Feb 072011
 

Wilhelm Heyne Verlag
c deutsche Ausgabe 2009

COVER:

Ein Kampf auf Leben und Tod

Seit Jahrhunderten wachen die geheimnisvollen Hüterinnen über das Archiv, in dem das Leben der Menschen aufgezeichnet wird. Doch jetzt kommt es zur Katastrophe, da Unbekannte in das Bücherlabyrinth eindringen und die Vergangenheit und damit die Gegenwart umschreiben. Leonie, die junge Erbin einer Buchhandlung, erkennt, dass auch sie der uralten Gemeinschaft der Hüterinnen angehört und dazu ausersehen ist, die Wirklichkeit zu retten. Doch kann sie diesen fast aussichtlosen Kampf gewinnen?

„850 Seiten Hochspannung.“ Buch Journal

REZENSION:

Leonies erfährt nach dem tragischen Tod ihrer Großmutter, dass die Buchhandlung nur die Tarnung für ein großes Geheimnis darstellt: Im Keller des Antiquariats befindet sich der Eingang zu einem riesigen Archiv, in dem jede Minute von jedem vernunftbegabten Wesen in jeder Welt von seltsamen Kreaturen aufgezeichnet wird. Leonies Vater entwendet das Familienbuch und beginnt, die Familiengeschichte umzuschreiben. Das lässt sich der Archivar nicht gefallen und setzt alles daran, das Buch zurück zu bekommen. Es entbrennt ein verzweifelter Kampf um die Realität der gesamten Welt.
Es ist – leider – typisch für Wolfgang Hohlbein: die Idee ist klasse, der Anfang ist sucht-gefährdend, leider gleitet es ab etwa 2/3 ab und wird selbst für eine mystische Welt, in der die Realität auf dem Kopf steht, überdimensional und immer weiter unrealistisch.
Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, scheinbare – aber durchaus gewollte – Widersprüche und skurrile Situationen. Scheinbare Freunde entpuppen sich als Feinde, undurchsichtige Personen werden – meist unfreiwillig – zu Helfern. Eine Frage bleibt mir ein besonderes Rätsel: Warum kann Leonies Vater in das Archiv eindringen und die Familienchronik umschreiben, wenn doch die „Gabe“ und der Schlüssel zum Archiv ausschließlich nur von der Mutter auf die Tochter vererbt wird?
Nach der Beschreibung auf dem Cover hatte ich mir unter der Geschichte sehr viel mehr versprochen und wurde ein wenig enttäuscht. „Das Buch“ ist dennoch spannend erzählt, und man fiebert bis zur letzten Seite mit Leonie mit, weil man bis zum Schluss nicht weiß, was Realität ist bzw. wer wirklich auf ihrer Seite steht, und wer nicht.
Diana Becker für Hysterika.de / August 2009

Feb 072011
 

Ueberreuter 1993

COVER:

Der Mond schien nicht mehr durch das Fenster herein. Es herrschte tiefe, rabenschwarze Nacht. Plötzlich hört Kim ein leises, knarrendes Geräusch. Der Schaukelstuhl im Zimmer bewegte sich sacht vor und zurück. In ihm saß ein weißhaariger, bärtiger alter Mann. “Nur du, Kim, kannst deine Schwester retten”, sagte er
Seit Tagen liegt Kims Schwester Rebekka bewußtlos im Krankenhaus. Ihre Seele wird im Lande Märchenmond vom Zauberer Boraas, dem Herrn des Schattenreiches gefangengehalten. Kim ist der einzige, der sie befreien kann. “Aber ich muß dich warnen”, sagt der alte Mann, “es könnte gefährlich werden.”
Es wird gefährlicher, als selbst er oder Kim ahnt..

