Jack Finney: The Body Snatchers

©1955 by Jack Finney
ISBN 978-0-575-08531-2
ca. 226 Seiten

COVER:

When Becky Driscoll turns up at Dr Miles Bennell’s consulting rooms after hours one August evening and tells him that her cousin Wilma doesn’t think that her Uncle Ira is really her Uncle Ira, this is just the beginning of a nightmare for the sleepy town of Mill Valley. As the number of similar stories multiplies, Miles discovers the horrific truth. Aliens are taking over the bodies and minds of his friends and neighbours …

REZENSION:

Jack Finneys Werk “The Body Snatchers” aus dem Jahre 1955 ist natürlich mittlerweile ein absoluter Klassiker des Science Fiction Genres. Interessanterweise bewegen wir uns in seinem Werk nicht in der Zukunft, sondern in einer verschlafenen Kleinstadt, in der sich scheinbar die Menschen nicht mehr so richtig normal verhalten. SF ist es lediglich durch den Umstand, dass es ein Alien-Roman ist und somit dieses Genre dafür herhalten muss.
In meinen Augen war „The Body Snatchers“ eher eine Art Horror – insbesondere, da ich als recht junger Kerl eines Tages die alte S/W-Verfilmung angesehen hatte und damals absolut geschockt war. Der Horror ist hier sehr subtil und findet eher im Kopf statt. Nun konnte ich mich endlich der Romanvorlage widmen und bin ähnlich überrascht, wie gut diese Geschichte auch weiterhin herausragend funktioniert. Natürlich ist die Zeit nun eine andere und manche Ansichten wirken doch sehr antiquiert – dennoch ist es unglaublich interessant, sich diesem frühen Werk zu widmen.
Es ist und bleibt ein Klassiker und sollte dementsprechend bekannt bleiben. Ein sehr geschickt aufgebautes Werk, welches erst zum Ende hin durch den rasant abgewickelten Höhepunkt ein wenig verliert. Finney hätte sich hier getrost noch etwas Zeit lassen können, um seine philosophischen Ansätze besser deutlich zu machen.
Hysterika.de/JMSeibold/08.02.2021

Podcast Folge 19 – Zur Sache: ALIENS