Brooks, Mike: Dark Run

Originaltitel: Dark Run
Aus dem Englischen von Simon Weinert
©2015 Mike Brooks
Deutsche Erstausgabe Mai 2018
©2018 der deutschsprachigen Ausgabe Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-52208-0
ca. 429 Seiten

COVER:

DU KANNST VOR ALLEM DAVONLAUFEN – NUR NICHT VOR DEINER EIGENEN VERGANGENHEIT

Eigentlich hat Ichabod Drift, Captain des Raumfrachters Keiko, kein Problem mit Aufträgen, die sich am Rande der Legalität bewegen – oder auch darüber hinausgehen. Mit seiner eingeschworenen Crew aus Schmugglern, Glücksrittern und Abenteurern hat er schon so manchen Coup gelandet. Dass sein neuer Auftraggeber ihn erpresst, schmeckt Ichabod allerdings gar nicht. Und dass er nicht das Geringste über die Ladung wissen darf, die er auf die Erde schmuggeln soll, riecht nach Ärger. Wie groß die Gefahr jedoch nicht nur für das Schiff, sondern für den ganzen Blauen Planeten ist, ahnt allerdings noch niemand auf der Keiko …

REZENSION:

Bereits nach einigen Seiten und dem darauffolgenden Kennenlernen von Ichabod Drift und seiner sehr durchwachsenen und aus den unterschiedlichsten Persönlichkeiten als auch Lebensformen bestehenden Crew fühlt man sich an gewissen Persönlichkeiten und Serien des leichten Science-Fiction-Genusses erinnert.
DARK RUN bleibt bei diesem ersten Eindruck und dementsprechend unterhaltsam ist die Story auch. Natürlich auch nichts weiter, da man in diesem Genre-Bereich wahrlich auch nicht wirklich mehr erwartet. Somit sind sämtliche Erwartungen erfüllt und ich könnte zufrieden diese Rezension beenden.
Nun gut, einige Worte kommen doch noch: Zum einen ist der Schreibstil von Mike Brooks auch eingängig genug, um der gerade erwähnten Erwartung gerecht zu werden. Leider wirkt dadurch die Geschichte ein klein wenig zu stark konstruiert und man ist nicht wirklich von den Begebenheiten überrascht. Interessanterweise möchte man aber dennoch nicht mit dem Lesen aufhören. Hier befinden wir uns wieder bei der etwas niedrig aufgebauten Erwartungshaltung und meiner Meinung nach muss es solche reinen Unterhaltungsromane auch unbedingt geben. Simple Unterhaltung für den Freund von einigermaßen spannender Science Fiction. Somit zielgruppengerecht und in dieser Ebene makelfrei.
Um noch einen Serienvergleich für den noch unentschlossenen Leser zu machen: Beim Genuss dachte ich die ganze Zeit an die Geschehnisse auf der Firefly. Selbst die Crew wirkte sehr stark davon inspiriert – von Ichabod Drift gar nicht zu reden.
Bei DARK RUN standen diese mit Sicherheit Pate und auch bei anderen Größen des Genres bediente sich Brooks schamlos. Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum man bei dieser recht simpel konstruierten Geschichte dranbleibt und den weiteren Geschehnissen unbedingt folgen möchte. Meines Wissens sollen die Erlebnisse in weiteren Bänden fortgesetzt werden – ob ich diese noch unbedingt lesen möchte? Da bin ich noch unschlüssig – aber vielleicht braucht es auch einfach eines Tages mal wieder einen simplen SF-Roman zur lockeren Unterhaltung. Dafür kann Brooks scheinbar problemlos sorgen.
Jürgen Seibold/23.12.2018

Terry Brooks: Der Erbe von Shannara (Shannara Zyklus Band 3)

Originaltitel: The Sword of Shannara 3
1977, Random House, Inc.
Wilhelm Goldmann Verlag, München 1978 / 1992

COVER:
SHANNARA die Fantasy-Saga voll mystischer Wunder und heroischer Abenteuer.
Der Dämonen-Lord ruht nicht. Er weiß, daß das Schwert von Shannara in der Hand eines seiner Untertanen ist und die Südländer keine Möglichkeit haben, sich zu verteidigen. Also schickt er seine riesigen Armeen gen Süden, zuerst nach Kern, dann nach Tyrsis. Dort hält sich Prinz Palance auf, der von einem verräterischen Magier beeinflusst wird und deshalb unwissentlich dem Dämonen-Lord dient. Erst als die Getreuen Allanons den rechtmäßigen Thronerben Balinor auf den Thron setzen, beginnen die Südländer sich zu verteidigen.
Zur gleichen Zeit muß sich Shea, der ERBE VON SHANNARA der größten Gefahr von allen gegenüberstellen – dem Dämonen-Lord selbst …
SHANNARA – die internationalen Bestseller:
“… weit über der gewohnten Fantasy”
(New York Times Book Review)
“viele Nächte spannender Lektüre…”
(Chicago Daily News)