Feb 072011
 

c 2007 bei Knaur Verlag
ca. 633 Seiten / 19,90 €

COVER:

Ein orkanartiger Sturm fegt übers Land… ein Blitz jagt in einen dunklen Wald… die Welt versinkt im Chaos…

Computerspezialist Dirk Gallwynd wacht schweißüberströmt aus einem Albtraum auf. In den letzten Tagen hat er alles unternommen, um seine 16-jährige Tochter Akuyi zu finden, die vor kurzem verschwunden ist. Sie war das Einzige, was ihm geblieben ist, nachdem seine Frau vor drei Jahren die Konten geplündert hat, um danach nie wieder aufzutauchen…
Während immer verheerendere Stürme aufziehen, verfolgt Dirk mit einem Detektiv die letzte vorhandene Spur. Sie führt nach Marokko, zu einer kleinen Küstensiedlung. Dort stößt er auf den zwielichtigen Ventura, einen Mann, der mehr über die zerstörerische Macht der Natur zu wissen scheint: Seit langem schon ist er hinter einer Geheimwaffe her, die die uralte Kraft der Sturmdämonen entfesseln kann. Doch Ventura ist nicht der Einzige, der das tödliche Geheimnis der Stürme auf skrupellose Weise an sich reißen will. Dirk weiß bald nicht mehr, ob es überhaupt noch einen Menschen gibt, dem er trauen kann.
Inmitten eines Hurrikans, der immer weitere Kreise zieht, stürzt er sich in einen erbitterten Kampf, bei dem es um sein Kind, um seine Frau und am Ende um die gesamte Menschheit geht…

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren überhaupt, gleichermaßen beliebt bei jugendlichen und erwachsenen Lesern. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Frau, seinen fünf Kindern und einem Enkelkind, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere, in der Nähe von Neuss.

Feb 072011
 

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg
ca. 270 Seiten

COVER:

Eine Nachricht seines Freundes Howard führt Robert nach Arkham, wo er an der Miscatonic-Universität seine Hexer-Kräfte schulen soll. Aber Robert hat mächtige Feinde: Necron, ein uralter finsterer Magier, schickt Shannon, einen seiner berüchtigten Drachenkrieger, aus, um Robert zu töten. Doch Shannon freundet sich mit Robert an, ohne zu wissen, dass es sich um den Mann handelt, den er töten soll. Robert hingegen ahnt nicht, dass er längst zu einem Spielball ihm unbekannter Mächte geworden ist und sein neuer Freund ausgeschickt wurde, ihn zu ermorden. Im Strudel dämonischer Einflüsse beginnt ein tödliches Katz- und Maus-Spiel.

REZENSION:

In dem 5. Band der neu herausgegebenen Hexer-Reihe des Weltbild-Verlages befinden sich die ersten als eigenständige Hexer-Romane veröffentlichten Geschichten. Wieder einmal wird man in eine längst vergangene Zeit der Romanhefte zurück katapultiert, das Alter verringert sich und man schmökert abermals in längst bekannten Geschichten.
Sicherlich glänzen die gesamten Hexer-Geschichten nicht gerade mit literarischen Besonderheiten – aber wer braucht das in diesem Fall schon?

Band 5 enthält die Hefte:

Der Hexer 1 – Das Erbe der Dämonen
Der Hexer 2 – Der Seelenfresser
Der Hexer 3 – Cthulhu lebt!

Jürgen Seibold/01.11.2006

Feb 072011
 

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg
ca. 316 Seiten

COVER:

Als Robert Craven langsam aus der Bewußtlosigkeit erwacht, sieht er sich einem fremden Mann gegenüber, der sich als Inspektor Tornhill von der Mordkommission vorstellt!
Was war passiert?
Noch während Robert mit seiner Erinnerung ringt, finden sich Howard und Rowlf in einem Verließ in Necrons Drachenburg wieder. Sie wissen, aus dieser Burg entkommt keiner, doch da macht Necron ihnen einen verblüffenden Voorschlag. Und sie merken schnell, warum Necron mit ihnen zusammenarbeiten will: Cthulhu ist zurückgekehrt…

REZENSION:

Im 6. Band der neu veröffentlichten Hexer-Reihe befindet sich erstmalig eine Geschichte, die zum größten Teil nicht von Hohlbein geschrieben worden ist.
Kurioserweise ist dies die atmosphärisch dichteste und spannendste Geschichte in diesem Band.
Des weiteren bleibt weiterhin alles beim Alten: Man schmunzelt über das Vorwort, man taucht wieder in die Zeit der Groschenromane und man wird sich trotz des literarischen Anspruchs, den man sich mit dem Älter werden erarbeitet hat, weiterhin den nächsten Bänden dieses Sammelwerkes widmen.
Kult bleibt nun mal Kult!

