Feb 062011
 

Gustav Lübbe 1999
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien Vertrieb GmbH

Es gibt etwa zehn oder fünfzehn Stellen in Kalifornien, wo die Verwerfungen in der Erdkruste unter einem solch enormen Druck stehen, daß schon ein winziger Anstoß reichen würde, um die tektonischen Platten ins Rutschen zu bringen. Und dann … Als ob ein Riese auf einem Kieselsteinchen ausrutscht.

Als die Mitglieder der kleinen Gemeinde, deren Dorf durch den Bau eines Staudamms bedroht wird, dise Worte hören, reift in ihnen ein wahnwitziger Plan.
Man muß die kalifornische Staatsregierung zwingen, auf ihr Vorhaben zu verzichten.
Man könnte dem Gouverneur damit drohen, ein Erdbeben auszulösen… Niemand nimmt ihre Ankündigung ernst. Nur Judy Maddox, eine jungen FBI-Agentin, die bereits auf der Abschußliste ihrer Vorgesetzten steht, hat ihre Zweifel. Während sie versucht, die Katastrophe zu verhindern, müssen die Kinder von Eden feststellen, daß ihnen die Kontrolle über ihren Protest zu entgleiten droht.
Denn in jedem Paradies gibt es eine Schlange.

Ken Follett, geboren 1949, war erst siebenundzwanzig, als er den Thriller Die Nadel schrieb. Zuvor war der Autor nach einem Studium am University College, London, als Zeitungsreporter und Verlagsmitarbeiter tätig gewesen. Er hat seitdem zehn weitere Bestseller geschrieben, darunter den Welterfolg Die Säulen der Erde, gefolgt von Romanen wie Die Pfeiler der Macht und Die Brücken der Freiheit. Sein jüngstes Buch, Der dritte Zwiling, stand über ein Jahr auf den vordersten Plätzen der Spiegel-Bestsellerliste.
Ken Follett lebt mit seiner Frau Barbara, die als Abgeordnete dem britischen Unterhaus angehört, wahlweise in Chelsea, London, und auf dem Land in Hertfordshire.

Feb 062011
 

Gustav Lübbe 1997
vorliegendes Exemplar: Bertelsmann Club

Cover:

Als die Polizei Steve Logan festnimmt, glaubt dieser zunächst an ein Mißverständnis. Lisa Hoxton, eine Studentin, ist auf dem Universitätsgelände auf brutale Weise mißbraucht worden, und Steve wird als Täter verdächtigt. Bei einer Gegenüberstellung wird er eindeutig vom Opfer identifiziert. Ein DNS-Test soll die endgültige Gewißheit bringen. Die Analyse ist positiv. Alles spricht gegen Steve. Seine einzige Hoffnung im Kampf um seine Freiheit ist die junge Zwillingsforscherin Jeannie, zugleich Lisas beste Freundin. Dr. Jeannie Ferrami untersucht getrennt aufgewachsene eineiige Zwillinge. Darunter fallen auch der sympathische Steve und sein Zwillingsbruder, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt.
Warum aber hat Steve keine Merkmale, die für diesen Verbrechertypus charakteristisch sind?
Je mehr Jeannie über das Geheimnis von Steves Herkunft herausfindet, um so stärker wird der Druck von politischen und anderen Kräften, die sich ihr in den Weg stellen. Denn hinter jenem dunklen Zwilling erscheint ein ganzes Heer von schattenhafen Gestalten, von denen jeder einzelne ihr Feind oder ihr Freund sein könnte, ihr Liebhaber – oder ihr Mörder…

ken Follett war siebenundzwanzig, als er den Thriller Die Nadel schrieb, der sowohl zu einem internationalen Bestseller als auch zu einem großen Kinofilm wurde. Zuvor war der Autor nach einem Studium der Philosophie am University College, London, als Zeitungsreporter und Verlagsmitarbeiter tätig gewesen. Er hat seitdem neun weitere Bestseller geschrieben, darunter den Welterfolg Die Säulen der Erde, gefolgt von Romanen wie Die Pfeiler der Macht und Die Brücken der Freiheit.
Ken Follett lebt mit seiner Frau Barbara, die seit 1997 als Abgeordnete der Labour Party dem britischen Unterhaus angehört, undihren Kindern in Chelsea, London, und Stevenage, Hertfordshire.