REZENSION:

Das dritte Buch des ersten, dreibändigen, Zyklus über das Schwert von Shannara bewegt sich mit einer riesigen Schlacht in der Gut gegen Böse kämpfen dem Ende der Geschichte zu. Wieder einmal baut Brooks die spannende Handlung weiter und schafft trotz einer gewissen Vorhersagbarkeit die Handlungsstränge sehr stimmig zu verknüpfen und mit einigen Wendungen zu überraschen. Gleichzeitig bietet dieses Buch, wie auch seine beiden Vorgänger, eine gewisse ironische Note, die beim Leser manchmal ein Schmunzeln hervorruft aber trotzdem nicht aufgesetzt zu sein scheint. An dem Problem, das man die Shannara-Reihe nicht aus der Hand legen kann, hat sich mit diesem Band nichts geändert.
Jürgen Seibold/16.11.03

Terry Brooks: Der Sohn von Shannara (Shannara Zyklus Band 2)

Originaltitel: The Sword of Shannara 2
1977, Random House, Inc.
Wilhelm Goldmann Verlag, München 1978 / 1993

COVER:
SHANNARA
die Fantasy-Saga voll mystischer Wunder und heroischer Abenteuer.
Der junge Shea, dem es obliegt, das Schwert von Shannara an sich zu nehmen und damit seine Heimat zu retten, ist zusammen mit seinen Gefährten auf dem Weg zur Druidenburg Paranor, als er von seinen Mitreisenden getrennt wird. Die übrigen setzen, trotz schwerer Bedenken, die Reise fort, können aber das Schwert in der Burg nicht finden.
Denn es obliegt dem SOHN VON SHANNARA zusammen mit seinen neuen Gefährten Panamon und Keltset das Schwert zu entdecken und seinem Träger nachzueilen – denn jener hat den Auftrag, es zur Burg des Dämonen-Lords zu bringen…
SHANNARA
die internationalen Fantasy-Bestseller
“…weit über der gewohnten Fantasy”
(New York Times Book Review)
“viele Nächte spannender Lektüre…”
(Chicago Daily News)

REZENSION:

Das zweite Buch des ersten, dreibändigen, Zyklus über das Schwert von Shannara strotzt vor einer extrem spannenden Handlung. Man merkt, das Brooks sich mit diesem Band langsam dem Höhepunkt entgegenarbeitet und man hat sichtlich Probleme, das Buch aus der Hand zu legen – solang nicht die letzte Seite gelesen wäre.
Kurz gesagt, kann diese Reihe vorbehaltlos jedem Fantasy-Freak ans Herz gelegt werden – trotz, oder obwohl es teilweise ein wenig mit Klischees vollgestopft zu sein scheint, die der spannenden Geschichte jedoch keinen Abbruch entgegensetzen können.
Jürgen Seibold/16.11.03

Terry Brooks: Das Schwert von Shannara (Shannara Zyklus Band 1)

Originaltitel: The Sword of Shannara 1
1977, Random House, Inc.
Wilhelm Goldmann Verlag, München 1978 / 1993

COVER:

SHANNARA die Fantasy-Saga voll mystischer Wunder und heroischer Abenteuer.
Der junge Shea, letzter Sproß des sagenhaften Königs von Shannara, ist der einzige, der sich gegen die Gefahr aus dem Nordland stellen kann.
Denn der Lord der Zauberer droht in die friedlichen Länder der Menschen, Elfen und Zwerge einzufallen.
Doch um seine Aufgabe erfüllen zu können, braucht Shea das sagenhafte SCHWERT VON SHANNARA, das in der Druidenburg Paranor liegt.
So macht er sich zusammen mit seinem Stiefbruder Flick auf eine lange und äußerst gefährliche Reise…

SHANNARA – die internationalen Bestseller:
“… weit über der gewohnten Fantasy”
(New York Times Book Review)
“viele Nächte spannender Lektüre…”
(Chicago Daily News)

REZENSION:

Der erste Band der Shannara-Reihe von Terry Brooks zeigt von Anfang an, an welchem Vorbild er sich orientiert. Man merkt den großen Bezug zur Fantasy-Bibel “Der Herr der Ringe” auf der Stelle.
Bei Brooks fällt jedoch auf, wie weit oben und unerreichbar Tolkiens Meisterwerk ist.
Der Roman spielt mit allen Fantasy-Klischees, was jedoch nicht die Freude am Buch nimmt. Im Gegenteil: Sowas muss ja auch mal wieder sein.
Aus diesem Grund und durch den leichten, eingängigen, interessanten Schreibstil Brooks’ ist Das Schwert von Shannara trotzdem eine sehr gute Unterhaltung und lässt auf den zweiten Band hoffen…
Jürgen Seibold / 2003