Im vorliegenden Band befinden sich die Hefte:

Der Hexer 4 – Bote vom Ende der Nacht
Der Hexer 5 – Die Chrono-Vampire
Der Hexer 6 – Labyrinth der weinenden Schatten (Wolfgang Hohlbein zusammen mit Elmar Wohlrath)

Jürgen Seibold/01.11.2006

Feb 072011
 

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg

COVER:

Die Rückkehr der GROSSEN ALTEN, der finsteren Dämonengötter, konnte im letzten Moment verhindert werden, aber dreizehn der mächtigsten von ihnen gelang die Flucht aus ihren Kerkern jenseits der Wirklichkeit. Und sie schwören Robert Craven, dem Mann, der ihnen diese Niederlage zugefügt hat, grausame Rache.
Bei der Flucht aus Durness geraten Robert und seine Gefährten in eine schreckliche Falle. Auch ist es ihm bislang nicht gelungen, die Frau, die er liebt, vom Geist der Hexe Lyssa zu befreien, und für Robert beginnen Tage des Wahnsinns…

REZENSION:

In diesem vierten Band der Hexerreihe befinden sich die beiden Gespensterkrimi-Ausgaben “Der Baumdämon” und “Tage des Wahnsinns”. Nachdem dies die letzten in der Gespensterkrimi-Reihe erschienenen Hexer-Episoden sind, wurden im vorliegenden Band lediglich diese beiden Stories abgedruckt.
Nichtsdestotrotz zeigt sich erneut, warum Wolfgang Hohlbein mit dieser, mittlerweile doch recht alten, Serie das Prädikat “Kult” erlangt hat.
Es gibt sicherlich nichts vergleichbares, in dem man einfach in einer gruseligen Umgebung unter Erscheinen bekannter Phänomene aus den Erzählungen anderer Autoren schwelgen kann. Dies zeichnet uneingeschränkt diese Serie aus. Soviel ich weiß, werden diese positiven “Seitenhiebe” auch noch erheblich in den weiteren Bänden verstärkt.
Alles in allem ein weiterer genussvoller Band für den damals Gespensterkrimi-Schmökernden sowie allen anderen Hohlbein- und Genrefans.
Jürgen Seibold/24.01.2006

Feb 072011
 

c Piper Verlag GmbH, München 2005

COVER:

Feuer, Sturm und Siebengestirn – in Arris Träumen vermischt sich alles: die Katastrophe, die ihre Heimat verschlang, die Geheimnisse um ihre Mutter Lea, der Tod des Vaters, der sein Leben opferte, um das ihre zu retten …

In dem Dorf, das Mutter und Tochter wie Schiffbrüchige aufgenommen hat, fühlt sich Arri als Fremde. Und doch kann sie sich nicht vorstellen, anderswo als in der Hütte am Rand des Verbotenen Walds zu leben. Die vermeintliche Idylle schlägt um, als der Hohepriester von Goseg erscheint und Arri unter Druck setzt – und damit die kämpferische Mutter in die Knie zwingen will. Seinen Drohungen zum Trotz reift in Lea ein gewagter Plan, der sich der Tochter erst nach und nach erschließt.
Doch da ist es fast zu spät. Die Jäger des Dorfs werden angegriffen, und die Kunde von den Fremden, die über die Berge kommen, um sich das Land untertan zu machen, greift wie ein Lauffeuer um sich. Sarn, der Schamane, beschuldigt Lea des Komplotts mit den Fremden – und in Arri keimt der Verdacht, dass diese Anschuldigung nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Als ihre Mutter in aller Hast zu einem weit entfernten Handelsplatz aufbricht, heftet sie sich ihr an die Fersen – und erlebt eine böse Überraschung. Die Menschen, zu denen die beiden gelangen, halten sich Wölfe als Haustiere und pflegen Umgang mit Kriegern, die es nicht nur auf Leas Zauberschwert abgesehen haben, sondern auch auf Arri selbst…

