

COVER:

Ein einziger Tag zerstört das glückliche Eheleben von Martie und Dusty Rhodes: Aus heiterem Himmel überfällt Martie schreckliche Angst; sie fürchtet sich vor ihrem eigenen Schatten und vor ihrem Spiegelbild. Panisch entfernt sie sämtliche Messer und spitzen Gegenstände aus dem Haus um zu verhindern, dass die grausigen Fantasien in ihrem Kopf sie zu einem Mord treiben. Marties Ehemann Dusty hofft auf Hilfe durch Dr. Ahriman, einem renommierten Psychiater. Aber dann muss er feststellen, dass dessen Hypnose- sitzungen einem ganz anderen Zweck als der Heilung von Kranken dienen. Welche Rolle spielt Dr. Ahriman wirklich?

“Ein meisterhafter Thriller mit diversen Drehungen und Wendungen in der Handlung und einem psychopathischen Bösewicht, der fast so schrecklich ist wie Hannibal Lecter.”
People

Dean Koontz wurde 1945 in Pennsylvania geboren und begann schon in seiner Jugend zu schreiben. Nach einer kurzen Berufstätigkeit als Englischlehrer wurde er 1969 freier Schriftsteller. Heute lebt er mit seiner Frau im kalifornischen Orange County. Seine zahlreichen Romane sind internationale Bestseller und wurden in über 30 Sprachen übersetzt.

REZENSION:

Über diesen neuen Erfolgstitel von Dean Koontz kann man eigentlich nicht viel sagen. Zu gross ist die Gefahr, das man einiges von der Geschichte verrät.
Koontz entwickelte in diesem Buch einen Bösewicht, der mit ungeheuerlicher Macht über die jeweils betroffenen Personen zuschlägt und das alles als ein grosses Spiel sieht – in dem er mit fast hundertprozentiger Sicherheit als Sieger hervorgeht.
Stimmen der Angst enthält sehr viele Wendungen, die einem den Atem stocken lassen und mit einer ähnlichen Macht den Leser zum umblättern zwingen.
Das einzige Manko war nach meiner Meinung das zu schnelle Ende, was aber dem Gesamteindruck des Buches nicht mehr schaden konnte.
Erschreckend, wenn so eine Menschenbeeinflussung möglich wäre!
JS/30.03.03

Feb 072011
 

Originaltitel: Seize The Night
Wilhelm Heyne Verlag, 2001

COVER:

Das Buch
In der kleinen Stadt Moonlight Bay verändern sich in letzter Zeit immer mehr Menschen auf seltsame Weise, werden bösartig und korrupt. Selbst der Polizei kann man nicht mehr trauen. Außerdem verschwinden nach und nach Kinder der Bevölkerung auf unerklärliche Weise. Als der kleine Sohn einer Freundin entführt wird, greift Chris Snow, der ungewöhnliche Held aus Geschöpfe der Nacht, ein. Der Journalist leidet an einer seltenen, genetisch bedingten Lichtempfindlichkeit, die ihn zu einem Leben in der Nacht zwingt. Mit seinem klugen Hund Orson heftet sich Snow an die Fersen des Entführers. Die Spur führt ihn auf Fort Wyvern, ein angeblich stillgelegtes Forschungszentrum der Armee. Snow findet heraus, daß hier genetische Experimente durchgeführt werden. Plötzlich verschwindet auch Orson. Bei seiner Suche entdeckt Snow Grausiges…

Der Autor
Dean Koontz wurde 1945 in Everett / Pennsylvania geboren. Er studierte am Shippensburg State College und wurde 1966 Lehrer in Appalachia. Wenig später heiratete er und veröffentlichte seinen ersten Roman und Kurzgeschichten. Seit 1976 lebt er mit seiner Familie in Orange County / Kalifornien. Koontz schrieb fast 60 Bücher, die in 18 Ländern erschienen sind und eine Gesamtauflage von über 60 Millionen Exemplaren erreicht haben. Die meisten Bücher des Autors sind im Wilhelm Heyne Verlag erschienen, unter anderem: Zwielicht, Das Versteck, Die zweite Haut, Drachentränen, Phantom, Geschöpfe der Nacht.

