Stephen King: The Wind Through The Keyhole (The Dark Tower 4.5)

©2012 by Stephen King
ISBN 978-1-4516-5890-3
ca. 305 Seiten

COVER:

In The Wind Through the Keyhole, Stephen King returns to the rich landscape of Mid-World, the spectacular territory of the Dark Tower fantasy saga that stands as his most beguiling achievement.
Roland Deschain and his ka-tet – Jake, Susannah, Eddie, and Oy, the billy-bumbler – encounter a ferocious storm just after crossing the River Whye on their way to the Outer Baronies. As they shelter from the howling gale, Roland tells his friends not just one strange story but two … and in so doing, casts new light on his own troubled past.
In his early days as a gunslinger, in the guilt-ridden year following his mother’s death, Roland is sent by his father to investigate evidence of a murderous shape-shifter, a “skin-man” preying upon the population around Debaria. Roland takes charge of Bill Streeter, the brave but terrified boy who is the sole surviving witness to the beast’s most recent slaughter. Only a teenager himself, Roland calms the boy and prepares him for the following day’s trials by reciting a story from the Magic Tales of the Eld that his mother often read to him at bedtime. “A person’s never too old for stories,” Roland says to Bill. “Man and boy, girl and woman, never too old. We live for them.” And indeed, the tale that Roland unfolds, the legend of Tim Stoutheart, is a timeless treasure for all ages, a story that lives for us.
King began the Dark Tower series in 1974; it gained momentum in the 1980s; and he brought it to a thrilling conclusion when the last three novels were published in 2003 and 2004. The Wind Through the Keyhole is sure to fascinate avid fans of the Dark Tower epic. But this novel also stands on its own for all readers, an enchanting and haunting journey to Roland’s world and testimony to the power of Stephen King’s storytelling magic.

REZENSION:

Als Stephen King den Revolvermann Roland durch die Wüste gehen ließ, um dem Mann in Schwarz zu folgen, war ihm sicherlich die daraus resultierende Tragweite dieses dabei entstehenden Epos noch bei weitem nicht bewusst. Mir ging es ganz ähnlich, da ich jedem weiteren Band entgegenfieberte und beinahe enttäuscht war, als es zu einem Ende fand. Dieses wiederum hatte nicht jedem gefallen, war aber meiner Meinung nach sehr stimmig und King hatte darauf auch bereits mehrmals dezent in diese Richtung hingewiesen. Die dahinter liegende Grundphilosophie lässt sich auch problemlos in unsere Zeit und Welt übertragen – doch dies soll hier keine Abhandlung des Dunklen Turms werden, sondern ein kurzer Blick auf ein bereits auf dieser Seite rezensiertes Werk in einer anderen Version hinweisen.
Wer hier auf hysterika ein wenig schmökert, wird schnell erkennen, dass es ein kleine Rezension zur deutsche Ausgabe dieses Buches gibt – bereits dort ließ ich mich euphorisch über diesen nachträglich entstandenen und als Zwischenband fungierenden Plot aus. Vor einiger Zeit wagte ich mich an die Originalausgabe und Mittwelt hatte mich wieder, auch wenn diese Episode dem Weg zum Turm nichts mehr hinzufügen kann. Vielmehr handelt es sich um eine Art Zwischenpart, in dem das ka-tet gezwungenermaßen zur Ruhe kommt und Roland die Gelegenheit nutzt und ihnen eine weitere Geschichte aus seinem Leben offenbart. Dabei entsteht zusätzlich eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte. Komplett durchwoben und rundum interessant bis hin zu märchenhaft.
Wer mit dem Dunklen Turm abgeschlossen hat, kann von diesem Buch problemlos die Hände lassen – da aber manch einer doch gerne mehr über Roland erfahren möchte oder einfach mal wieder kurz den Flair dieser Welt einatmen möchte, dem sei dieses ebenfalls hochwertige und kraftvolle Werk zu Herzen gelegt, da es der Figur des Roland noch mehr Tiefe verleiht, als er sowieso bereits inne hat.
Da ich in meiner englischsprachigen „Neuentdeckung“ des Turms der Reihe nach vorgehe, nutzte ich diese kleine Zwischenepisode als Aufheller, bevor ich mich im Anschluss nun wieder auf den gefahrvollen Weg in Richtung Turm machen werde und mit Wolves Of The Calla beginne.
Hysterika.de/JMSeibold/29.11.2020

Stephen King, Robin Furth, Peter David, Alex Malev, Richard Isanove: Der Dunkle Turm – 10 – Der Mann in Schwarz

© Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Bielefeld 2014
© 2013 by Stephen King
© der deutschsprachigen Ausgabe 2014 by Panini Verlags GmbH, Stuttgart
ISBN 978-3-86869-530-4

COVER:

»Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste… und der Revolvermann folgte ihm.«

Dreißig Jahre lang hat Stephen King an der Roman-Saga um den Dunklen Turm gearbeitet, die nach eigener Aussage sein Opus magnum darstellt. Nach der Vollendung verkündete er, nun alles geschrieben zu haben, was es für ihn zu erzählen gibt.

