Herbie Brennan: Das Elfenportal

Originaltitel: Faerie Wars
Übersetzung: Frank Böhmert
c 2003 Herbie Brennan
c 2003 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG

COVER:

Seit langer Zeit schon herrscht der Purpurkaiser über das Elfenreich. Doch den Elfen der Nacht ist jedes Mittel recht, seine Macht zu brechen: Sie schließen einen unheilvollen Pakt mit den Dämonen der Finsternis…
Auch Kronprinz Pyrgus Malvae, der Sohn des Purpurkaisers, ist nun in Gefahr. Von den dunklen Mächten verfolgt, muss er rasch und möglichst unauffindbar verschwinden. Seine Flucht soll ihn durch das geheime Elfenportal in die Gegenwelt führen. Doch durch einen Fehler im Portal landet er beim Übertritt auf Schmetterlingsgröße verkleinert im Garten des skurrilen alten Mr Fogarty, wo dessen junger Freund Henry dem Elfenprinz zum ersten Mal das Leben rettet. Hat Pyrgus in Henry einen Verbündeten gefunden?
Können Sie gemeinsam die Mächte des Bösen bekämpfen?

“Ein Spaß sondergleichen: voller Witz und Ironie, facettenreichen Figuren und einer spannenden Handlung. Man kann nur hoffen und wünschen, dass das Elfenportal eine große Leserschaft findet.”
Neues aus Anderwelt

“Einer der besten Fantasy-Schmöker seit langer, langer Zeit.”
Victoria Neumark in “TES”

“Eine verblüffende Mischung aus Fantasy und Abenteuer. Brennan ist ein wahrer Meister.”
Eoin Colfer, Autor von “Artemis Fowl”

Herbie Brennan schrieb seinen ersten Roman mit Mitte zwanzig. Seitdem hat er zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene veröffentlicht, die in mehr als fünfzig Ländern und in einer Gesamtauflage von über 7,5 Millionen Exemplaren erschienen sind. Neben dem Schreiben entwickelt er Spiele und Computer-Software und arbeitet für das Radio. Er lebt in County Carlow, Irland. “Das Elfenportal” wurde ein großer internationaler Erfolg und erscheint in 20 Sprachen.

“Kurzweilige, gar nicht klischeehafte Fantasy mit unkonventionellen jungen Helden und originellen Bösewichten.”
Young Lisa

“Brennan ist ein großartiger Erzähler, der seinen raffinierten Plot von vorn bis hinten beherrscht und seine Leser mitzureißen versteht. Seine Figuren sind lebendig und absolut überzeugend.”
Lindsey Fraser in “The Guardian”

REZENSION:

Mit diesem Buch hat mich endlich mal wieder ein Buch erreicht, das von der ersten bis zur letzten Seite zu überzeugen weiß.
Herbie Brennan spielt mit vielen bekannten Mythen und verwebt diese zu einer spannenden Geschichte, die sich innerhalb unserer Gegenwart und dem Reich der Lichtelfen abspielt. Sämtliche Charaktere sind glaubhaft gezeichnet und wissen in ihren Handlungen zu überzeugen. Hierbei handelt es sich um Menschen, wie du und ich, sowie um Elfen des Lichts, Nachtelfen und Dämonen. Diese konventionslose und übergreifende Darstellung erlaubt der Geschichte einen fantasievollen Handlungsaufbau, der sich sehr flüssig und mit viel Spaß lesen lässt.
Der Autor schrieb mit “Das Elfenportal” eine spannende, ironisch gewürzte und extrem zu empfehlende Geschichte, die in ihrem Rahmen fast wie ein Märchen klingt und ohne Probleme auch der heutigen Harry-Potter-Klientel zum Lesen gegeben werden kann (Was nicht heißen soll, sie wäre nichts für Erwachsene!!).
“Das Elfenportal” ist endlich mal wieder ein schöner “richtiger” Fantasyroman, bei dem man nur hoffen kann, dass es sich um den Start einer hoffentlich sehr großen Reihe handelt.
Mr Brennan: Bitte schreiben Sie weiter und lassen Sie die beiden Hauptdarsteller Pyrgus und Henry noch mehr erleben!!
Jürgen Seibold/04.02.2004

