Jussi Adler-Olsen: Selfies

Originaltitel: Selfies
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
© 2017 Jussi Adler-Olsen
© 2017 der deutschsprachigen Ausgabe: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-28107-2
ca. 576 Seiten

COVER:

In einem Park in Kopenhagen wird eine alte Frau ermordet aufgefunden. Fast zeitgleich begibt sich ein durchgedrehter Autofahrer auf die tödliche Jagd nach jungen Frauen. Irgendwo da draußen, so hat es den Anschein, werden weitere perfide Morde geplant. Steht all dies womöglich im Zusammenhang mit einem lange zurückliegenden und noch immer unaufgeklärten Verbrechen?

Das Management des Polizeipräsidiums in Kopenhagen ist höchst unzufrieden mit der Aufklärungsrate des Sonderdezernats Q. Ausgerechnet Rose soll nun das Ruder herumreißen – doch Rose ist in ihrem aktuellen Zustand weit davon entfernt, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Die Wurzeln ihrer desaströsen Verfassung liegen in einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit: “Zu dem tiefsten inneren Raum in ihrem Dunkel bekamen sie keinen Zutritt, dieser Raum gehöre ihr. Ihr allein.”

Carl, Assad und Gordon stehen vor ihrer bislang größten Herausforderung und dass Rose ihren eigenen Kampf kämpft, ist für alle schwer erträglich. Doch Scheitern ist keine Option. Es muss ihnen einfach gelingen, diese schrecklichen Verbrechen in Kopenhagen zu stoppen.

REZENSION:

Mit “Selfies” befinden wir uns nun bereits beim siebten Fall des Kopenhagener Sonderdezernats Q, welches sich an die Fahne geschrieben hat, alte, ungelöste und längst zu den Akten gelegte Fälle erneut aufzurollen.
Bereits mit dem ersten Fall dieses Dezernats konnte Jussi Adler-Olsen für eine spannende und außerordentlich interessante Unterhaltung sorgen. Seine Fälle hatten fast immer eine Verbindung in die aktuelle Zeit und seine Erzählweise sorgte dafür, dass die Beschreibung “Thriller” auf dem Cover definitiv gepasst hatte.
Dies zog sich auch die weiteren Fälle auf diesem hohen Niveau durch – lediglich beim sechsten Fall konnte er mich nicht mehr umfänglich überzeugen. Hierin wurde das Thrillerelement ein wenig zu sehr auf die Seite geschoben und man folgte einem noch interessanten aber nicht außergewöhnlichen Krimi.
Dementsprechend gespannt war ich auf den nun vorliegenden, siebten Fall.
Darüber hinaus halte ich alle Mitglieder des Sonderdezernats für durchgängig und tiefgründig gezeichnete Protagonisten, deren Verhalten und Innenleben bereits für einen hohen Unterhaltungs- und Interessenswert sorgt.
Würde ich jetzt “Selfies” als mein erstes Adler-Olsen-Buch bewerten, würde es aber nicht wirklich sehr positiv abschließen. Erneut scheint der Autor die Spannungsschraube zu lockern – gleichzeitig wirkt der damalige Fall eher banal im Vergleich zu seinen früheren Fällen.
Interessant bleibt aber die Motivation der Sozialamtsmitarbeiterin, über die ich hier nichts näheres sagen möchte, da die Gefahr des Spoilerns zu groß wäre.
Betrachtet man “Selfies” als ein weiteres Buch in einer groß angelegten Reihe, wird einem klar, dass der überwiegend depressive Inhalt – bezogen auf die psychische Krankheit von Rose – erzählt werden musste. Immerhin hatte man sich als Leser ja schon mehrere Bände lang gefragt, was denn nun mit ihr los ist und warum sie in verschiedene Rollen schlüpft.
Dies alles löst sich in “Selfies” auf. Dadurch ist der aktuelle Roman aber auch überwiegend depressiv in seiner Darstellung. Durch die dabei fast nebensächliche Fall-Verkettung war ich anfangs fast dazu genötigt, das Buch unabgeschlossen zu beenden. Gleichzeitig freue ich mich ja immer auf ausreichend Spannungselemente, die hierin eher nicht vorkommen.
Nichts desto trotz besteht für einen langjährigen Sonderdezernat-Leser ausreichend Interesse für das Seelenleben der guten Rose – und exakt aus diesem Grund lieb mir auch nichts weiter übrig, als diesem Werk bis zum auflösenden Ende zu folgen.
Jussi Adler-Olsen ist dabei weiterhin ein sehr eingängiger Schreiber. Kennt man jedoch die vorherigen Bände nicht, könnte man mit diesem Buch schlicht überfordert sein.
Weiterhin hoffe ich, dass dem Autoren wieder ein sehr spannender und berührender Fall aus den Tiefen der abgeschlossenen, jedoch nicht gelösten Fälle einfällt und dabei beim nächsten Mal wieder zur alten Thrillerstärke der ersten Bände zurückfindet. Mir ist dabei aber auch bewusst, dass so langsam auch der Hintergrund von Assad beleuchtet werden müsste – denn in dessen Vergangenheit scheint sich wohl auch so einiges zu verstecken.
Alles in allem war auch “Selfies” sehr interessant und in seiner detaillierten Betrachtung von Rose’s Problemen auch nötig. Trotzdem bleibt es ein wenig hinter den Bänden 1 bis 5.
Jürgen Seibold/02.04.2017
Selfies: Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen Thriller (Carl Mørck) – KAUFEN BEI AMAZON