Wolfgang Hohlbein, Jahrgang 1953, gewann 1982 mit seinem phantastischen Roman “Märchenmond” einen Autorenwettbewerb. Seitdem erreichen seine Bücher Millionenauflagen, und er gilt als der Großmeister der deutschen Phantastik. Für die Recherche zu seinem Roman “Die Tochter der Himmelsscheibe” besuchte er die Archäologen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle und durfte die Himmelsscheibe persönlich in den Händen halten. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Familie und vielen Haustieren in der Nähe von Düsseldorf.

REZENSION:

Wolfgang Hohlbein ist und bleibt ein Phänomen. Sein schriftstellerische Ausfluss scheint unermüdlich und bewegt sich weiterhin in den unterschiedlichsten Genren. Das vorliegende Buch “Die Tochter der Himmelsscheibe” ist eine Mischung zwischen Fantasy und historischem Roman. Wir bewegen uns darin in der Frühzeit der Menschen und erleben viel zu Zeiten der sagenhaften Himmelsscheibe von Nebra.
Somit hätte dieses Buch unwahrscheinlich viel erzählerisches Potenzial zu bieten gehabt und dementsprechend hoch war auch meine Erwartung beim Öffnen dieses knapp 1000-seitigen Werkes.
Diese Erwartungen wurden leider absolut enttäuscht. Wolfgang Hohlbein hat in diesem Epos leider überwiegend nur die Mutter-Tochter-Beziehung ausgebreitet und erzählt und erzählt und erzählt….
Dies wird mehr und mehr ermüdend und man blättert nur noch weiter, da man Hohlbein ja eigentlich als Spannungsgarant kennen und lieben gelernt hat.
Leider kommt er in diesem Werk nicht zur Sache. Es fehlt jegliche Tiefe und Dramaturgie. Ein eventuell dezent angedeuteter Spannungsaufbau verpufft ohne besondere Wirkung und man kann beinahe locker einige Seiten überblättern, ohne irgendetwas zu verpassen.
Wolfgang Hohlbein bleibt also weiterhin ein Phänomen – denn er kann genauso gut absolut spannende und faszinierende Geschichten schreiben, wie auch nichts sagende und langatmige Stories abliefern.
Schade, denn der historische Hintergrund hätte sehr viel zu bieten gehabt…
Jürgen Seibold/15.08.06

Feb 072011
 

Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH
C 2003 by Wolfgang Hohlbein

COVER:

Gemeinsam mit seinem Freund und Mentor H.P. Lovecraft reist Robert Craven von London nach Schottland, um die magischen Bücher seines Vaters aus einem gesunkenen Schiffswrack zu bergen. Aber der Fluch, der schon seinem Vater zum Verhängnis wurde, ereilt auch ihn. Zwar gelingt es ihm, einen der GROSSEN ALTEN zu töten, aber die Kreatur lebt weiter – in ihm. Plötzlich wird Roberts eigener Schatten zu einer tödlichen Gefahr und das Schicksal des Hexers scheint besiegelt…

REZENSION:

In diesem Buch befinden sich folgende Gespensterkrimi:
Nr. 579: Das Haus am Ende der Zeit,
Nr. 583: Im Schatten der Bestie und
Nr. 587: Bücher, die der Satan schrieb.

