Thomas Thiemeyer: Devil`s River

thimeyer_Devil(c) 2015 Knaur Verlag, München
ISBN 978-3-426-51715-4
ca. 512 Seiten

COVER:

Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten…
Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache – und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder.
England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt …

REZENSION:

Thomas Thiemeyer ist ja spätestens seit seinen spannenden Abenteuerromane ein absoluter Garant für gute Unterhaltung. Dementsprechend euphorisch widmete ich mich seinem neuesten Werk mit dem spannend klingenden Titel DEVIL`S RIVER.
Seine Geschichte geht auch recht interessant los – insbesondere die unterschiedlichen und auch in unterschiedlichen Zeiten stattfindenden Erzählstränge sind genau das richtige für mich.
Man kommt dadurch auch ziemlich schnell in die Geschichte rein. Mehr und mehr hatte ich aber das Gefühl, dass Thiemeyer in diesem Fall mich als Zielgruppe wohl ausgeschlossen hat – ich erwartete mir einen spannungsgeladenen Roman voll mit mystischen Elementen. Leider kamen diese nicht in der ersten Hälfte des Buches und somit folgte ich einer angenehm erzählten Westerngeschichte, die durch die geschickte Erzählweise des Autors gut zu lesen ist, jedoch aus meiner Sicht keine besonderen Höhepunkte zu Stande bringt.
Ob sich das alles noch dreht, beziehungsweise spannender wird, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich das Buch dann doch abgebrochen habe, da mir schlichtweg was fehlte.
Hierbei hatte Thiemeyer auch noch einen persönlichen Bonus, da er mich schon des öfteren sehr positiv unterhalten konnte und somit schloss ich dieses Werk nicht bereits nach einhundert Seiten, sondern gab ich noch weitere einhundert eine Chance.
Schade eigentlich, denn allein von der Beschreibung des Buches hielt ich die Idee per se schon einmal für Klasse – alles in allem scheint sich aber hinter DEVIL`S RIVER ein Western für eine Klientel zu befinden, die eher auf hohe Spannungslevel verzichten kann.
Nichts desto trotz werde ich Thomas Thiemeyer im Auge behalten und hoffe ernsthaft auf einen neuen und spannungsgeladenen, abenteuerlichen Forschungsroman.
Jürgen Seibold/22.06.2015
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