Jussi Adler-Olsen: Verheissung

Olsen_VerheissungOriginaltitel: Den graenselose
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
Deutsche Erstausgabe 2015
© 2014 Jussi Adler-Olsen
© 2015 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-28048-8
ca. 596 Seiten

COVER:

Carl Morck hat gerade seine Beine auf dem Schreibtisch im Keller des Polizeipräsidiums zum Nickerchen platziert, da klingelt das Telefon. Christian Habersaat, ein Kollege von der dänischen Insel Bornholm, bittet ihn dringend um Unterstützung. Carl ist nicht allzu erfreut darüber, dass ihm ein uralter Fall aufs Auge gedrückt werden soll. Doch nur wenige Stunden später kommt Habersaat auf schockierende Weise ums Leben – und kurz darauf dessen Sohn.

Unter größtem Druck stürzt sich das Sonderdezernat Q in den siebzehn Jahre alten Fall um den tragischen Unfalltod einer fröhlichen jungen Frau auf Bornholm, die kopfüber in einem Baum hängend gefunden wurde.
Habersaat, der sie damals fand, glaubte nicht an fahrlässige Tötung mit Fahrerflucht – doch seine Ermittlungen waren siebzehn Jahre lang ergebnislos geblieben.

Das Sonderdezernat Q steht vor einem seiner rätselhaftesten Fälle, der die Zusammenarbeit auf eine harte Probe stellt. Denn es werden immer mehr dunkle Geheimnisse – auch aus dem Leben der Ermittler – an die Oberfläche gespült. Die Spuren führen bald nach Öland, zu einem obskuren “Zentrum zur Transzendentalen Vereinigung von Mensch und Natur”. Während Carl, Assad und Rose immer tiefer in die Abgründe neoreligiöser Heilsversprecher und die Geheimnisse eines mysteriösen Sonnenkults eintauchen, hat ein höchst intelligenter Manipulator Wege gefunden, mit den bizarrsten Mitteln alles aus dem Weg zu räumen, was ihm in die Quere kommt…

Rezension:

