Phantastik-Bestenliste

Jedes Jahr erscheint eine Vielzahl an unterschiedlichsten Werken auf dem deutschen Buchmarkt. Neben dem reinen Stöbern in Buchläden, Internetportalen, Bibliotheken und vielen weiteren Möglichkeiten, gibt es auch manch eine Liste, die man als zusätzliches, hilfreiches Instrument verwenden kann.
Leider kommen da sehr oft Werke aus allen Stilrichtungen der Phantastischen Literatur etwas zu kurz. Darüber hinaus bilden viele Listen lediglich Verkaufszahlen nach, womit man manch kleine Perle schlichtweg nicht entdecken kann.
Diesem Problem hat sich nun das Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) e.V. angenommen und pünktlich zur Buchmesse im Oktober eine Bestenliste initiiert. Um dabei eine möglichst unbeeinflusste monatliche Liste erstellen zu können, konnte PAN die angesehene Literaturplattform Literaturschock für die Umsetzung gewinnen.
In Folge dessen entstand eine 16-köpfige Jury, die sich diesem Thema unbeeinflusst angenommen hat.

Besonders erfreulich für mich ist natürlich der Umstand, dass meine Wenigkeit ebenfalls gebeten worden ist, Mitglied dieser Jury zu werden. Selbstverständlich konnte ich das nicht ablehnen und dementsprechend erfreut war ich nun nach der umfangreichen und zeitintensiven Arbeit über die am 06.10.2017 erstmals veröffentlichte Phantastik-Bestenliste.

Auf den ersten Plätzen liegen im Oktober:

  1. Nnedi Okorafor: Lagune (Cross Cult)
  2. Jay Kristoff: Nevernight. Die Prüfung (Fischer Tor)
  3. Becky Chambers: Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (Fischer Tor)

Die weiteren Plätze findet ihr auf der Website der Phantastik-Bestenliste.

Diese Liste wird nun monatlich erscheinen und ich bin mir sicher, dass man dadurch manche Perle für sich entdecken kann.

Die Jury-Mitglieder wühlen sich zwar regelmäßig durch die jeweiligen Veröffentlichungen des Buchmarkts – nichts desto trotz kannst auch Du ein Buch vorschlagen. Dazu einfach eine Mail an jury@phantastik-bestenliste.de schreiben oder das Kontaktformular auf der Webseite nutzen.
Es ist aber dabei darauf zu achten, dass ein Buch gewisse Anforderungen einhalten muss, damit es überhaupt eine Chance zu einer Nominierung haben kann.

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