Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 08 – Engel des Bösen

Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg
© 2003 Wolfgang Hohlbein

COVER:

Bei einer Seance kommt Robert Craven auf die Spur eines fremden Geistes, der sich im Körper von Cindy, die eigentlich schon vor langer Zeit verstarb, eingenistet hat. Shadow, der Geist der sich ihres Körpers bedient, sammelt Millionen von Ratten als graue Armee um sich. Als Howard und Robert die Pläne des geistes gefährden, wirft Shadow ihnen ihr Heer entgegen. Nur knapp können sie entkommen, doch auf dem nahe gelegenen Friedhof von St. Aimes erwartet sie Shub-Niggurath, einer der GROSSEN ALTEN …

REZENSION:

Wie in der davor geschriebenen Rezension bereits erwähnt, sorgte auch dieses Buch für einen kurzen Zeitvertreib auf der eigentlichen Suche nach einer neuen Lektüre. Es ist erstaunlich, wohin manchesmal das eigenen Gehirn abdriftet und sich somit extrem schwer tut, sich für eine Wunschlektüre zu entscheiden. Eventuell war es aber auch einfach der Wunsch der eigenen Gedanken, sich mal wieder den gesammelten Werken des Hexers zu widmen – befinden sich doch noch alle weiteren Bände ungelesen im Regal. Nun, mit Band 8 konnte ich mich dem Ende einen Schritt nähern, nichts desto trotz wird nun jedoch erneut eine Pause eingelegt. Ich bin gespannt, ob es wieder einige Jahre dauern wird, bis ich dann den neunten Band zur Hand nehme.
Es stellt sich jedoch die Frage, woran dies wohl liegen mag. Handelt es sich doch um eine doch recht gelungene Heftromanreihe längst vergangener Zeiten. Eventuell ist dies aber auch der Grund dafür: Man braucht Muse, um eben in diese Zeiten wieder eintauchen zu können und sich somit gedanklich wieder in die eigene Jugendzeit zu versetzen. Als aktuelle Lektüre muss man sich nämlich dies immer vor Augen halten, da die Reihe sonst einfach nicht mehr funktioniert. Dies mag aber sicher am fortgeschrittenen Alter und/oder Anspruchsdenken liegen – kann sein, dass die Hexer-Reihe Neueinsteiger noch durchweg überzeugen kann.
Im vorliegenden Band jedenfalls befinden sich die Hefte mit den Titeln “Wenn der Stahlwolf erwacht”, “Engel des Bösen” und “Im Land der GROSSEN ALTEN” und weiterhin besteht der eigentliche Reiz darin, dass die Hexer-Hefte ein Sammelsurium eingewebter Gruselthemen der Weltliteratur (insbesondere natürlich Lovecraft) darstellen und diese geschickt integrieren. Dadurch findet man auch immer wieder Anknüpfungspunkte, die Literaturkenner dieses Genres zum Schmunzeln bringen. Dem gegenüber steht natürlich die unvermeidliche Vorhersagbarkeit und Vorgehensweise des jeweiligen Heftes. Dies kann man dem Werk aber nicht vorwerfen, da dies nun einmal zum Konzept einer Groschenromanreihe gehört.
Kurzum gesagt: Es war mal wieder ganz nett und erfrischend, in diese beiden (Band 7 und 8) Bände einzutauchen – der nächste Band muss aber noch ein wenig seiner Entdeckung harren, da nun mal wieder etwas anspruchsvolleres gewünscht wird.
Eines jedoch ist trotzdem sicher: Eines Tages tauche ich erneut ein.
Jürgen Seibold/13.02.2016

Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 07 – Im Bann des Puppenmachers

Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg
© 2003 Wolfgang Hohlbein

COVER:

Die Tempelritter um Ger Looskamp in Amsterdam bemächtigen sich Robert Cravens, um mit ihm ein außer Kontrolle geratenes Tor der GROSSEN ALTEN zu vernichten. Nur der Sohn des Magiers, Roderick Andara hat die Macht dazu. Glaubt Robert, als Looskamp ihn aus seinem Gefängnis holen lässt.
Doch schon die Fahrt auf den Grachten zum Labyrinth verläuft nicht ohne Überraschungen. Plötzlich haben es die Templer und Robert mit einer Übermacht von tobenden Wikingern zu tun. Als sie sich schließlich doch dem Herz des Labyrinths nähern, lässt Looskamp Robert nicht dagegen kämpfen. Was hat Looskamp wirklich vor?