Bei “Verheissung” handelt es sich nun bereits um den sechsten Fall des Sonderdezernats Q, welches für die Aufklärung längst abgelegter, ungeklärter Fälle zuständig ist.
Das Dezernat als auch das Team um Carl Morck hat sich eher unfreiwillig gebildet – im Laufe der Zeit fanden diese unterschiedlichen Persönlichkeiten jedoch mehr und mehr zusammen. Jussi Adler-Olsen verwendet dabei einen sehr schönen Witz, der sich insbesondere in den Persönlichkeiten und deren Dialogen widerspiegelt. Aus diesem Grund – und den doch recht spannenden Fällen der ersten 5 Bände – entwickelte sich diese Reihe zu einer der wenigen Kriminalreihen, die auch mich überzeugen konnten. Der Hang zum Thriller ist durch die aufkommende Spannung vorhanden und somit waren alle bisherigen Fälle ein Garant, mir einige schöne Lesestunden zu unterbreiten.
Nun liegt also der sechste Fall vor und bereits beim Öffnen des Buches stellt sich mir die Frage, ob der Autor dieses Niveau weiterhin aufrechterhalten kann.
Relativ rasant geht es auch gleich los: Das Team wird kontaktiert von einem Kollegen und um Mithilfe bei der Auflösung eines sehr alten Falles gebeten. Wer das Dezernat kennt, weiß sofort, dass Carls Initiative bei Fremdbestimmung nicht gerade hoch oben angesiedelt ist – nun ist es aber so, dass sich dieser Kollege bei seiner eigenen Verabschiedungsveranstaltung vor all seinen Kollegen das Leben nimmt. Plakativer kann man beinahe nicht vorgehen.
Somit nimmt sich das Sonderdezernat Q doch des Falles an und versuchen das herauszufinden, woran ihr Kollege jahrelang scheitern musste.
Der Dialogwitz – insbesondere zwischen Assad und Carl – ist weiterhin vorhanden, was zur sofortigen Überzeugung meinerseits führte. Nach und nach stellt sich aber beim Lesen heraus, dass VERHEISSUNG ein sehr guter und eingängig geschriebener Krimi mit Thrillerelementen ist – leider nicht mehr ganz an die Vorgängerbände herankommt. Diese waren durchweg dramatischer und fanden ihren Höhepunkt im fünften Fall, der den Leser in die Tiefen der mafiösen Szene brachte, die Kinder zum Diebstahl und Betteln nötigen.
VERHEISSUNG ist ein gut geschriebenes Werk und erneut konnte mich der dezent eingestreute Witz überzeugen – nichts desto trotz entstand kein neuer Höhepunkt. Mag sein, dass dies lediglich dem beschriebenen Fall zu schulden ist – jedoch war dieser in meinen Augen zu leicht vorhersagbar, was mir bei den 5 anderen Fällen etwas schwieriger fiel.
Schlussendlich ist auch VERHEISSUNG ein relativ gutes Werk um ein sehr interessantes Team. Trotzdem wirkt es im Vergleich betrachtet etwas blass und ich hoffe, dass Adler-Olsen eine gelungene Idee aus dem Ärmel schütteln kann, um die weiteren Fälle des Dezernats mit neuem Leben zu erwecken.
Jürgen Seibold/19.04.2015

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Jussi Adler-Olsen: Das Washington Dekret

Olsen_WDDeutsche Erstausgabe 2013
© 2009 Jussi Adler-Olsen/J.P./Politikens Forlagshus A/S, Kopenhagen
Originaltitel: Washington dekretet
© 2013 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-28005-1
ca. 650 Seiten

COVER:

Als die Frau des amerikanischen Präsidenten Bruce Jansen und ihr ungeborenes Kind bei einem Anschlag kaltblütig ermordet werden, gerät der neu gewählte US-Präsident völlig aus dem Gleichgewicht. Er trifft zunehmend irrationale politische Entscheidungen, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen – sowohl für ihn als auch für die gesamte Bevölkerung der USA. Konkret geht es um ein Law-and-order-Programm, später als das “Washington-Dekret” bezeichnet, das das Land binnen kürzester Zeit in einen gefährlichen Ausnahmezustand bringt: Unruhen im Inneren verstören die Bevölkerung, die diplomatischen Verbindungen ins Ausland frieren ein. Ziel des Präsidenten ist es vorgeblich, Amerika zu einem friedlicheren Land zu machen – praktisch aber bedeutet das Washington-Dekret die Außerkraftsetzung der Verfassung, den Entzug zahlreicher Bürgerrechte, die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit.

Doggie Rogers, Mitarbeiterin im Stab des Präsidenten, steht nach dem Attentat unter Schock – nicht zuletzt, weil ihr eigener Vater des Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt wird. Auf der Suche nach der Wahrheit wird Doggie zur meistgesuchten Frau der USA.
Mit Hilfe von Freunden versucht sie, ein perfides Komplott aufzudecken. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Kann Doggie ihren Vater vor der Hinrichtung und das ganze Land vor einem Bürgerkrieg bewahren?

REZENSION:

Jussi Adler-Olsen ist in erster Linie bekannt als Erfinder des Sonderdezernats Q, in dem sich ein sehr interessanten Polizeiteam um die Lösung von bereits abgelegten Fällen kümmert. Diese nun bereits mehrere Bände umfassende Reihe ist durchweg empfehlenswert und lässt einen nicht mehr los.
Das ein oder andere Mal verspürt Jussi Adler-Olsen jedoch auch manchmal die Notwendigkeit, Bücher zu einem gänzlich anderen Thema zu veröffentlichen. Er bleibt dabei dem Genre Thriller überwiegend treu und konnte dort etwa bei DAS ALPHABETHAUS in durchweg gelungener Manier beweisen, das er auch brillante Romane außerhalb der Q-Welt erschaffen kann.
Nun gibt es mit “Das Washington Dekret” einen erneuten Thriller des Autors, der als eigener Roman erzählt worden ist und somit nichts mit anderen seiner Werke gemein hat. Anfangs ist man dabei immer ein klein wenig enttäuscht, aber – wie bereits bei ALPHABETHAUS gezeigt – man weiß ja, dass Adler-Olsens Thriller eine überwiegend gelungene Unterhaltung darstellen.
Bei DAS WASHINGTON DEKRET befinden wir uns nun in den Vereinigten Staaten und begleiten dabei einen neuen Präsidenten, der durch Schicksalsschläge seine politischen Entscheidungen beeinflussen lässt und sich somit auf dem Weg befindet, aus den USA einen totalitären Staat zu machen.
Ein Großteil der durch Jussi Adler-Olsen dargelegten Möglichkeiten sind unerfreulicherweise seit den Anschlägen des 11. September 2001 durch Gesetze abgesichert und somit möglich. Dadurch bekommt die von Adler-Olsen erzählte Geschichte genug Tiefgang um problemlos als spannender Thriller zu funktionieren. Die Geschichte sorgt auch abermals für eine problemlose Unterhaltung des Lesers – leider ist sie in klein wenig zu stark vorhersehbar und somit verliert sie dadurch etwas.
Nichts desto trotz schafft es Olsen innerhalb der zweiten Hälfte des Buches den Leser ein wenig mehr an der Hand zu nehmen und zu überzeugen – und ab diesem Augenblick zieht er auch die Daumenschrauben stärker an und somit kommt doch noch genug Spannung auf, um den Leser mit ans Ende des Buches nicht zu verlieren.
Wäre das Werk etwas weniger vorhersehbar, wäre es erneut ein absoluter Tipp meinerseits. Wer ein gutes und nicht zu schwer erzähltes, spannendes Buch lesen möchte, ist jedenfalls gut bedient – ich persönlich halte aber sein “Das Alphabethaus” für spannender und seine Bücher um das Sonderdezernat Q für erhabenere Werke aus seiner Feder.
Jürgen Seibold/29.03.2013

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Jussi Adler-Olsen: Verachtung

Originaltitel: Journal 64
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
Deutsche Erstausgabe 2012
(c) 2010 Jussi Adler-Olsen
(c) 2012 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-28002-0
ca. 540 Seiten

COVER:

“Als Erstes registrierte sie die Stimme. Dann schlief sie wieder ein, machte sich davon in die Dunkelheit, fing Bilder ein von sommerhellen Tagen und unbekümmerten Spielen. und dann traf sie der Schmerz in der Mitte der Wirbelsäule. >Wir geben ihr fünf Strich mehr<, sagte die Stimme und entfernte sich in einem Nebel. Und sie blieb zurück in einem Zustand der Auflösung.”

Im November 1985 trifft eine junge Frau namens Nete Rosen während eines Empfangs auf den Gynäkologen Curt War. Vor den Augen der Gäste und ihres Ehemanns demütigt Wad die Frau, über deren Vergangenheit niemand etwas zu wissen scheint. Es ist eine entsetzliche Vergangenheit, und die Konfrontation damit lässt Netes Ehemann keine Sekunde zögern, sich von seiner geliebten Frau loszusagen. Voller Verachtung für sie stirbt er noch in derselben Nacht bei einem Autounfall.

2010 stößt das Sonderdezernat Q in Kopenhagen auf die Akte einer im Jahr 1987 als vermisst gemeldeten Frau: Rita Nielsen. Recherchen zeigen, dass fünf weitere Personen seit September 1987 spurlos verschwunden sind. Carl Mörck und seine Assistenten Assad und Rose ermitteln in einem ihrer bizarrsten Fälle.

REZENSION:

Lange genug hat es gedauert, bis nun endlich ein erneuter Fall des Sonderdezernats Q das Licht der Welt erblickte. Sicher, der Verlag wollte uns Lesern die Zeit ein wenig verkürzen und veröffentlichte zwischen dem dritten und dem hier vorliegenden vierten Fall um Carl Morck das Debüt von Jussi Adler-Olsen namens “Das Alphabethaus”.
Ja, “Das Alphabethaus” war ein sehr gutes und spannendes Buch – aber: Eben keine Carl-Morck-Geschichte.
Nun stellt sich aber sorgenvoll die Frage, ob “Verachtung” mit dem dritten Fall “Erlösung” wirklich mithalten kann – war doch “Erlösung” ein absoluter Höhepunkt, der den Leser schlaflos von Seite zu Seite blättern lies.
Nun gut, widmen wir uns der “Verachtung”:
Erneut wühlt Carl Morck mit seinen liebevoll gezeichneten Kollegen Rose und Assad in den Tiefen alter Fälle. In “Verachtung” kommen auch noch private Probleme, Attentate auf Morck und gar der Verdacht auf Beteiligung Morcks an einem Fall aus dem ersten Band hinzu.
Erneut zeichnet Jussi Adler-Olsen sehr liebevoll und detailverliebt seine Geschichte und sorgt abermals für einen Kriminalfall der besonderen Art, dem man sich schlichtweg nicht entziehen kann.
Die Spannungsschraube ist im Vergleich zum dritten Band ein wenig niedriger angezogen, das Interesse an diesem Fall leidet darunter jedoch in keiner Sekunde – im Gegenteil: Nun befindet man sich in der Situation, die Vorgehensweise des Mörders nachvollziehen zu können, zu verstehen und beinahe zu akzeptieren – viel zu groß war die erlittene Schmach der Protagonistin.
Näher möchte ich aus nachvollziehbaren Gründen nicht auf die Inhalte eingehen – somit bleibt kurzum nur der eine Schlusssatz zu vermelden: WO BLEIBT DER NÄCHSTE FALL?
Jürgen Seibold /02.09.2012

Verachtung: Der vierte Fall für Carl Morck, Sonderdezernat Q Thriller KAUFEN BEI AMAZON

Jussi Adler-Olsen: Das Alphabethaus

Originaltitel: Alphabethuset
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess und Marieke Heimburger
Deutsche Erstausgabe 2012
(c) 2007 Jussi Adler-Olsen
(c) 2012 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-24894-5
ca. 590 Seiten / € 15,90

COVER:

“Als Bryan das Rote Kreuz auf den Dächern sah, atmete er tief durch. Trotz der vielen Sandsäcke, trotz der vergitterten Fenster im ersten und zweiten Stock und trotz etlicher Wachen mit Hunden wirkte die Anlage tatsächlich wie ein ganz normales Krankenhaus. ‘Aber lass dich nicht täuschen’, dachte Bryan, als man ihn zu den Gebäuden brachte. Wer ihn in diesem Moment anlächelte, konnte im nächsten Augenblick schon sein Henker sein …”

1944. Nach einem Flugzeugabsturz über deutschem Territorium retten sich die beiden britischen Soldaten Bryan und James in einen Lazarettzug, der verletzte deutsche Soldaten von der Ostfront nach Hause bringt.

Unter falscher Identität landen die Piloten als Patienten im “Alphabethaus”, einem Krankenhaus in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Bryans und James’ einzige Chance, dort zu überleben, besteht darin, sich selbst als psychisch krank auszugeben. Doch können sie das, ohne Schaden zu nehmen an Leib und Seele? Und: Sind sie die einzigen Simulanten?

Jahrzehnte später werfen entsetzliche Ereignisse der Vergangenheit noch einmal ihre brutalen Schatten auf die Überlebenden …

REZENSION:

Als ich DAS ALPHABETHAUS erhielt, war ich sofort voller Freue, erneut ein Werk über das von mir mittlerweile ins Herz geschlossene Sonderdezernat Q lesen zu können.
Wie ich leider ziemlich schnell feststellen musste, handelt es sich bei DAS ALPHABETHAUS weder um einen weiteren Roman über Carl Morck, noch um einen neuen Roman von Jussi Adler-Olsen. DAS ALPHABETHAUS ist interessanterweise das ursprüngliche Debüt des Autors und wurde nun durch den Erfolg der Morck-Reihe in Deutschland ebenfalls aufgelegt.
DAS ALPHABETHAUS beginnt im 2. Weltkrieg und lässt zwei englische Flieger notlanden und lediglich der Eintritt in ein Irrenhaus als Simulanten lässt die beiden weiter am Leben. Dieser Teil ist von Jussi Adler-Olsen absolut niveauvoll und trotz dem Simulantentum sehr glaubwürdig erzählt. In meinen Augen hätte die Episode ruhig in dieser dunklen zeit weiter fortgeführt werden können.
Jussi Adler-Olsen lässt jedoch den Krieg bereits nach dem ersten Drittel seines Werkes hinter sich und springt sogleich 30 Jahre in die Zukunft. In den siebzigern ist immer noch einer der beiden englischen Soldaten auf der Suche nach seinem Freund, den er durch seine Flucht aus dem Alphabethaus im Stich lassen musste.
Hier entsteht nun nicht nur eine Geschichte um Freundschaft sondern auch ein klassischer Thriller, der mit einer gut erzählten und spannenden Darbietung geschickt die im Krieg entstandenen Fäden weiterspinnt und beinahe zu schnell auflöst.
Das Buch ist anfangs bedrückend und lässt die unsägliche Zeit des Zweiten Weltkrieges in einem kleinen Bereich neu auferstehen – die folgenden zwei Drittel des ALPHABETHAUSES sorgen für eine geschickte Unterhaltung des Thrillerlesers – ohne dabei in starke Spannungsbögen zu springen, glücklicherweise jedoch ebenfalls ohne zu langweilen. Somit bleibt ein sehr interessanter Roman über die Erlebnisse zweier Freunde während der dunkelsten Zeit Europas und einer Suche nach einem Freund, um nicht nur das eigene Gewissen zu bereinigen sondern auch, um diese Freundschaft neu aufleben zu lassen.
Jürgen Seibold/04.03.2012

