Kiki Blu (Daniela Rohr): runDREIse (Kaffeesucht, Sex und ein Ticket ins All 3)

blu_rundreise© 2016 Daniele Rohr
www.danielarohr.de

COVER:

Ein Tagebucheintrag mit einer düsteren Voraussage, ein bedrohliches Weltraumphänomen, das die Titanicus aus ihrer Flugroute zerrt – und dann verebbt auch noch das Wifi-Signal! Aber zum Glück ist noch Kaffee da … zumindest vorerst.

In der dritten Episode der humorvollen Space-Opera schlägt sich Kiki Blu nicht mehr nur mit ihren eigenen Problemen herum. Stattdessen müssen sie und ihr pessimistisches Handgepäck – der Androide Max – gemeinsam mit dem inkompetenten Piloten nach einer Lösung suchen, um ihrer Irrfahrt zu entkommen. Kiki versucht, trotz ihrer prekären Lage, zuversichtlich zu bleiben – wären da nur nicht diese mysteriösen Zeitgeister, die sie ständig beobachten.

REZENSION:

Beinahe hätte ich vergessen, dass sich auf meinem Lesegerät noch der dritte Teil der sagenhaften Reise Kiki Blus befindet. Beim Durchblättern gerade noch gesehen und sogleich als Häppchen zwischendurch geöffnet. Wer Kiki Blu noch nicht kennt: Die nette Dame hatte im ersten Teil einen interessanten One-Night-Stand mit einem Alien, dieser wiederum ließ ihren geliebten Vibrator mitgehen und verschwand sang- und klanglos in den Weiten des Universums.
Kiki Blu, ob dieser Frechheit angefixt, machte sich sofort auf den Weg, ließ alles hinter sich und versucht nun ihren kurzzeitigen Lover wieder zu finden. Ob es sich dabei um einen Selbstfindungstrip, eine Jagd nach ihrem – wohl überall erhältlichen – Vibrator oder gar um Liebe handelt? Wer weiß? Kiki scheint sich da selbst nicht wirklich sicher zu sein.
Nun also der dritte Teil und wir begleiten Kiki und ihr Handgepäck – den Androiden Max – weiterhin auf ihrer kuriosen Reise durch den Weltraum.
Dabei bleibt auch in Folge 3 kein Auge trocken und man lässt sich höchstens durch immer wiederkehrende Lust nach einer Tasse frisch aufgebrühten Kaffees vom Weiterlesen abhalten.
Kiki rast in diesem Teil gleich durch mehrere Universen und trifft dabei auf skurrile Gestalten und Wesen – sieht sich sogar mit sich selbst konfrontiert.
Kiki Blus Geschichte ist wahrlich ein sehr interessantes Highlight für einen durchweg unterhaltsamen Lesezeitraum von knappen zwei Stündchen. Vollgestopft mit Kuriositäten und Ideen, die jedoch gleichzeitig rundum durchdacht und in sich stimmig zu sein scheinen.
Erneut hat sie es geschafft, mich dem Alltag entfliehen zu lassen und mit hochgezogenen Mundwinkeln von Wort zu Wort zu fliegen.
Wer Kiki Blu und ihre Erlebnisse noch nicht kennt und kein Problem mit skurrilen Geschehnissen a‘la Douglas Adams hat, der kann sich diese Reihe ruhig einmal gönnen. Sie scheint wirklich von Folge zu Folge interessanter, skurriler und besser zu werden. Ich werde jedenfalls kaffeetrinkend auf die nächste Folge warten und hoffen, dass diese in nicht allzu ferner Zukunft das Licht der Welt erblicken wird.
Jürgen Seibold/30.08.16
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