Herbie Brennan: Der Purpurkaiser

Originaltitel: The Purple Emperor
Übersetzung: Frank Böhmert
c 2004 Herbie Brennan
Deutsche Erstausgabe Mai 2005 Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG, München
359 Seiten

COVER:

Henry hat den Hilferuf vernommen. Doch als er das Portal zum Elfenreich durchquert, ist auf der anderen Seite nichts mehr so, wie es war. Lord Hairstreak hat den ermordeten Purpurkaiser mit den Mitteln der Schwarzen Magie wieder zum Leben erweckt. Er will mit dessen Hilfe das Elfenreich kontrollieren. Doch der Purpurkaiser ist nicht mehr der Vater, den Kronprinz Pyrgus Malvae und seine Schwester Holly Blue geliebt haben. Sein Körper und sein Geist gehorchen nun blind Lord Hairstreak. Und damit die Mitglieder des Kaiserlichen Haushalts nicht Hairstreaks Pläne durchkreuzen, verbannt er Pyrgus und seine Schwester in das ferne, dunkle Haleklind. Beim Kampf um die Rettung des Elfenreiches sind sie auf jede Hilfe angewiesen. Henry setzt alles daran, seine Freunde in dieser unwirtlich gewordenen Welt zu finden. Ein langes, gefahrvolles Abenteuer voller Dramatik, Zauber, Gewalt und Wunder beginnt…

“Wenn du hieraus keine Serie machst, werde ich dich verklagen!” Das verkündete Eoin Colfer, Autor von “Artemis Fowl”, bei Erscheinen von Herbie Brennans internationalem Bestseller “Das Elfenportal”. Colfer kann auf eine Klage verzichten, denn Brennan legt mit “Der Purpurkaiser” nun die rasante Fortsetzung des ersten Bandes vor. Und – so viel sei verraten: Er schreibt weiter!

“Ein fantastisches Buch für eingefleischte Fantasy-Liebhaber auf der Suche nach einem neuen Thrill. Es lebt von Spannung und HUmor, Magie und Fantasie und bedient sich wohltuend der Sprache des 21. Jahrhunderts.”
Books for Keeps (Five Star Review)

Herbie Brennan schrieb seinen ersten Roman mit Mitte zwanzig. Seitdem hat er zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene veröffentlicht, die in mehr als fünfzig Ländern und in einer Gesamtauflage von über 8 Millionen Exemplaren erschienen sind. Neben dem Schreiben entwickelt er Spiele und Computer-Software und arbeitet für das Radio. Er lebt in County Carlow, Irland. “Das Elfenportal” wurde ein großer internationaler Erfolg und ist in über 20 Sprachen erschienen.

REZENSION:

Nach dem genialen Eröffnungsband “Das Elfenportal” war ich sichtlich erfreut als mir unsere nette Post ein kleines Päckchen mit der Fortsetzung “Der Purpurkaiser” überreichte.
“Der Purpurkaiser” setzt beinahe nahtlos am Ende des ersten Bandes an und spinnt die Geschichte um Henry, Mr. Fogarty, Lord Hairstreak, Kronprinz Pyrgus Malvae und dessen Schwester Holly Blue weiter.
Diesmal geht es um nichts geringeres als die Rettung des Elfenreiches vor den üblen Machenschaften des Lord Hairstreaks und der junge Henry tut alles daran, seinen Freunden im Elfenreich behilflich zu sein.
Herbie Brennan hat erneut eine spannende, ironische, witzig erzählte und sehr modern geschriebene Fantasy-Geschichte vorgelegt, die beinahe in nichts dem ersten Band nachsteht.
Lediglich der Überraschungseffekt und das Kennenlernen des parallel existierenden Elfenreiches fehlt natürlich. Diesen Umstand weiß Herbie Brennan aber sehr geschickt zu nutzen: Er lässt einfach die im ersten Band notwendigen Erklärungen weg und konzentriert sich diesmal auf die Handlung. Dadurch konnte er im selben Seitenumfang viel mehr Geschehnisse einpacken und lässt den Leser in einer erfrischenden und interessanten Art und Weise an den weiteren Entwicklungen im Elfenreich teilhaben.
“Der Purpurkaiser” ist dadurch ein wenig spannender geworden und es scheint daß hier so langsam ein sehr hochkarätiges neues Fantasy-Epos entsteht.
Alles in allem einfach nur (wie “Das Elfenportal”) uneingeschränkt zu empfehlen.
Jürgen Seibold/26.07.05