REZENSION:

Normalerweise entscheide ich mich bereits im Endspurt eines Buches darüber, welches Buch als nächstes dran kommen soll. Ab und an bin ich mir aber nicht sicher und dann entsteht ein sehr unglückliches Vakuum und ich rase wie ein gejagtes Kaninchen durchs Haus und blättere durch eine Vielzahl unterschiedlichster Werke. Alles, um eine Entscheidung zu treffen.
Ich fühle mich dabei wohl wie eine Frau vor einem vollen Kleiderschrank mit dem Ausspruch “Ich habe nichts an zu ziehen!!”.
Nun, in diesem Fall wendete ich mich dann den seit zig Jahren bei mir befindlichen Hexer-Bänden zu, die irgendwie immer noch ihrer Entdeckung harren.
Stellt sich natürlich die Frage, ob so etwas im gehobenen Alter und mit geändertem Anspruch noch funktionieren kann. Handelt es sich doch eher um Nostalgie einer Groschenromanreihe, die ihren Zweck virtuos in einer längst vergangen Zeit erfüllten, jedoch sicher nur noch schwer den Sprung in die heutige Zeit schaffen können – oder?
Nun, im vorliegenden Band befinden sich – wie in fast jedem – drei Hefte der damaligen Reihe. Hierin enthalten die Hefte “Das Haus unter dem Meer”, “Im Bann des Puppenmachers” und “Das Mädchen aus dem Zwischenreich”.
Beim Lesen dieses Bandes muss man sich natürlich immer vor Augen halten, dass hier eine Heftromanreihe abgelichtet ist. Aus diesem Grund darf man sicher nicht über die immer wieder vorherrschende und somit gleiche Vorgehensweise in der Dramatik aufregen. Dies war und ist sicher auch heute noch einfach Konzept einer Serie. Deswegen drücke ich hier einfach mal ein Auge zu.
Der Inhalt ist immer noch ausreichend interessant, da man als Kenner der Gruselliteratur immer noch sehr viele Referenzen erkennen kann. Dieses Konzept fand ich auch wirklich klasse bei dieser damaligen Heftreihe.
Ganz funktionieren scheint die Reihe aber leider doch nicht mehr – nichts desto trotz konnte ich damit mal wieder in längst vergangene Zeiten eintauchen. Einen Tiefgang darf man aber definitiv nicht erwarten. Leider nicht mehr ganz zeitgemäß, aber zu seiner Zeit immer noch als Klassiker zu betrachten und somit ganz interessant als kurzes Häppchen zum gedankenlosen Zeitvertreib.
Ich denke, man kann sich das ein oder andere Mal diesem Thema widmen – insbesondere, wenn man mal wieder nicht wirklich weiß, was man lesen soll.
Zur Sicherheit widmete ich mich auch noch dem nächsten Band….
Jürgen Seibold/12.02.2017

Wolfgang und Heike Hohlbein: Das Buch

Wilhelm Heyne Verlag
c deutsche Ausgabe 2009

COVER:

Ein Kampf auf Leben und Tod

Seit Jahrhunderten wachen die geheimnisvollen Hüterinnen über das Archiv, in dem das Leben der Menschen aufgezeichnet wird. Doch jetzt kommt es zur Katastrophe, da Unbekannte in das Bücherlabyrinth eindringen und die Vergangenheit und damit die Gegenwart umschreiben. Leonie, die junge Erbin einer Buchhandlung, erkennt, dass auch sie der uralten Gemeinschaft der Hüterinnen angehört und dazu ausersehen ist, die Wirklichkeit zu retten. Doch kann sie diesen fast aussichtlosen Kampf gewinnen?

„850 Seiten Hochspannung.“ Buch Journal

REZENSION:

Leonies erfährt nach dem tragischen Tod ihrer Großmutter, dass die Buchhandlung nur die Tarnung für ein großes Geheimnis darstellt: Im Keller des Antiquariats befindet sich der Eingang zu einem riesigen Archiv, in dem jede Minute von jedem vernunftbegabten Wesen in jeder Welt von seltsamen Kreaturen aufgezeichnet wird. Leonies Vater entwendet das Familienbuch und beginnt, die Familiengeschichte umzuschreiben. Das lässt sich der Archivar nicht gefallen und setzt alles daran, das Buch zurück zu bekommen. Es entbrennt ein verzweifelter Kampf um die Realität der gesamten Welt.
Es ist – leider – typisch für Wolfgang Hohlbein: die Idee ist klasse, der Anfang ist sucht-gefährdend, leider gleitet es ab etwa 2/3 ab und wird selbst für eine mystische Welt, in der die Realität auf dem Kopf steht, überdimensional und immer weiter unrealistisch.
Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, scheinbare – aber durchaus gewollte – Widersprüche und skurrile Situationen. Scheinbare Freunde entpuppen sich als Feinde, undurchsichtige Personen werden – meist unfreiwillig – zu Helfern. Eine Frage bleibt mir ein besonderes Rätsel: Warum kann Leonies Vater in das Archiv eindringen und die Familienchronik umschreiben, wenn doch die „Gabe“ und der Schlüssel zum Archiv ausschließlich nur von der Mutter auf die Tochter vererbt wird?
Nach der Beschreibung auf dem Cover hatte ich mir unter der Geschichte sehr viel mehr versprochen und wurde ein wenig enttäuscht. „Das Buch“ ist dennoch spannend erzählt, und man fiebert bis zur letzten Seite mit Leonie mit, weil man bis zum Schluss nicht weiß, was Realität ist bzw. wer wirklich auf ihrer Seite steht, und wer nicht.
Diana Becker für Hysterika.de / August 2009

Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 05 – Der Seelenfresser

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg
ca. 270 Seiten

COVER:

Eine Nachricht seines Freundes Howard führt Robert nach Arkham, wo er an der Miscatonic-Universität seine Hexer-Kräfte schulen soll. Aber Robert hat mächtige Feinde: Necron, ein uralter finsterer Magier, schickt Shannon, einen seiner berüchtigten Drachenkrieger, aus, um Robert zu töten. Doch Shannon freundet sich mit Robert an, ohne zu wissen, dass es sich um den Mann handelt, den er töten soll. Robert hingegen ahnt nicht, dass er längst zu einem Spielball ihm unbekannter Mächte geworden ist und sein neuer Freund ausgeschickt wurde, ihn zu ermorden. Im Strudel dämonischer Einflüsse beginnt ein tödliches Katz- und Maus-Spiel.

REZENSION:

In dem 5. Band der neu herausgegebenen Hexer-Reihe des Weltbild-Verlages befinden sich die ersten als eigenständige Hexer-Romane veröffentlichten Geschichten. Wieder einmal wird man in eine längst vergangene Zeit der Romanhefte zurück katapultiert, das Alter verringert sich und man schmökert abermals in längst bekannten Geschichten.
Sicherlich glänzen die gesamten Hexer-Geschichten nicht gerade mit literarischen Besonderheiten – aber wer braucht das in diesem Fall schon?

Band 5 enthält die Hefte:

Der Hexer 1 – Das Erbe der Dämonen
Der Hexer 2 – Der Seelenfresser
Der Hexer 3 – Cthulhu lebt!

Jürgen Seibold/01.11.2006

Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 06 – Die Chrono-Vampire

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg
ca. 316 Seiten

COVER:

Als Robert Craven langsam aus der Bewußtlosigkeit erwacht, sieht er sich einem fremden Mann gegenüber, der sich als Inspektor Tornhill von der Mordkommission vorstellt!
Was war passiert?
Noch während Robert mit seiner Erinnerung ringt, finden sich Howard und Rowlf in einem Verließ in Necrons Drachenburg wieder. Sie wissen, aus dieser Burg entkommt keiner, doch da macht Necron ihnen einen verblüffenden Voorschlag. Und sie merken schnell, warum Necron mit ihnen zusammenarbeiten will: Cthulhu ist zurückgekehrt…

REZENSION:

Im 6. Band der neu veröffentlichten Hexer-Reihe befindet sich erstmalig eine Geschichte, die zum größten Teil nicht von Hohlbein geschrieben worden ist.
Kurioserweise ist dies die atmosphärisch dichteste und spannendste Geschichte in diesem Band.
Des weiteren bleibt weiterhin alles beim Alten: Man schmunzelt über das Vorwort, man taucht wieder in die Zeit der Groschenromane und man wird sich trotz des literarischen Anspruchs, den man sich mit dem Älter werden erarbeitet hat, weiterhin den nächsten Bänden dieses Sammelwerkes widmen.
Kult bleibt nun mal Kult!