Aber die Figuren aus der von ihm geschaffenen phantastisch-apokalyptischen Mittwelt geben keine Ruhe. Die Geschichte um den Revolvermann Roland Deschain wird weitererzählt. In einer groß angelegten Graphic Novel wird der Weg des zunächst jungen Mannes nachgezeichnet, welche Freuden er erlebt hat, welche Abenteuer bestanden, welche Verluste erlitten, bis er zu dem unerbittlichen Rächer wurde, der alles auf der Suche nach dem Dunklen Turm unterordnet.

Stephen King hat sich mit den Meistern der Comic-Zunft zusammengetan, um ein grafisches Werk zu schaffen, das einzigartig ist. Der Mann in Schwarz, der zehnte Band der epischen Graphic Novel, ist Teil der Adaption des Romans Schwarz, in dem Rolands große Suche nach dem Dunklen Turm ihren Anfang hat – oder ihr Ende?

»Lange Tage und angenehme Nächte…«

REZENSION:

Der Dunkle Turm lässt mich einfach nicht los. Über Jahre hinweg begleitet mich Roland immer mal wieder – sei es beim erneuten hereinschnuppern in die Originalromane, oder eben in die nach und nach von mir fortgeführte Graphic-Novel-Reihe, deren zehnten Band ich nun genossen habe.
Wie bereits mehrfach gesagt, finde ich die Zeichnungen im Vergleich zu den ersten Bänden nicht mehr so überragend – nichts desto trotz sind sie immer noch auf einem sehr hohen Niveau und werden der Geschichte gerecht.
Endlich befinden wir uns thematisch auch an den Anfängen der Romanreihe Stephen Kings und somit begleitet man nun Roland auf seinen ersten Schritten in Richtung des sagenhaften Turmes.
Immer noch angetan von der Qualität dieser Sammelbände des Splitter-Verlags, hoffe ich sehr, dass ein ausreichender Markt vorhanden ist, um auch in fernen Zeiten gemeinsam mit Roland Deschain den Turm erblicken zu können.
In meinen Augen immer noch eine sehr hochwertige und gelungene Umsetzung eines absoluten Epos eines Meisters des geschriebenen Wortes.
Absolut empfehlenswert für jeden Freund des Dunklen Turms.
Jürgen Seibold/25.02.2017
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Stephen King, Robin Furth, Peter David, Michael Lark, Richard Isanove: Der Dunkle Turm – 8 – Die Schlacht von Tull

king_8Tull© Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Bielefeld 2013
© 2011 by Stephen King
© der deutschsprachigen Ausgabe 2013 by Panini Verlags GmbH, Stuttgart
ISBN 978-3-86869-528-1

Cover:

“Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste… und der Revolvermann folgte ihm.!”

Dreißig Jahre lang hat Stephen King an der siebenbändigen Roman-Saga um den Dunklen Turm gearbeitet, die nach eigener Aussage sein Opus magnum darstellt. Nach der Vollendung verkündete er, nun alles geschrieben zu haben, was es für ihn zu erzählen gibt.

Aber die Figuren aus der von ihm geschaffenen phantastisch-apokalyptischen Mittwelt geben keine Ruhe. Die Geschichte um den Revolvermann Roland Deschain wird weitererzählt. In einer groß angelegten Graphic Novel wird der Weg des zunächst jungen Mannes nachgezeichnet, welche Freuden er erlebt hat, welche Abenteuer bestanden, welche Verluste erlitten, bis er zu dem unerbittlichen Rächer wurde, der alles der Suche nach dem Dunklen Turm unterordnet.

Stephen King hat sich mit den Meistern der Comic-Zunft zusammengetan, um ein grafisches Werk zu schaffen, das einzigartig ist. Die Schlacht von Tull, der achte Band der epischen Graphic Novel, ist Teil der Adaption des Romans Schwarz, in dem Rolands große Suche nach dem Dunklen Turm ihren Anfang hat – oder ihr Ende?

Rezension:

Die hochwertige und sehr aufwändig gestaltete Graphic Novel geht mit “Die Schlacht von Tull” bereits in die achte Runde. Abermals wurde sehr stark darauf geachtet, dass die Zeichnungen beinahe allein für sich sprechen. Im Gegensatz zum Roman von Stephen King geht die Graphic Novel chronologisch im Leben Rolands vor und somit kommen wir erst jetzt zum eigentlich ersten Buch “Schwarz”, in dem Rolands Reise zum Dunklen Turm beginnt.
Nach meiner Information wollte man nach diesem Werk aufhören und somit mit dem fliehenden Schwarzen Mann die Graphic Novel beenden. Erfreulicherweise gibt es wohl ausreichend Freunde dieser Reihe, um diesen – aus meiner Sicht – fatalen Gedankengang ad acta zu legen und die Geschichte weiter zu erzählen.
“Die Schlacht von Tull” ist dabei – wie auch die bisherigen sieben Bände – eine absolut hochwertig gezeichnete und erzählte Graphic Novel für gehobene Ansprüche. Von der Genialität der Geschichte um Roland sowie den Dunklen Turm möchte ich gar nicht sprechen – nur soviel sei gesagt: Einfach diese wunderschönen, gebundenen Bände öffnen, in Mittwelt abtauchen und versuchen, herauszufinden, wie es so mit Roland weitergeht.
Ich persönlich freue mich schon sehr auf die Begegnung mit der endgültigen “Reisegruppe” in das Zentrum der Welten.
Möge man mit diesen Bänden lange Tage und angenehme Nächte haben…
Jürgen Seibold/19.04.2015

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