Es handelt sich weiterhin um jeweils 100 Seiten umfassende mystische Gruselgeschichten, die den Flair der früheren Originalausgabe erfolgreich in unsere Zeit transportieren können.
Wie bereits bei den anderen beiden Bänden ist das Vorwort von Wolfgang Hohlbein und man erfährt wieder das ein oder andere Interessante zur Entstehung dieser Reihe.
Robert Craven ist weiterhin auf der Jagd nach den GROSSEN ALTEN und die mystische Atmosphäre bleibt ebenso wie die Grundlage der von Lovecraft erfundenen “GROSSEN ALTEN” bestehen.
In diesem Band kommt als weiterer Aspekt das sagenumwobene Buch “NECRONOMICON” hinzu, welches ebenfalls eine Erfindung Lovecrafts war – aber von sehr vielen Lesern als bare Münze betrachtet worden ist.
Die Geschichten beginnen (wie damals bei den Gespensterkrimis üblich) immer sehr spannend. Darauf folgt die Nachforschung, sowie der spannende Schlussakt.
Langsam entwickelt sich Robert Craven auch immer mehr zum Nachfolger seines Vaters – welcher in diesem Band ebenfalls trotz seines Todes noch einer sehr starke Rolle spielt.
Somit ein weiterer Band, der den Leser in die Abgründe führt und das Zepter des Hexers erfolgreich hoch hält.
Bin gespannt, wie es weiter geht und vor allem, welche realen oder literarischen Personen und Begebenheiten noch mit eingebaut werden…
JS/13.03.05

Feb 072011
 

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg.

COVER:

Im Jahre 1883 verlässt Robert Craven in Begleitung des zwielichtigen Hexers Roderick Andara Amerika und begibt sich auf eine Schiffsreise nach England. Während der Überfahrt erfüllt sich der Fluch, der seit langem auf Andara lastet.
Yog-Sothoth, einer der schrecklichen GROSSEN ALTEN, greift das Schiff an. Sterbend offenbart Andara, dass Robert Craven sein Sohn ist. Auch Robert verfügt über die Kräfte eines Hexers, und die GROSSEN ALTEN werden nicht eher ruhen, bis sie auch ihn getötet haben.

REZENSION:

“Als der Meister starb”, der zweite Band der neu aufgelegten Hexer-Reihe des Weltbild-Verlages war damals bei Entstehung dieser Reihe eigentlich der erste Band. Das vorherige Buch wurde ursprünglich viel später geschrieben, jedoch aufgrund der chronologischen Zuordnung, dem hier vorliegenden Band vorgeschoben.
Bei “Als der Meister starb” handelt es sich um die Gespensterkrimi-Hefte “Als der Meister starb”, “Tyrann aus der Tiefe” und “Die Hexe von Salem”.
In diesem Buch wird Robert Craven durch den Tod seines Vaters Roderick Andara zum Erben des Hexers – und nun zum eigentlichen Hexer dieser Reihe.
Man merkt sehr deutlich, wie die Geschichte so langsam entsteht und an Form gewinnt. Ausserdem zeigt sich sehr deutlich, wie Wolfgang Hohlbein den Cthulhu-Mythos des ebenfalls in diesem Buch mit agierenden H.P. Lovecraft auferstehen und weiterleben lässt.
Der Spaß bleibt bestehen und der alte Flair der früheren Heftromane wabert nebulös um einen herum…
JS/04.03.05

Feb 072011
 

c 2003 by Wolfgang Hohlbein
Genehmigte Sonderausgabe für Sammler-Editionen in der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg.

COVER:

Aufgrund eines Fluches wird Roderick Andara, genannt der Hexer, von schrecklichen Kreaturen aus den Dimensionen jenseits von Raum und Zeit gejagt. Schweren Herzens entschließt er sich, seinen Sohn Robert in die Obhut einer Pflegemutter zu geben. Zu spät erst erkennt er, dass er in eine Falle geraten ist. Der Junge wird entführt.

Um das Leben seines Sohnes zu retten, muss Andara sich einem grenzenlos überlegenen Gegner stellen. Sein einziger Helfer ist der geheimnisvolle H.P. Lovecraft, doch mehr und mehr befallen Andara Zweifel, ob er Lovecraft wirklich vertrauen kann.