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Jussi Adler-Olsen: Erlösung

Originaltitel: Flaskepost fra P
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
Deutsche Erstausgabe 2011
(c) 2009 Jussi Adler-Olsen/J.P./Politikens Forlagshus A/S, Kopenhagen
(c) 2011 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-24852-5
ca. 590 Seiten / € 14,90

COVER:

“Jehova würdigte die Jungen keines Blickes, denn sie hatten von dem verbotenen Blut getrunken. Der Mann hatte sie dazu gezwungen. Jetzt waren sie auf ewig verdammt. Und die Scham brannte in ihnen noch stärker als der Durst.”

Die verwitterte Flaschenpost hatte Ewigkeiten dort gestanden, in einem leeren Büro der Polizeiwache von Wick, am äußersten Ende von Schottland. Niemand hatte sie beachtet, der Hilfeschrei in ihrem Inneren war unerhört verhallt. Jahre später gelangt das verblasste Schriftstück aus der Flasche auf Umwegen ins Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Die Materialanalyse zeigt, dass die Botschaft mit menschlichem Blut geschrieben wurde. Die Entzifferung der Buchstaben führt Carl Morck und seinen Assistenten Assas auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens – und in Bereiche der Gesellschaft, die ihnen beiden einigermaßen fremd erscheinen … Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es sich bei der Botschaft in der Flaschenpost um das womöglich letzte Lebenszeichen zweier Jungen handelt, die irgendwann in den neunziger Jahren entführt wurden. Doch wer sind die Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind diese Kinder die einzigen Opfer? Oder hat der Täter mehrmals zugeschlagen? Und: mordet er womöglich immer noch?

REZENSION:

Wie bereits vor einiger Zeit an dieser Stelle beschrieben, zog ich meinen Hut vor dem ersten Band “Erbarmen”, war ein klein wenig enttäuscht vom Nachfolger “Schändung” – nun, der dritte Band um das Sonderdezernat Q, welches sich um die ungelösten Fälle zu kümmern hat.
Nun kam mit ERLÖSUNG der dritte Band auf den Markt und ich war sichtlich gespannt, mit welchen glorreichen Ideen Jussi Adler-Olsen noch aufwarten kann.
ERLÖSUNG beginnt mit einer Flaschenpost, die mal ganz locker einige Jahre in Vergessenheit gerät – irgendwie hat Carl Morck vom Dezernat Q aber auch nicht gerade eine recht hoch angesiedelte Lust, sich darum zu kümmern. Durch seine resolute Kollegin, deren Schwester hier eine ganz besondere Rolle übernehmen wird, legt sich der Fokus trotz der vorherrschenden Unlust auf diesen Fall, dessen Spielwiese sich innerhalb verschlossener Gemeinschaften religiöser Sekten befindet.
Der beschriebene Psychopath ist erschreckend normal und realistisch dargestellt – diesen lernt man auch sehr früh kennen und fürchten. Dem weiteren Werdegang des Romans schadet dies jedoch in keinster Weise – vielmehr lernt man dadurch das Psychogramm dieses Menschen sehr detailreich und tiefgründig kennen und man begleitet das Dream-Team aus dem Keller der Dienststelle auf der Jagd nach Hinweisen bis hin zur Lösung des Falles.
Erneut schafft es Jussi Adler-Olsen kongenial, seinen hochspannenden Thriller mit einem trockenen Humor zu würzen, der als das Salz in der Suppe zu betrachten ist und diesem Roman durchweg gut zu tun scheint. In meinen Augen ist dies auch das absolute Erfolgsgeheimnis der Reihe, da dadurch zum Einen die drei wichtigen Hauptdarsteller eine Tiefe und Glaubwürdigkeit erhalten, wie man sie sonst nur sucht und man zum Anderen das erfreuliche Gefühl hat, dass hier jemand nicht bierernst erzählen möchte, sondern Spaß am Schreiben hat.
Jussi Adler-Olsen konnte mich somit erneut durch eine frische, ideenreiche Geschichte ohne jegliche Einfallslosigkeit überzeugen.
Und war ich beim ersten Buch bereits begeistert, hat er mit diesem Buch bisher seine absolute Meisterarbeit geschrieben. Absolut und ohne jegliche Einschränkungen für jeden zu empfehlen!
Jürgen Seibold/03.09.11