Im vorliegenden Band befinden sich die Hefte:

Der Hexer 4 – Bote vom Ende der Nacht
Der Hexer 5 – Die Chrono-Vampire
Der Hexer 6 – Labyrinth der weinenden Schatten (Wolfgang Hohlbein zusammen mit Elmar Wohlrath)

Jürgen Seibold/01.11.2006

Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 04 – Tage des Wahnsinns

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg

COVER:

Die Rückkehr der GROSSEN ALTEN, der finsteren Dämonengötter, konnte im letzten Moment verhindert werden, aber dreizehn der mächtigsten von ihnen gelang die Flucht aus ihren Kerkern jenseits der Wirklichkeit. Und sie schwören Robert Craven, dem Mann, der ihnen diese Niederlage zugefügt hat, grausame Rache.
Bei der Flucht aus Durness geraten Robert und seine Gefährten in eine schreckliche Falle. Auch ist es ihm bislang nicht gelungen, die Frau, die er liebt, vom Geist der Hexe Lyssa zu befreien, und für Robert beginnen Tage des Wahnsinns…

REZENSION:

In diesem vierten Band der Hexerreihe befinden sich die beiden Gespensterkrimi-Ausgaben “Der Baumdämon” und “Tage des Wahnsinns”. Nachdem dies die letzten in der Gespensterkrimi-Reihe erschienenen Hexer-Episoden sind, wurden im vorliegenden Band lediglich diese beiden Stories abgedruckt.
Nichtsdestotrotz zeigt sich erneut, warum Wolfgang Hohlbein mit dieser, mittlerweile doch recht alten, Serie das Prädikat “Kult” erlangt hat.
Es gibt sicherlich nichts vergleichbares, in dem man einfach in einer gruseligen Umgebung unter Erscheinen bekannter Phänomene aus den Erzählungen anderer Autoren schwelgen kann. Dies zeichnet uneingeschränkt diese Serie aus. Soviel ich weiß, werden diese positiven “Seitenhiebe” auch noch erheblich in den weiteren Bänden verstärkt.
Alles in allem ein weiterer genussvoller Band für den damals Gespensterkrimi-Schmökernden sowie allen anderen Hohlbein- und Genrefans.
Jürgen Seibold/24.01.2006

Wolfgang Hohlbein: Die Tochter der Himmelsscheibe

c Piper Verlag GmbH, München 2005

COVER:

Feuer, Sturm und Siebengestirn – in Arris Träumen vermischt sich alles: die Katastrophe, die ihre Heimat verschlang, die Geheimnisse um ihre Mutter Lea, der Tod des Vaters, der sein Leben opferte, um das ihre zu retten …

In dem Dorf, das Mutter und Tochter wie Schiffbrüchige aufgenommen hat, fühlt sich Arri als Fremde. Und doch kann sie sich nicht vorstellen, anderswo als in der Hütte am Rand des Verbotenen Walds zu leben. Die vermeintliche Idylle schlägt um, als der Hohepriester von Goseg erscheint und Arri unter Druck setzt – und damit die kämpferische Mutter in die Knie zwingen will. Seinen Drohungen zum Trotz reift in Lea ein gewagter Plan, der sich der Tochter erst nach und nach erschließt.
Doch da ist es fast zu spät. Die Jäger des Dorfs werden angegriffen, und die Kunde von den Fremden, die über die Berge kommen, um sich das Land untertan zu machen, greift wie ein Lauffeuer um sich. Sarn, der Schamane, beschuldigt Lea des Komplotts mit den Fremden – und in Arri keimt der Verdacht, dass diese Anschuldigung nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Als ihre Mutter in aller Hast zu einem weit entfernten Handelsplatz aufbricht, heftet sie sich ihr an die Fersen – und erlebt eine böse Überraschung. Die Menschen, zu denen die beiden gelangen, halten sich Wölfe als Haustiere und pflegen Umgang mit Kriegern, die es nicht nur auf Leas Zauberschwert abgesehen haben, sondern auch auf Arri selbst…

Wolfgang Hohlbein, Jahrgang 1953, gewann 1982 mit seinem phantastischen Roman “Märchenmond” einen Autorenwettbewerb. Seitdem erreichen seine Bücher Millionenauflagen, und er gilt als der Großmeister der deutschen Phantastik. Für die Recherche zu seinem Roman “Die Tochter der Himmelsscheibe” besuchte er die Archäologen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle und durfte die Himmelsscheibe persönlich in den Händen halten. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Familie und vielen Haustieren in der Nähe von Düsseldorf.