REZENSION:

Mit der Hexer-Reihe entstand eine Heftserie, die es zum absoluten Kult schaffte und mit Sicherheit einer der Hauptgründe für die Popularität Wolfgang Hohlbeins ist.
Nach mehreren Neuauflagen, Umschreibungen, etc. in Buchform gibt es nun vom Weltbild-Verlag eine schöne Sammelreihe, die es sich, in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hohlbein, zur Aufgabe gemacht hat, sämtliche Hexer-Folgen in der ursprünglichen, chronologischen und unveränderten Form neu zu veröffentlichen.
Der erste Band, “Die Spur des Hexers”, erzählt von dem Hexer Roderick Andara, seinem Sohn Robert, seiner Bekanntschaft mit H.P. Lovecraft und dem Fluch, der ihn seit mehr als zehn Jahren in Form des Bösen verfolgt und ihn somit nicht zur Ruhe kommen lässt.
Hohlbein startete hiermit eine kongeniale Reihe, die mit sehr vielen Bekannten des Genres spielt und führt gleichzeitig das Erbe Lovecrafts mit seinem erschaffenen Cthulhu-Mythos weiter.
Somit entsnad eine schöne Serie, die jeden Genrefan mit Leichtigkeit bei der Stange hält und durch seine Verstrickungen mit literarischen und echten Personen für ein Augenzwinkern sorgt.
Freue mich schon auf Band 2 – “Als der Meister starb”.
Jürgen Seibold/20.02.05

Feb 072011
 

c 2004 bei Knaur Verlag

COVER:

Wehe dem, der mit dem Feuer spielt…

Will Lokkens ist ein Kleinkrimineller, der vom Verkauf gestohlener Autos lebt. Auf dem Weg zu seinem Hauptkunden, dem Bordellbesitzer Georg, macht er eines Tages den Fehler seines Lebens: Er fährt in einer Kölner Villengegend ein etwa zwölfjähriges Mädchen an, das verängstigt in den Trümmern eines kürzlich ausgebrannten Hauses verschwindet. Von schlechtem Gewissen geplagt, durchforstet er den Keller der Ruine. Die Wände der Villa scheinen Unheimliches zu bergen: Die ungebändigte Wut des Feuers glüht noch immer in den geschwärzten Mauern. Und das Mädchen, Duffy, scheint mit der Macht des Feuers im Bunde…

Wills Leben wird nach diesem Ereignis völlig aus der Bahn geworfen. Seine Exfreundin und große Liebe Martina stellt sich als Mutter des unheimlichen Mädchens heraus. Dann wird Duffy plötzlich entführt. Und Georg, der Zuhälter, ist ganz und gar nicht, was er scheint…

Während Will verzweifelt versucht, das entführte Kind aufzuspüren, flammen in der Stadt immer neue Brände auf – gezielt, aggressiv, verheerend. Und langsam, ganz langsam erkennt Will, dass nicht nur das Leben Duffys und aller anderen, die mit ihr zu tun haben, in Gefahr ist. Er selbst ist die zentrale Figur in einem Kampf, in dem seine Ahnen seit mythischen Zeiten die Hauptrolle spielen. Es geht um Feuer – um das Drachenfeuer und seine weltzerstörende Macht…

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren überhaupt, gleichermaßen beliebt bei jugendlichen und erwachsenen Lesern. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Frau, seinen fünf Kindern und einem Enkelkind, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere in der Nähe von Neuss.