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Jussi Adler-Olsen: Schändung

Originaltitel: Fasandraeberne
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
Deutsche Erstausgabe 2010
(c) 2008 Jussi Adler-Olsen/J.P./Politikens Forlagshus A/S, Kopenhagen
(c) 2010 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
ISBN 978-3-423-24787-0
ca. 460 Seiten / € 14,90

COVER:

Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rorvig. Ein Geschwisterpaar ist brutal ermordet worden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Erst Jahre nach dem Mord ist einer von ihnen geständig. – Zwanzig Jahre später.
Als Carl Morck vom Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle in Kopenhagen aus dem Urlaub zurückkommt, hält ihm sein Assistent Hafez el-Assad die alte Rorvig-Akte unter die Nase. Niemand weiß, warum sie wieder aufgetaucht ist. Der Fall war schließlich geklärt. Dennoch scheint jemand daran interessiert zu sein, die Geschichte noch einmal aufzurollen. Als den Ermittlern von oberster Stelle weitere Nachforschungen strikt verboten werden, ist ihnen sofort klar, dass hier etwas zum Himmel stinkt.
Die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitsschirurgen – und sie führen ganz weit nach unten, zu Kimmie, einer Obdachlosen: äußerlich hart wie Granit, doch mit einer blutenden Seele. Diese Frau scheint etwas zu wissen, das drei höchst einflussreichen Männern zum Verhängnis werden könnte. Die Treibjagd ist eröffnet …

REZENSION:

Bereits nach dem fulminanten Roman ERBARMEN war ich sehr darauf gespannt, wie Jussi Adler-Olsen mit seinem Erschaffung, dem Sonderdezernat Q, weiter Fälle darlegen möchte, die für den geneigten Leser mindestens genauso interessant zu sein scheinen.
Im ersten Fall konnte er sehr geschickt einen Bogen über mehrere Jahre spannen und trotzdem einen sehr gelungenen Lösungserfolg für Carl Morck vorweisen. So etwas funktioniert natürlich nicht ein zweites Mal und somit muss sich der Autor natürlich – das liegt in der Natur der Sache – etwas gänzlich anderes einfallen lassen. Zu einem sehr großen Teil ist ihm das in SCHÄNDUNG auch gelungen.
Diesmal wird ihm ein abgeschlossener Fall heimlich auf den Tisch gelegt – und Morck wäre nicht Morck, wenn allein dies nicht schon seine Neugierde wecken würde. In diesem fall sind seine Gegner weitaus stärker und selbst in eigenen Reihen zeigen sich Gegenspieler als auch Zweifler: Sollte sich doch das Sonderdezernat um ungelöste Fälle kümmern – im vorliegenden Fall ist der Täter ordnungsgemäß verurteilt…
Carl Morck nimmt sich dem jedoch unbeirrt an und forscht nach den Hintergründen – natürlich in treuer Zusammenarbeit mit seinem Assistenten Assad, dem der Autor schon fast ein eigenes Buch widmen müsste.
Um die etwas wirre Abteilung im Keller des Polizeidepartments noch zu verstärken legt der Autor einen weiteren sehr gut ausgebauten Protagonisten an die Seite Morcks: Rose – eine resolute Dame, die es mit dem knorrigen Morck mit links aufnehmen kann und dementsprechend schmunzelnd kann man den Internas dieser kleinen Abteilung folgen.
Allein dies ist schon eine absolute Empfehlung wert – der Fall toppt dies noch. Erneut ist dem Autor ein sehr interessanter Plot – von dem ich hier nichts verraten möchte – eingefallen und es scheint, als ob Adler-Olsen spätestens ab jetzt zur Creme-de-la-creme des Krimis gehört.
Die Spannungsschraube war in ERBARMEN etwas fester gezogen – nichts desto trotz macht auch SCHÄNDUNG durchweg einen grundsoligen und spannenden Eindruck. Das besondere dabei ist der Umstand, dass Jussi Adler-Olsen auf gelungene Weise einen dezenten Bogen zwischen Krimi und Thriller spannt und dadurch die Klientel um einen nicht unwesentlichen Faktor erhöht wird.
Somit erneut ein absolut gelungener Roman und ich bin wahrlich gespannt, wie der bereits auf dem Mark vorliegende dritte Band namens ERLÖSUNG hier noch eine eigene Schippe mit auflegen kann.
Sehr gut!
Jürgen Seibold/07.08.2011