REZENSION:

Wolfgang Hohlbein ist und bleibt ein Phänomen. Sein schriftstellerische Ausfluss scheint unermüdlich und bewegt sich weiterhin in den unterschiedlichsten Genren. Das vorliegende Buch “Die Tochter der Himmelsscheibe” ist eine Mischung zwischen Fantasy und historischem Roman. Wir bewegen uns darin in der Frühzeit der Menschen und erleben viel zu Zeiten der sagenhaften Himmelsscheibe von Nebra.
Somit hätte dieses Buch unwahrscheinlich viel erzählerisches Potenzial zu bieten gehabt und dementsprechend hoch war auch meine Erwartung beim Öffnen dieses knapp 1000-seitigen Werkes.
Diese Erwartungen wurden leider absolut enttäuscht. Wolfgang Hohlbein hat in diesem Epos leider überwiegend nur die Mutter-Tochter-Beziehung ausgebreitet und erzählt und erzählt und erzählt….
Dies wird mehr und mehr ermüdend und man blättert nur noch weiter, da man Hohlbein ja eigentlich als Spannungsgarant kennen und lieben gelernt hat.
Leider kommt er in diesem Werk nicht zur Sache. Es fehlt jegliche Tiefe und Dramaturgie. Ein eventuell dezent angedeuteter Spannungsaufbau verpufft ohne besondere Wirkung und man kann beinahe locker einige Seiten überblättern, ohne irgendetwas zu verpassen.
Wolfgang Hohlbein bleibt also weiterhin ein Phänomen – denn er kann genauso gut absolut spannende und faszinierende Geschichten schreiben, wie auch nichts sagende und langatmige Stories abliefern.
Schade, denn der historische Hintergrund hätte sehr viel zu bieten gehabt…
Jürgen Seibold/15.08.06

Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 03 – Das Haus am Ende der Zeit

Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH
C 2003 by Wolfgang Hohlbein

COVER:

Gemeinsam mit seinem Freund und Mentor H.P. Lovecraft reist Robert Craven von London nach Schottland, um die magischen Bücher seines Vaters aus einem gesunkenen Schiffswrack zu bergen. Aber der Fluch, der schon seinem Vater zum Verhängnis wurde, ereilt auch ihn. Zwar gelingt es ihm, einen der GROSSEN ALTEN zu töten, aber die Kreatur lebt weiter – in ihm. Plötzlich wird Roberts eigener Schatten zu einer tödlichen Gefahr und das Schicksal des Hexers scheint besiegelt…

REZENSION:

In diesem Buch befinden sich folgende Gespensterkrimi:
Nr. 579: Das Haus am Ende der Zeit,
Nr. 583: Im Schatten der Bestie und
Nr. 587: Bücher, die der Satan schrieb.

Es handelt sich weiterhin um jeweils 100 Seiten umfassende mystische Gruselgeschichten, die den Flair der früheren Originalausgabe erfolgreich in unsere Zeit transportieren können.
Wie bereits bei den anderen beiden Bänden ist das Vorwort von Wolfgang Hohlbein und man erfährt wieder das ein oder andere Interessante zur Entstehung dieser Reihe.
Robert Craven ist weiterhin auf der Jagd nach den GROSSEN ALTEN und die mystische Atmosphäre bleibt ebenso wie die Grundlage der von Lovecraft erfundenen “GROSSEN ALTEN” bestehen.
In diesem Band kommt als weiterer Aspekt das sagenumwobene Buch “NECRONOMICON” hinzu, welches ebenfalls eine Erfindung Lovecrafts war – aber von sehr vielen Lesern als bare Münze betrachtet worden ist.
Die Geschichten beginnen (wie damals bei den Gespensterkrimis üblich) immer sehr spannend. Darauf folgt die Nachforschung, sowie der spannende Schlussakt.
Langsam entwickelt sich Robert Craven auch immer mehr zum Nachfolger seines Vaters – welcher in diesem Band ebenfalls trotz seines Todes noch einer sehr starke Rolle spielt.
Somit ein weiterer Band, der den Leser in die Abgründe führt und das Zepter des Hexers erfolgreich hoch hält.
Bin gespannt, wie es weiter geht und vor allem, welche realen oder literarischen Personen und Begebenheiten noch mit eingebaut werden…
JS/13.03.05

Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 02 – Als der Meister starb

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg.

COVER:

Im Jahre 1883 verlässt Robert Craven in Begleitung des zwielichtigen Hexers Roderick Andara Amerika und begibt sich auf eine Schiffsreise nach England. Während der Überfahrt erfüllt sich der Fluch, der seit langem auf Andara lastet.
Yog-Sothoth, einer der schrecklichen GROSSEN ALTEN, greift das Schiff an. Sterbend offenbart Andara, dass Robert Craven sein Sohn ist. Auch Robert verfügt über die Kräfte eines Hexers, und die GROSSEN ALTEN werden nicht eher ruhen, bis sie auch ihn getötet haben.