REZENSION:

Mit “Feuer” erschuf der wohl bekannteste deutsche Fantasy-/Horror-Autor einen neuen apokalyptischen Thriller, in dem das Feuer die Millionenstadt Köln bedroht.
Seine Hauptperson in diesem Plot ist ein Kleinkrimineller namens Will Lokkens, der, ähnlich wie McClane in der bekannten “Stirb-Langsam-Reihe”, eher zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht und somit in etwas hineingezogen wird, womit er mit Sicherheit nichts zu tun haben möchte und sich als eine beinahe zu große Nummer für ihn herausstellt.
Nichtsdestotrotz nimmt er widerwillig die Herausforderung an und den Kampf gegen diese uralten Mächte auf und wird dem Leser von Seite zu Seite immer sympathischer und von Hohlbein sehr detailliert und glaubwürdig mit allen seinen Problemen dargestellt.
Wolfgang Hohlbein beginnt sehr dezent, driftet sehr schön in die Mystik-Ecke um dann den größten Teil des Romans als beinahe klassisch anmutenden Thriller zu erzählen. Glücklicherweise bekommt er jedoch die Kurve in die mythischen Abgründe der Geschichte und verwebt seinen Roman geschickt mit alten germanischen Sagen und Legenden. Somit entstand endlich mal wieder ein echter Hohlbein, der absolut zu überzeugen weiß und beweisst, daß er in den fantastischen, mystischen und gruseligen Bereichen zu Hause ist und dort am Besten zu überzeugen weiß.
Jürgen Seibold/20.02.05

Feb 072011
 

Verlagsgruppe Lübbe, 2002
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien GmbH

COVER:

Chronik eines Albtraums
Ein Horror-Trip in 6 Teilen

SECHSTER TAG

Las Vegas: Ende einer Urlaubsreise und Ende eines Horror-Trips. Das glauben zumindest Mike, Stefan und Frank. Alles scheint aufgeklärt. Doch dieser Eindruck trügt. Nochhat der Wendigo, der alte Schamane der Anasazi, seine Rache nicht. Wie eine Spinne im Netz zieht er seine letzten Fäden, und Mike muss erkennen, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Eine Erkenntnis, die mehr als nur ein Leben kostet …

Feb 072011
 

Verlagsgruppe Lübbe, 2002
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien GmbH

COVER:

Chronik eines Albtraums
Ein Horror-Trip in 6 Teilen

FÜNFTER TAG

Nur mit knapper Not entkommen Mike und seine Freunde dem Angriff der mysteriösen Indianerfamilie. In Sicherheit sind sie jedoch noch lange nicht. Eine neue Gefahr zeiht herauf, denn die Polizei ist hinter ihnen her. Offensichtlich verdächtigt man sie, den Motorradhändler in Moab ermordet zu haben. Jede Flucht ist zwecklos, am Ende werden die drei Freunde verhaftet. Nur Mike kann aus seiner Zelle entkommen – und macht eine unglaubliche Entdeckung …

Feb 072011
 

Verlagsgruppe Lübbe, 2002
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien GmbH

COVER:

Chronik eines Albtraums
Ein Horror-Trip in 6 Teilen

VIERTER TAG

Monument Valley: eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch – und Kulisse eines Horror-Trips, wie ihn sich Mike und seine Freunde Stefan und Frank bestimmt nicht vorgestellt haben. Hier begegnen sie dem undurchschaubaren Marc Strong. Doch das wirft nur neue Fragen auf. Welche Rolle spielt Strong in dem Puzzle? Ist er wirklich hinter den Indianern her, die Mike die ganze Zeit über zu verfolgen scheinen? Als Strong eine Indianerin gefangen nimmt, kommt es zum Showdown …

Feb 072011
 

Verlagsgruppe Lübbe, 2002
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien GmbH

COVER:

Chronik eines Albtraums
Ein Horror-Trip in 6 Teilen

DRITTER TAG

In einem Motorradladen in Moab entdeckt Mike eine Jahrzehnte alte, verblichene Fotografie, von der eine seltsame Magie auszugehen scheint. Sie zeigt einen Motorradfahrer vor einem ganz besonderen Hogan, einer Kultstätte der Anasazi-Indianer. Es ist eben jener Hogan, vor dem Mike zuvor den Indianerjungen überfahren hat.
Zufall? Oder gibt es einen Zusammenhang zwischen dem alten Foto und Mikes Erlebnissen? Kurz darauf wird der Besitzer des Ladens auf grausame Art ermordet und skalpiert …

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