Herbie Brennan: Der Elfenpakt

Originaltitel: Ruler of the Realm
Übersetzung: Salah Naoura
Deutsche Erstausgabe Oktober 2006
c 2006 Herbie Brennan
c 2006 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG, München
ca. 377 Seiten / 14,– €

COVER:

Seit Holly Blue Kaiserin des Elfenreiches ist, lastet eine gewaltige Verantwortung auf ihr. Die Elfen der Nacht verhalten sich verdächtig still, und auch von den Dämonen der Finsternis gab es seit langem schon kein Lebenszeichen. Da die neue Kaiserin nichts dem Zufall überlassen will – schon gar nicht das Schicksal ihres Reiches -, sucht sie heimlich den Gewürzmeister auf, ein Orakel…
Gemeinsam mit ihren Generälen berät sie danach über einen Präventivschlag gegen die Nachtelfen. Ihr Onkel, Lord Hairstreak, lässt ihr indessen eine Nachricht zukommen: Die Nachtelfen wollen zum ersten Mal in der Geschichte des Elfenreiches mit den Elfen des Lichts verhandeln. Heimlich beschließt Holly Blue, Hairstreak aufzusuchen – nicht ohne zuvor den Countdown des Reiches auszulösen:
Sollte ihr etwas zustoßen, wird nach Ablauf der Frist von drei Tagen der Krieg gegen die Nächtlinge beginnen – und niemand außer der Kaiserin vermag den Countdown zu stoppen…

Herbie Brennan schrieb seinen ersten Roman mit Mitte zwanzig. Seitdem hat er zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene veröffentlicht, die in mehr als fünfzig Ländern und in einer Gesamtauflage von über 8 Millionen Exemplaren erschienen sind. Neben dem Schreiben entwickelt er Spiele und COmputer-Software und arbeitet für das Radio. Er lebt in County Carlow, Irland.
“Das Elfenportal” (2003) und “Der Purpurkaiser” (2004) sind große internationale Erfolge und in über 20 Sprachen erschienen. “Der Elfenpakt” ist Herbie Brennans dritter Teil der Abenteuer im Elfenreich.

REZENSION:

Herbie Brennan setzt mit Der Elfenpakt nach seinen beiden Werken Das Elfenportal und Der Purpurkaiser seine spannende und kurzweilige Geschichte um die Elfenreichkaiserin Holly Blue und dem Menschenjungen Henry in gewohnt gekonnter Manier fort.
Im Gegensatz zum ersten Band, der noch von der Überraschung des Aufeinandertreffens zweier unterschiedlicher Welten leben konnte, verlässt Brennan mehr und mehr die Episoden in der uns bekannten „richtigen“ Welt und breitet seine Geschichte verstärkt in der weiterhin sehr interessanten Welt der Elfen aus.
Dadurch verliert sein Roman leider etwas von dem sehr interessanten und kurzweiligen Witz des dabei auftretenden Kulturschocks. Nichts desto trotz führt er anhand von typischen Fantasy-Elementen seine Geschichte um das Elfenreich weiter und verliert dabei in keinster Weise seinen vorhanden Witz sowie die notwendigen Spannungselemente, um Leser bei der Stange zu halten.
Somit ist Der Elfenpakt eine sehr gelungene Fortsetzung einer kurzweiligen Fantasyreihe, der zwar als Roman beinahe auch alleine auftreten könnte – aber trotzdem auf weitere Bände um das sagenumwobene Reich der Elfen hoffen lässt.
Meiner Meinung nach auch eine Reihe, die ebenfalls sehr gut für die etwas jüngere Klientel geeignet ist. (Gibt es noch lesende Jugendliche…??)
Jürgen Seibold / 27.12.2008