REZENSION:

“Als der Meister starb”, der zweite Band der neu aufgelegten Hexer-Reihe des Weltbild-Verlages war damals bei Entstehung dieser Reihe eigentlich der erste Band. Das vorherige Buch wurde ursprünglich viel später geschrieben, jedoch aufgrund der chronologischen Zuordnung, dem hier vorliegenden Band vorgeschoben.
Bei “Als der Meister starb” handelt es sich um die Gespensterkrimi-Hefte “Als der Meister starb”, “Tyrann aus der Tiefe” und “Die Hexe von Salem”.
In diesem Buch wird Robert Craven durch den Tod seines Vaters Roderick Andara zum Erben des Hexers – und nun zum eigentlichen Hexer dieser Reihe.
Man merkt sehr deutlich, wie die Geschichte so langsam entsteht und an Form gewinnt. Ausserdem zeigt sich sehr deutlich, wie Wolfgang Hohlbein den Cthulhu-Mythos des ebenfalls in diesem Buch mit agierenden H.P. Lovecraft auferstehen und weiterleben lässt.
Der Spaß bleibt bestehen und der alte Flair der früheren Heftromane wabert nebulös um einen herum…
JS/04.03.05

Wolfgang Hohlbein: Der Hexer 01 – Die Spur des Hexers

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg.

COVER:

Aufgrund eines Fluches wird Roderick Andara, genannt der Hexer, von schrecklichen Kreaturen aus den Dimensionen jenseits von Raum und Zeit gejagt. Schweren Herzens entschließt er sich, seinen Sohn Robert in die Obhut einer Pflegemutter zu geben. Zu spät erst erkennt er, dass er in eine Falle geraten ist. Der Junge wird entführt.

Um das Leben seines Sohnes zu retten, muss Andara sich einem grenzenlos überlegenen Gegner stellen. Sein einziger Helfer ist der geheimnisvolle H.P. Lovecraft, doch mehr und mehr befallen Andara Zweifel, ob er Lovecraft wirklich vertrauen kann.

REZENSION:

Mit der Hexer-Reihe entstand eine Heftserie, die es zum absoluten Kult schaffte und mit Sicherheit einer der Hauptgründe für die Popularität Wolfgang Hohlbeins ist.
Nach mehreren Neuauflagen, Umschreibungen, etc. in Buchform gibt es nun vom Weltbild-Verlag eine schöne Sammelreihe, die es sich, in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hohlbein, zur Aufgabe gemacht hat, sämtliche Hexer-Folgen in der ursprünglichen, chronologischen und unveränderten Form neu zu veröffentlichen.
Der erste Band, “Die Spur des Hexers”, erzählt von dem Hexer Roderick Andara, seinem Sohn Robert, seiner Bekanntschaft mit H.P. Lovecraft und dem Fluch, der ihn seit mehr als zehn Jahren in Form des Bösen verfolgt und ihn somit nicht zur Ruhe kommen lässt.
Hohlbein startete hiermit eine kongeniale Reihe, die mit sehr vielen Bekannten des Genres spielt und führt gleichzeitig das Erbe Lovecrafts mit seinem erschaffenen Cthulhu-Mythos weiter.
Somit entsnad eine schöne Serie, die jeden Genrefan mit Leichtigkeit bei der Stange hält und durch seine Verstrickungen mit literarischen und echten Personen für ein Augenzwinkern sorgt.
Freue mich schon auf Band 2 – “Als der Meister starb”.
Jürgen Seibold/20.02.05

Wolfgang Hohlbein: Feuer

c 2004 bei Knaur Verlag

COVER:

Wehe dem, der mit dem Feuer spielt…

Will Lokkens ist ein Kleinkrimineller, der vom Verkauf gestohlener Autos lebt. Auf dem Weg zu seinem Hauptkunden, dem Bordellbesitzer Georg, macht er eines Tages den Fehler seines Lebens: Er fährt in einer Kölner Villengegend ein etwa zwölfjähriges Mädchen an, das verängstigt in den Trümmern eines kürzlich ausgebrannten Hauses verschwindet. Von schlechtem Gewissen geplagt, durchforstet er den Keller der Ruine. Die Wände der Villa scheinen Unheimliches zu bergen: Die ungebändigte Wut des Feuers glüht noch immer in den geschwärzten Mauern. Und das Mädchen, Duffy, scheint mit der Macht des Feuers im Bunde…

Wills Leben wird nach diesem Ereignis völlig aus der Bahn geworfen. Seine Exfreundin und große Liebe Martina stellt sich als Mutter des unheimlichen Mädchens heraus. Dann wird Duffy plötzlich entführt. Und Georg, der Zuhälter, ist ganz und gar nicht, was er scheint…