Feb 062011
 

Gustav Lübbe 1990
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien Vertrieb GmbH

COVER:

”Ich schreibe Bücher, um zu unterhalten. Mein Ziel ist, die Menschen zum Weiterlesen zu animieren, so interessant zu sein, daß sie im Zug ihre Station verpassen.” – Ken Follett

Der Steinmetz Tom Builder träumt vom Bau einer Kathedrale. Doch wo die Säulen der Erde sich in den lichten Himmel recken, werfen sie auch tiefe Schatten auf das Leben der Menschen. Krieg und Hunger herrschen in England. Besonders die Frommen und Gerechten leiden unter der Willkür des Adels: der Baumeister Tom Builder und seine Kinder, die geheimnisvolle Ellen aus den großen Wäldern, der weise Abt von Kingsbridge und die schöne Aliena. Sie alle bleiben dem Leser dieses gewaltigen Panoramas so unvergeßlich wie William Hamleigh, der finstere Baron…

REZENSION:

Bei Ken Follett frage ich mich jedesmal, wie es sein kann, daß ein Autor über unwahrscheinlich viele Themen schreiben kann, ohne die Glaubwürdigkeit zu verlieren.
Ken Follett sagt, er möchte die Leser unterhalten und sogar so weit bringen, das sie ihre nächste Station verpassen.
Mit „Die Säulen der Erde“ verpasst man sogar noch viel mehr Stationen. Keine Sorge: Irgendwann kommt der Schaffner und schmeisst einen raus.
Mit diesem monumentalen Werk geht Ken Follett in das 12. Jahrhundert und erzählt von den Wirren der Zeit, den Problemen der Menschen, den Intrigen der Ritter, Grafen, Bischöfe und Mönchen. Dies alles bewegt sich um den Bau einer Kathedrale in Kingsbridge, einem anfangs kleinen Örtchen, das sich durch die Baumaßnahmen zu einer Stadt entwickelt.
Die Ideenvielfalt und der Erzählungsreichtum zwingen zum Weiterblättern und man verschlingt diese 1100 Seiten in kürzester Zeit. Ken Follett schafft es wieder einmal, sehr dicht und spannend zu erzählen. Er bleibt aber trotzdem glaubwürdig und beschreibt mit einer detaillierten Liebe das Leben im Mittelalter.
Es gibt sehr viele Schlüsselfiguren in diesem Roman und man kann es nicht mehr erwarten, über die jeweilige Person weiterzulesen. Jede Person ist interessant dargestellt und voller Leben. Man freut sich auf die Entdeckung des Lebens der „guten“ Personen genauso, wie auf die Darstellung der „bösen“ Gestalten.
Ken Follett scheint sehr gut das mittelalterliche Leben recherchiert zu haben und baut eine Vielfalt auf, die einen nahezu erschlägt und man am Ende des Buches enttäuscht ist, das man es zuklappen muss.
Teilweise ist der Roman jedoch etwas vorhersagbar, da man bei einigen Personen schon damit rechnet, das sie ihr Ziel erreichen – was auch eintritt.
Nichts desto trotz ist es eine sehr spannende Unterhaltungslektüre und vertreibt einem mühelos die Zeit. Auf solche Romane kann man sich jederzeit freuen – Sie hinterlassen einen sehr positiven Nachgeschmack.
JS/14.04.03

Feb 062011
 

Gustav Lübbe 1996
vorliegendes Exemplar: Bertelsmann Club

COVER:

Wir schreiben das Jahr 1767, und die Unterdrückten aller Länder sehnen sich nach Freiheit.
Das Leben in den Bergwerken Sir George Jamissons ist hart und voller Gefahren. Und nach schottischem Gesetz verlieren Bergleute die Freiheit, sobald sie ein Jahr und einen Tag in den Gruben gearbeitet haben. Der junge Malachi “Mack” McAsh begehrt gegen diese Knechtschaft auf, und kurz nach seinem einundzwanzigsten Geburtstag beschließt er zu fliehen. Dabei findet er eine unerwartete Verbündete in Elizabeth “Lizzie” Hallim, einer jungen, eigensinnigen Frau aus guter Familie, die dem liederlichen Jay Jamisson versprochen ist.
In London verdingt Mack sich als Kohlelöscher. Als er wiederum gegen die Ausbeutung der Arbeiter protestiert und einen Streik anzettelt, wird er des Aufruhrs angeklagt und zum Tode verurteilt. Durch das mutige Eintreten Lizzies wird die Strafe in sieben Jahre Zwangsarbeit in den amerikanischen Kolonien umgewandelt.
Dort, in Virginaia, trifft er wieder auf Lizzie, die sich um seinetwillen in eine andere Art von Sklaverei begeben hat: die Ehe an der Seite eines ungeliebten Mannes.
Aber Lizzie und Mack geben die Hoffnung nicht auf, ihren Traum von Freiheit und Glück zu verwirklichen.

