Andreas Franz: Das Todeskreuz

Originalausgabe Mai 2007
c 2007 by Knaur Taschenbuch
ca. 517 Seiten / 8,95 €

COVER:

Die Staatsanwältin Corinna Sittler wird ermordet in ihrem Haus aufgefunden. In ihrem Mund entdeckt Julia Durant einen Zettel mit den Worten: “Confiteor – Mea Culpa”. Ein Ritualmord? Doch Corinna Sittler war nicht die untadelige Staatsanwältin, für die alle sie gehalten haben. War also Rache das Motiv für die brutale Tat?
Da geschieht in der Nähe von Offenbach ein Mord, der dieselbe Täterhandschrift aufweist, und diesmal ist ein Richter das Opfer. Peter Brandt, der zuständige Kommissar, setzt sich mit Julia Durant in Verbindung – wenn auch äußerst widerwillig…
Zum ersten Mal arbeiten Julia Durant und Peter Brandt, die Ermittler von Erfolgsautor Andreas Franz, zusammen!

REZENSION:

Andreas Franz wird mehr und mehr zum Fahnenträger der deutschen Kriminalautoren. Seine bisherigen Werke erfreuen jedes mal als gute Unterhaltungsliteratur, die dafür sorgt, das man einige Stunden bestens abschalten und abtauchen kann.
Sein Schreibstil ist auch im vorliegenden Band wieder flüssig und eingängig. Man kann diesen Schreibstil fast nur mit dem Begriff “hervorragend” umschreiben, da er es wieder einmal schafft, seinen Krimi unterhaltsam mit dem nötigen Hauch an Spannung vor dem Leser auszubreiten.
Er bleibt dabei glaubwürdig in seiner Darstellung und erfreut ebenfalls durch die intelligente Ausführung – sowohl der Handlung als auch seiner Hauptdarsteller gegenüber.
In “DAS TODESKREUZ” verbindet er nun zum ersten Mal seine beiden bisher unabhängig agierenden Protagonisten Julia Durant und Peter Brandt. Diese beiden grundsätzlich unterschiedlichen Charaktere sorgen allein schon für die ein oder andere Unterhaltungspointe, was den Roman nur noch interessanter macht.
Somit erneut ein sehr gutes Werk von Andreas Franz, daß nun die Fans der Ermittler zusammenführt und weiter an deren Aufklärungsarbeiten mitfiebern lässt.
Absolut empfehlenswert und abermals Zeichen dafür, daß Andreas Franz nun ganz oben in diesem Genre mitspielen kann. Ich freue mich bereits aufs nächste….
Sonja Seibold/02.06.2007

Andreas Franz: Eisige Nähe

(c) 2010 by Knaur Verlag
ca. 584 Seiten / € 16,95

COVER:

Wer hat den produzenten Peter Bruhns auf dem Gewissen? Durch seine spektakulären Auftritte hat er mehr als polarisiert, und die Frauen, die er verführt und dann sitzengelassen hat, sind nicht zu zählen. Hat sich eine von ihnen gerächt? Oder hat etwa seine junge Ehefrau die Hand im Spiel gehabt? Natürlich gerät Frau Bruhns als Erste in Verdacht, doch weder Sören Henning noch Lisa Santos von der Kieler Mordkommission wollen so recht daran glauben, dass sie etwas mit der Tat zu tun hat.
Bei der Obduktion wird nicht nur ein Kontaktgift gefunden, auch Schmauchspuren an der linken Hand des Opfers werden entdeckt. Selbstmord? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und scheinen eine neue Wendung zu nehmen, als der Rechtsmediziner eine hochbrisante Entdeckung macht, die Henning und Santos in noch größere Verwirrung stößt. Immer stärker drängt sich ihnen der Verdacht auf, dass hier mehr vertuscht als aufgeklärt werden soll, und bald sind sie einem der bestgehüteten Geheimnisse der Politik auf der Spur. Was steckt wirklich hinter dem Mord an dem skandalumwitterten Produzenten?