REZENSION:

In diesem Buch vermischt Dean Koontz auf geniale Weise mehrere scheinbar unabhängige Handlungsstränge zu einer einzigen Geschichte und zeigt dabei, daß sie alle zusammengehören.
Es handelt sich um eine klassische Kinder-Entführungsgeschichte, die sich jedoch mit geheimen wissenschaftlichen Versuchen auf Fort Wyvern in der Nähe des bereits bekannten Ortes Moonlight Bay verknüpft und doch trotzdem miteinander beinahe nichts zu tun haben.
In der Hauptrolle agiert abermals Christopher Snow, bekannt aus Koontz‘ früherem Werk „Geschöpfe der Nacht“, als der große Retter.
Christopher Snow leidet an einer seltenen Krankheit namens Xeroderma pigmentosum, die ihn zwingt nur nachts aktiv zu sein, da der direkte Kontakt zu Licht für Snow zu einem schnellen, verkrebsten Ende führen kann. Diese Krankheit spielt in diesem Roman, bis auf die fast ausschließlichen Nachtaktivitäten, jedoch keine allzu große Rolle.
Vielmehr entsteht hier ein Thriller, in dem Koontz sämtliche Möglichkeiten unterschiedlichster Genre aufsteigen lässt.
Im Bann der Dunkelheit ist ein Thriller mit Horror-, Science Fiction-, Zeitreise- und Wissenschaftselementen. Wobei Koontz hier, wie schon öfter, eine gewisse Abneigung gegenüber den heimlichen Forschungstätigkeiten der Personen in weiß erklingen lässt. Was aber verständlich ist, da wohl jeder etwas gegen die „für-die-Menschheit“-tätigen Wissenschaftler hat, die doch in Wahrheit nur zugunsten irgendeiner Regierung tätig sind.
Auf jeden Fall ist dieser Roman wieder einmal ein spannendes und verdammt gutes Buch von Dean Koontz, der schlichtweg zu unterhalten weis und jeden Thriller-/Horrorfreak zu positiven Kritiken verleitet.
Ich denke, man wird auch sicherlich noch mal was über Christopher Snow lesen.
JS/04.06.03

Feb 072011
 

Originaltitel: Watchers
Paul Zsolnay Verlag, Wien 1988
vorliegendes Exemplar:
Bertelsmann Club GmbH – Nr. 07170 4

COVER:

In einem streng geheimen Regierungs- laboratorium verändern Gentechniker das Verhalten von Tieren bis zur Unkenntlichkeit. Ein Hund entkommt, ein Golden Retriever …
Das streunende Tier wird von dem Eigenbrötler Travis Cornell aufgenommen und wegen seiner beinahe übermenschlichen Güte und unvergleich- lichen Intelligenz Einstein genannt. Durch die Freundschaft mit dem Hund wird der mißtrauische Einzelgänger Cornell so verwandelt, daß er wieder Zuneigung seiner Mitmenschen gewinnt und fähig wird, selbst Liebe zu schenken…
Herr und Hund merken allerdings bald, daß sie verfolgt werden. Zunächst von rivalisierenden Geheimdiensten und dann von einem mysteriösen Wesen, das überall blutige Spuren hinterläßt. Endlich wird klar, daß der Verfolger auch aus dem Laboratorium stammt: ein gentechnisch perfektioniertes Mordtier, das niemand aufhalten kann und das auf die Vernichtung Einsteins programmiert zu sein scheint…

Dean R. Koontz, 1945 in Pennsylvania geboren und unter traurigen Familienverhältnissen aufgewachsen, suchte und fand schon als Kind Zuflucht in der Literatur. Als Neunjähriger beschloß er, Schriftsteller zu werden, mit zwanzig gewann er einen Literaturpreis. Er hat seither eine steile Karriere als Autor von Spannungsromanen gemacht, deren schriftstellerische Qualitäten von der Kritik einhellig gerühmt werden. 1988 waren Koontz’ Bücher in elf Sprachen übersetzt und hatten eine Weltauflage von mehr als 30 Millionen erreicht. Koontz ist verheiratet und lebt als freier Schriftsteller in Orange, Kalifornien.

REZENSION:

Der Einstieg in die Welt von Dean Koontz.

Brandzeichen war für mich das erste Buch des für mich zur damaligen Zeit noch unbekannten Autors Dean R. Koontz.
Die Geschichte von dem Retriever Einstein und seinem Verfolger ist unwahrscheinlich spannend und trotzdem humorvoll erzaehlt. Koontz baut einen hohen Spannungsbogen auf, der nichts vermissen lässt. Die Schlußsequenz ist fast ein bischen zu kurz, bzw. geht ein wenig zu schnell von statten, was aber die ganze Geschichte nicht mehr ernsthaft beeinflussen kann.
Wie sollte es anders sein: Brandzeichen war für mich der Einstieg und ich glaube, das es vielen nach diesem Buch so gehen wird wie mir – man kauft ein Koontz Buch nach dem anderen.
JS/2001

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