Erstauflage Juli 2006
c Edition Nocturno im VirPriv Verlag
ca. 180 Seiten / 9,90 €

COVER:

2018:
Mehr als zwei Jahre sind vergangen, seitdem Tiamat’s Dämonenhorden die Welt im Handstreich genommen und die Menschen unterjocht haben. Millionen Menschen starben, der Rest führt ein Dasein zwischen Armut, Sklaverei, Hoffnungslosigkeit und Todesangst.

Im “heiligen Köln” treffen die ehemalige Michaelsritterin Rebecca und der Vampir Charon zusammen. Sie schließen einen Pakt, der nur ein einziges Ziel kennt:

Tiamat’s Schreckensherrschaft zu brechen!

Erstauflage: Mai 2005
c Markus Kastenholz
c Edition Nocturno im VirPriV Verlag
ca. 156 Seiten

INHALT:

2016:
Immer wieder kommt es in Argentinien zu Massakern an Viehherden. Die Täter sind Dämonen – und bald begnügen sie sich nicht nur mit Rindern!

Die weltweiten Vorboten für die Apokalypse verdichten sich, und nur wenige wissen die Zeichen zu deuten.

Zwei von ihnen sind der letzte “reine” Vampir Charon sowie Rebecca, eine Ritterin vom Orden des Heiligen Michael. Ohne voneinander zu wissen versuchen sie die drohende Katastrophe zu verhindern.

Bald stellt sich für beide heraus, das Böse hat einen Namen:

TIAMAT

REZENSION:

“Tiamat – Das Auge des Drachen” war eine auf das Heftformat konzipierte Serie, die durch Probleme mit dem damaligen Verlag leider unglaublicherweise nie richtig zum Leben erweckt wurde.
Durch die Neuauflage in Buchform und unter einem neuen Dach soll nun dieser vorzeitige Tod rückgängig gemacht werden.
Mit “Asche zu Asche” liegt nun also der erste Band der neu auferstandenen Tiamat-Serie vor.
Markus Kastenholz spielt hierin sehr geschickt mit unwahrscheinlich vielen Klischees, Prophezeiungen, Figuren und Anspielungen aus der historischen Vergangenheit sowie der Horrorliteratur und braucht sich somit mit seinem ersten Band nicht hinter kultigen Serien wie z.B. Hohlbeins “Der Hexer” zu verstecken.
Er baut sehr geschickt und beinahe spielerisch die für Heftromane notwendigen Spannungsbögen auf und vergisst dabei nicht dies am Ende durch noch offene Fragen und einem jeweils fulminanten Lindenstraßen-Effekt zu verstärken. Man ist beinahe sauer, den nächsten Band nicht zur Hand zu haben.
Alles in allem ein Start zu einer Serie, die Kultstatus erreichen könnte, wenn die vorgelegte Qualität erhalten bleibt.
Neben der Hoffnung auf den nächsten Band wünsche ich dieser Serie auf jeden Fall viel Erfolg, ein sehr langes Leben und eine große Fangemeinde, die eigentlich nicht auf sich warten lassen dürfte!
Jürgen Seibold/14.08.05

1. Auflage 4/06
c Markus Kastenholz
Eloy Edictions
ca. 196 Seiten / €12,–

COVER:

SCHWARZDUNKEL…
… sind die Herrscharen des Namenlosen.

SCHWARZDUNKEL…
… schlägt auch so manches Herz.
Wie etwa von Gottes zweitem Sohn …
Der beiden Hexenhammer-Inquisitoren …
Eines von tiefer Schuld geplagten Kaplans …
Und das von Horst Kolck,
der ein neues Leben sucht und es findet
- wenn auch nicht so, wie er sich vorstellt …

SCHWARZDUNKEL
sind ihre Geschichten …

REZENSION:

Schwarzdunkel ist ein 200-Seiten starkes Taschenbuch mit sieben Kurzgeschichten von Markus Kastenholz – auch bekannt als Mit-Herausgeber des wirklich herausragenden Fanzines NOCTURNO.
Seine in diesem Band enthaltenen Geschichten sind sehr breit gefächert, ohne glücklicherweise die Grenzen des Genres zu verlassen.
Dadurch ist definitiv gewährleistet, dass jeder Leser die ein oder andere Perle in diesem Buch vorfindet.
Sehr gerne nimmt sich Markus Kastenholz der Kirche und ihren Institutionen an – was natürlich aufgrund der Vielfalt an Vorschriften und den dann unvermeidlichen Verfehlungen ein sehr dankbares und schier unerschöpfliches Thema ist.
Um niemanden in seiner Meinung zu beeinflussen möchte ich eigentlich keine Geschichte besonders hervorheben – zu sehr befinden sich die vorliegenden sieben Erzählungen auf einem gleichbleibend hohen Niveau und zu unterschiedlich sind die persönlichen Empfindungen verschiedener Leser.
Gänzlich einhalten kann ich dieses Vorsatz aber leider trotzdem nicht, da mir nichts anderes übrig bleibt, als noch zu vermerken, daß die Story “Blackout” ein wahrlich furioses Ende eines Kurzgeschichtenbandes darstellt! Besser lässt sich ein Buch fast nicht beschließen um den Leser mit offenem Mund – lechzend nach mehr – zurück zu lassen.
Jürgen Seibold/01.11.2006

c Monika Wunderlich – VirPriV Verlag
c Markus Kastenholz
ca. 130 Seiten

COVER:

Lieben Sie auch die Nacht?

Wegen ihrer Ruhe, ihrer Stille, ihrem Charme und ihrer Eleganz? Genießen Sie es auch, wenn der Tag sich schlafen legt und die Nacht ihren samtdunklen Mantel über das Land wirft?

Doch Vorsicht!

Sie birgt auch Gefahren!
Bestien in Menschengestalt und
Menschen in Bestiengestalt
Geschöpfe, die es tagsüber nicht wagen, ihre Verstecke zu verlassen und die Nacht zu ihrem Jagdrevier machen.

Von einigen dieser Kreaturen berichtet dieses Buch in neun höllisch-makabren Geschichten.

REZENSION:

Neben seiner Tätigkeit als Herausgeber des genialen Literatur-Zines NOCTURNO, sowie als Autor der Serie TIAMAT-Das Auge des Drachen, zeigt sich Markus Kastenholz auch immer wieder als Autor diverser Kurzgeschichten.
Im vorliegenden Band namens “Dämonium” gibt es abermals neun weitere Geschichten in denen Kastenholz seine Fähigkeiten als Autor morbider, düsterer, intelligenter und/oder makabrer Stories offenbart.
Ich möchte hier beileibe nicht auf die einzelnen Geschichten eingehen, da fast jeder Kurzgeschichtenband durch seine unterschiedlichen Inhalte den Leser von Geschichte zu Geschichte unterschiedlichst anspricht.
Nichts desto trotz hatte ich im vorliegenden Band das Gefühl, daß die Qualität der Stories überwiegend konstant hoch bleibt und dementsprechend genußvoll das Lesen vonstatten ging.
Somit ein erneuter uneingeschränkt zu empfehlender Kurzgeschichtenband eines Autoren, der durch seine bisherigen Veröffentlichungen absolut zu überzeugen weiß und den man unbedingt im Auge behalten sollte.
Seine weiteren Veröffentlichungen werden dies sicherlich beweisen und jeden weiteren Leser zu überzeugen wissen.
Jürgen Seibold/02.06.2007

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