Ken Follett kam 1949 in Cardiff (Wales) zur Welt. Mit dem 1979 erschienenen Thriller Die Nadel machte er sich einen Namen, der spätestens seit dem Erscheinen seines Mittelalterromans Die Säulen der Erde (1990) international als Markenzeichen für spannende Unterhaltung bürgt.
Der Autor, der sich auch politisch engagiert, lebt heute mit seiner Familie in Chelsea, einem Ortsteil von London. Mit seinem Roman Die Brücken der Freiheit ist es Ken Follett erneut gelungen, anhand einzelner Schicksale das Bild einer ganzen Epoche zu zeichnen: ein großes, farbenprächtiges Panorama einer Zeit de Umbruchs, in der ein Ideal das Leben der Menschen verändert.

Feb 062011
 

Lübbe GmbH 2001
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien Vertrieb GmbH

COVER:

Es ist Mittwoch, der 29. Januar 1958, und der Start des ersten amerikanischen Satelliten, Explorer, steht unmittelbar bevor.
So stehtes in der Zeitung, doch für Luke bedeuten diese Worte nichts. Um zu verstehen, was ihn in diese Lage gebracht hat, müssen wir zurückgehen in das Jahr 1941.
Damals studierten fünf junge Leute in Harvard. Jeder von ihnen hatte seine Träume – und jeder von ihnen stand im Krieg in Diensten des OSS, der Vorläufer-Organistin der CIA.
Anthony blieb beim Geheimdienst und machte dort Karriere. Bern wurde Schriftsteller, geriet auf die Schwarze Liste der McCarthy-Ära und verdiente sich dann sein Geld mit Kinderbüchern. Billie wurde Psychologin und schrieb ein grundlegendes Werk über die Natur des Gedächtnisses. Elspeth heiratete schließlich Claude “Luke” Lucas, den fünften im Bunde, der Raketentechnik studierte und jetzt an der Entwicklung des amerikanischen Satellitenprogramms arbeitet. Und der sich daran nicht mehr erinnern kann.
Während der Countdown zum Start der Rakete tickt, wird Luke lar, dass nicht alle seine Freunde von einst die Wahrheit sagen. Und ass mindestens einer von ihnen ein Verräter ist.

Ken Follett, geboren 1949, war siebenundzwanzig, als er den Thriller Die Nadel schrieb. Zuvor war der Autor nach einem Studium am University College, London, als Zeitungsreporter tätig gewesen. Er hat seitdem elf weitere Bestseller geschrieben, darunter den Welterfolg Die Säulen der Erde, gefolgt von Romanen wie Die Pfeiler der Macht, Der dritte Zwilling und zuletzt Die Kinder von Eden. Einige seiner Romane wurden auch erfolgreich verfilmt; an Das zweite Gedächtnis hat Columbia Pictures die Filmrechte erworben.
Ken Follett lebt wahlweise in Chelsea, London, und in Stevenage, Hertfordshire, dem Wahlkreis seiner Frau Barbara, dioe als Labour-Abgeordnete dem britischen Unterhaus angehört.

Rezension:

Ken Follett ist wieder einmal ein Garant für gute Unterhaltung. Mit „Das zweite Gedächtnis“ legt er wieder einmal einen Spionage-Thriller vor, der gut erzählt ist und dem Leser Spannung pur bietet.
Es ist kein tiefgründiges Buch (wie die wenigsten von Follett), er weiß aber trotzdem den Leser zu fesseln und dadurch bei der Stange zu halten. Die Rahmenhandlung ist echt und die Haupthandlung sehr realitätstreu und glaubwürdig erzählt.
Die Follett-Bücher sind einfach die Schokolade für das Auge: Ein guter Genuss – für zwischendurch.

Macht einfach Spaß solche Bücher zu lesen.
Jürgen Seibold / 2003

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