REZENSION:

Andreas Franz bleibt weiterhin seinem Genre treu und veröffentlicht mit “Eisige Nähe” einen Kriminalroman, der nur so vor Verschwörungen und deren Theorien strotzt. Immer noch kann der Autor überzeugen und verliert keinesfalls den Leser, der sich in Franz’ Verstrickungen sichtlich wohl fühlt und nur ungern zum Ende des Buches kommt.
Andreas Franz bleibt somit weiterhin einer der wichtigsten deutschen Krimiautoren – sollte sein Ideenreichtum nur annähernd auf diesem Niveau bleiben, werden es ihm seine Fans sicherlich danken.
Manch einer vermisst zwar im vorliegenden Band die Ermittlerin Julia Durant – ich bin mir aber sicher, dass diese wieder auftreten wird. “Eisige Nähe” ist somit ein gelungener Abstecher in weitere Krimigefilde.
Jürgen Seibold / 24.08.2010

Andreas Franz: Tödliches Lachen – Ein Julia-Durant-Krimi

Originalausgabe Oktober 2006
c 2006 by Knaur Taschenbuch.
ca. 446 Seiten / € 8,95

COVER:

Kommissarin Julia Durant ist höchst beunruhigt. Mit der Post hat sie einen Umschlag erhalten, in dem sich das Foto einer offensichtlich ermordeten jungen Frau befindet. Ein makabrer Scherz oder aber grausame Wirklichkeit?
Noch während Julia und ihre Kollegen rätseln, wird eine Frauenleiche gefunden – die Frau auf dem Foto!
Lange tappt Kommissarin Durant im Dunkeln, denn Svenja Martens, das Opfer, scheint ein völlig unauffälliger Mensch gewesen zu sein. Doch bald drängt sich der Verdacht auf, dass dieser Mord nur der Beginn einer grausamen Serie sein könnte. Julia ahnt nicht, dass sich der Täter ganz in ihrer Nähe befindet…

REZENSION:

Mit dem Roman “Tödliches Lachen” ist dem Autor Andreas Franz ein Krimi der Meisterklasse gelungen.
Am Anfang seines Werkes wird man in das Leben des Mörders eingeführt. Einfühlsam beschreibt der Autor die Probleme und vor allem die konfliktreiche Beziehung zwischen dem Mörder und seinem Vater. Ohne das man es merkt, wird die Person des Mörders zu einer sympathischen und menschlichen Figur – mit allen ihren Problemen, Ängsten und Gefühlen.
Man hat zwar sehr schnell das Gefühl “Ich weiß wer der Mörder ist”, trotzdem tappt man dennoch bis zum Schluss stark im Dunkeln.
Auch die Julia-Durant-Person wird hervorragend beschrieben. Sie wird nicht als Superfrau dargestellt, sondern als eine weibliche Protagonistin, die mit beiden Beinen im Leben steht. Beruflich wie auch privat werden diverse Problematiken geschildert, die jedem von uns in der selben Weise begegnen können.
Des weiteren ist der Kriminalfall in einem flüssigen, leicht lesbaren und bis zum Schluss absolut spannenden Stil geschrieben.
Sonja Seibold/25.10.2006

Andreas Franz: Mörderische Tage

Originalausgabe März 2009
c 2009 by Knaur Taschenbuch
Ca. 457 Seiten / € 8,95

COVER:

Innerhalb kurzer Zeit verschwinden mehrere Frauen spurlos. Es werden keine Leichen gefunden, die Polizei tappt im Dunkeln. Trotzdem beschließt Julia Durant, ihren lange geplanten Urlaub in Südfrankreich anzutreten. Doch kurz vorher wird sie von einem Unbekannten brutal überfallen und entführt. Er hält sie in einem dunklen und feuchten Kellergewölbe gefangen, in dem sich offenbar noch andere Frauen befinden. Verzweifelt versucht Julia herauszufinden, was der Entführer von ihr will. Inzwischen laufen die Ermittlungen der Kollegen auf Hochtouren, denn Julia hat nicht mehr viel Zeit…

REZENSION:

Andreas Franz legt mit seinem neuesten Julia Durant-Fall „Mörderische Tage“ erneut einen routinierten Krimi vor, der jeden Anhänger dieser Reihe problemlos überzeugen und somit an die Seiten fesseln kann.
Wieder einmal vergisst Andreas Franz weder die gelungene Darstellung seiner Protagonisten, noch die gut eingewebten Spannungsbögen, durchsetzt mit einem Hauch von Action.
Am Ende dieses spannenden, eingängigen und flüssig zu lesenden Buches ist man abermals enttäuscht, es schließen zu müssen – jedoch gleichzeitig in freudiger Erwartung auf die weiteren Erlebnisse Julia Durants.
Jürgen Seibold/30.05.2009