Während Will verzweifelt versucht, das entführte Kind aufzuspüren, flammen in der Stadt immer neue Brände auf – gezielt, aggressiv, verheerend. Und langsam, ganz langsam erkennt Will, dass nicht nur das Leben Duffys und aller anderen, die mit ihr zu tun haben, in Gefahr ist. Er selbst ist die zentrale Figur in einem Kampf, in dem seine Ahnen seit mythischen Zeiten die Hauptrolle spielen. Es geht um Feuer – um das Drachenfeuer und seine weltzerstörende Macht…

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren überhaupt, gleichermaßen beliebt bei jugendlichen und erwachsenen Lesern. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Frau, seinen fünf Kindern und einem Enkelkind, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere in der Nähe von Neuss.

REZENSION:

Mit “Feuer” erschuf der wohl bekannteste deutsche Fantasy-/Horror-Autor einen neuen apokalyptischen Thriller, in dem das Feuer die Millionenstadt Köln bedroht.
Seine Hauptperson in diesem Plot ist ein Kleinkrimineller namens Will Lokkens, der, ähnlich wie McClane in der bekannten “Stirb-Langsam-Reihe”, eher zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht und somit in etwas hineingezogen wird, womit er mit Sicherheit nichts zu tun haben möchte und sich als eine beinahe zu große Nummer für ihn herausstellt.
Nichtsdestotrotz nimmt er widerwillig die Herausforderung an und den Kampf gegen diese uralten Mächte auf und wird dem Leser von Seite zu Seite immer sympathischer und von Hohlbein sehr detailliert und glaubwürdig mit allen seinen Problemen dargestellt.
Wolfgang Hohlbein beginnt sehr dezent, driftet sehr schön in die Mystik-Ecke um dann den größten Teil des Romans als beinahe klassisch anmutenden Thriller zu erzählen. Glücklicherweise bekommt er jedoch die Kurve in die mythischen Abgründe der Geschichte und verwebt seinen Roman geschickt mit alten germanischen Sagen und Legenden. Somit entstand endlich mal wieder ein echter Hohlbein, der absolut zu überzeugen weiß und beweisst, daß er in den fantastischen, mystischen und gruseligen Bereichen zu Hause ist und dort am Besten zu überzeugen weiß.
Jürgen Seibold/20.02.05

Wolfgang Hohlbein: Flut

Schneekluth Verlag 2001
vorliegendes Exemplar: Weltbild Verlag 2002

COVER:

Das Firmament hatte Feuer gefangen und der Himmel seit Wochen alle seine Schleusen geöffnet. Es war wie die Generalprobe zu einer neuen Sintflut…

Bald merkt aber die junge Rachel, dass es mehr sein muss als eine Schlechtwetterfront oder ein ausgedehntes Tief. Denn scheinbar grundlos wird sie von fremden Männern verfolgt, wird auf sie geschossen, gerät sie in einen Strudel von unbegreiflichen, mysteriösen Ereignissen. Und schnell wird ihr klar, dass sie nicht einmal weiß, wo die Guten und wo die Bösen in diesem Spiel auf Leben und Tod stehen. Nur Benedikt Darkov, der plötzlich auftaucht, scheint auf ihrer Seite zu sein, auch wenn sie aus seinen dunklen Andeutungen nicht schlau wird. Nichts ist wie es scheint, alles deutet auf eine unaufhaltsame Katastrophe hin, und Rachel ist offenbar die Einzige, die den Lauf der Ereignisse aufhalten kann.

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist heute einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren überhaupt. Seit den spektakulären Erfolgen von “Das Druidentor” und “Märchenmond” (geschrieben zusammen mit seiner Frau Heike), ist er gleichermaßen beliebt bei jugendlichen und erwachsenen Lesern. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Frau , seinen fünf Kindern umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere in der Nähe von Neuss.

REZENSION:

Wieder so ein Buch, daß immense Erwartungen schürt, diese aber nicht ganz einhalten kann.
Dies liegt aber nicht an diesem Roman, sondern einzig an der Art und Weise wie die Verlage die Gestaltung und insbesondere den Inhalt des Buches im Umschlagtext beschreiben.
Hier handelt es sich sozusagen um die Sintflut im klassischen Sinne. Und nicht nur das: der Weltuntergang (das jüngste Gericht) steht vor der Tür!!
Super, solche Geschichten liebe ich – her damit.
Nun, Hohlbein hat wieder einmal ein sehr spannendes Buch abgeliefert. Ein richtig guter Thriller mit einem Hauch von Mystik und der oben genannten Weltuntergangsstimmung. Leider jedoch ohne großen Tiefgang und ohne beschriebene Personenhintergründe bzw. -beweggründe – also etwas simpel!
Leider hatte ich wie schon bei „Das Druidentor” das Problem, das die Beschreibung am Buchrücken und im Umschlag meine Erwartungen erheblich höher schraubten, bzw. in eine andere Richtung lenkten. Dafür kann Hohlbein nichts. Vielleicht sollten die Verlage einfach nicht so reißerisch sein, dann klappts auch mit dem Leser.
Alles in allem war es ein ziemlich gutes Hohlbein-Buch, reicht aber bei weitem nicht an eine Anzahl anderer Bücher des wohl berühmtesten deutschen Horror- und Fantasyautors ran.
Es handelt sich schlicht um einen guten Thriller, mit einigen Wendungen und einem doch ziemlich guten Schluß, der die vorherigen Geschehnisse nochmal drehen lässt. (Man wird doch manchmal mit den Bestimmungen der einzelnen Personen in die Irre geführt). Der Handlungsrahmen bzw. die Idee hätte sicherlich noch einiges mehr hergeben können.

Wolfgang Hohlbein: Das Druidentor

Weitbrecht Verlag 1993

COVER:

Fatale Ereignisse überschatten die Tunnelarbeiten am Bergmassiv bei Ascona, die unter der Leitung des jungen Ingenieurs Frank Warstein durchgeführt werden. Arbeiter verschwinden spurlos, mehrere Abschnitte des Tunnels stürzen aus unerklärlichen Gründen ein, und die Lasermeßgeräte spielen verrückt. Was hat es auf sich mit diesem Unglückstunnel, der die Menschen so snderbar verändert, und in dem die Zeit anders läuft? Wer sind die seltsamen Gestalten, die sich plötzlich in einem kleinen Bergdorf versammeln? Was stimmt nicht mit dem Berg und seinem Umfeld?

Als Frank Warstein auf eigene Faust Nachforschungen anstellt, stößt er auf solch großen Widerstand, daß es ihn seine Karriere kostet. Erst mit Angelika Berger, einer jungen attraktiven Frau, die ihn um Hilfe bittet, kommt er einer erschreckenden Erkenntnis auf die Spur. Und nun beginnt ein Abenteuer voller unglaublicher Begebenheiten und unfaßbarer Ereignisse…

Wolfgang Hohlbein konfrontiert den Leser mit der Welt des Unbegreiflichen, die die Grenzen des verstandes zu sprengen droht. Die Suche nach einer Erklärung für die mysteriösen Vorfälle wird für den Helden auch zu einer inneren Reise durch Zeit, Raum und Geschichte.

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist ein geborenes Erzähltalent. Seit 1982, als er gemeinsam mit seiner Frau den Roman Märchenmond publizierte, ist er Autor von Beruf. Mittlerweile ist er auch der erfolgreichste deutsche Vertreter des Genre Fantasy und hat sich mit seinen phantastischen Romanen einen großen Leserkreis erobert. Wolfgang Hohlbein gilt als Garant für gute und spannende Unterhaltung.

REZENSION:

DAS DRUIDENTOR – Welch ein Titel
DAS DRUIDENTOR – Die Erklaerung am Buchruecken erweckte hohe Erwartungen in dieses Buch. Ich malte mir bereits mystische Begebenheiten mit Druiden und was sonst noch alles dazu gehoert aus.
Leider hat dieses Buch meine mir selbst erschaffenen Erwartungen bei weitem nicht befriedigt. Es ging sehr gut los – und ich hoffte, bzw. dachte sogar, meine eigenen Erwartungen werden erfuellt.
Am Ende des Buches war ich bitter enttaeuscht. Das Buch hat einen furiosen Start und ein Ende das das genaue Gegenteil darstellt.
Ich dachte nach dem ersten Lesen es waere einfach ein schlechtes Buch. Nachdem ich mir jedoch so hohe Erwartungen aufgebaut habe, wollte ich nicht so streng sein. Aus diesem Grund habe ich das Buch zwei Jahre spaeter mit einer nun nicht mehr vorhanden Erwartungshaltung noch einmal gelesen.
Was blieb?
Ein furioser Start und ein enttaeuschendes Ende. Es ist fast so, als ob Hohlbein am Ende die Lust verloren zu haben scheint.
Das ist ja auch meistens die Crux an Hohlbeins Buechern: Viele sind genial, wiederum andere einfach lieblos und schwach in der Ausfuehrung.
Das Druidentor steht irgendwo dazwischen. Es ist ein spannendes Buch, mehr jedoch nicht.