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Jussi Adler-Olsen: Erbarmen

Originaltitel: Kvinden i buret
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
Ca. 417 Seiten / 14,90 €
Deutsche Erstausgabe Oktober 2009
ISBN 978-3-423-24751-1
c 2008 Jussi Adler-Olsen/J.P./Politikens Forlagshaus A/S, Kopenhagen
c 2009 der deutschsprachigen Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München

COVER:

Und dann kam die Angst … wie ein schleichendes Gift. Sie horchte auf die verzerrte Stimme, die aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen kam. „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort. Warum halten wir dich fest?“

Wer sind die Entführer?
Was wollen sie von dieser Frau?
Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Es ist der erste Fall für Carl Morck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q in Kopenhagen, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad: ein atemloser Wettlauf um das Leben einer Frau, die längst als tot gilt.

REZENSION:

Jussi Adler-Olsen lässt einen Spezialermittler auf ungelöste Fälle los, wie er nicht geschickter aufgebaut sein könnte. Latent erinnert mich Carl Morck an den Übervater der Kriminologen: Columbo. Hinzu kommt jedoch noch ein weiterer persönlicher Aspekt, der dafür sorgt, dass dieser Vergleich etwas hinkt: Carl Morck hat irgendwie überhaupt keine Lust auf irgendwas.
Seine Kollegen jedenfalls haben keine Lust auf den knatschigen, unzufriedenen und psychisch angeschlagenen Morck – was dazu führt, dass sie die Gelegenheit ergreifen und Morck zum obersten Herrn eines neuen Departments machen: Dem Sonderdezernat Q, dass sich um ungelöste Fälle von besonderem Interesse kümmern soll.
Nun, wie gesagt hat Morck keine Lust und vertreibt sich in seinem Kellerbüro Anfangs vorwiegend die Zeit mit einigen Patiencen Spider Solitaire auf seinem Rechner.
Irgendwie bohrt sich jedoch mehr und mehr der Fall einer verschwundenen Politikern in seine Gehirnwindungen und er fängt somit unmotiviert das Ermitteln an. Teilweise durch den immensen Antrieb seines syrischen Assisten Assad angetrieben, teilweise durch das steigende Interesse, führt es die beiden immer näher an die Umstände dieses Verschwindens, die nun schon 5 Jahre auf dem Buckel hat.
Mehr soll über diese absolut spannende und überwiegend glaubhafte Geschichte auch nicht gesagt sein. Am Wichtigsten in Adler-Olsens Buch ist die Entstehung eines Ermittlerduos, das seinesgleichen sucht und durch und durch für eine neue Erfrischung im Genre sorgt.
Jussi Adler-Olsen erster Fall für Carl Morck ist zwar teilweise vorhersehbar – nichts desto trotz lässt es sich sehr gut lesen und strotzt vor spannenden und manch boshaften Elementen, die dafür sorgen, dass ein überwiegend als klassisch zu betrachtender Kriminalfall sehr geschickt in das Thrillergenre abdriftet. Dies ist sehr erfreulich im weiteren Verlauf und sorgt für das gewisse Kribbeln, das man als Leser sucht. Sehr schön auch die Gabe des Autors, die dafür sorgt, dass ERBARMEN nicht nur spannend sondern teils auch humorvoll erzählt ist. Dadurch entsteht nur noch mehr eine Glaubwürdigkeit und man ist auf jede weitere Seite erheblich mehr als nur gespannt.
Somit ein absoluter Höhepunkt im sonst so nachvollziehbaren Genre und der erste Grund, sich dem zweiten Band zu widmen.
Jürgen Seibold/26.06.2011

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