Shadow Of The Vampire

ShadowsOfTheVampireFriedrich Wilhelm Murnau war während der Stummfilmära ein begnadeter Regisseur mit einer ganzen Reihe an Produktionen, die ihn zu einem der bedeutendsten deutschen Regisseure dieser Zeit machten.
Ein Film davon ist “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens”, in der er das Buch von Bram Stoker “Dracula” verfilmt – jedoch aufgrund von Lizenzproblemen (gab es wohl schon damals) die Rollen umbenannt hatte.
Somit handelt es sich in dem Film um einen Vampir namens Graf Orlok.
“Shadows Of The Vampire” ist eine durchgängige Hommage an F.W.Murnau, den Film Nosferatu und auch an den Hauptdarsteller des Originals “Max Schreck”, der die Rolle des Vampirs übernahm.
Somit handelt “Shadow Of The Vampire” von den Dreharbeiten zu diesem Film – jedoch ist F.W. Murnau als absolut besessener Regisseur dargestellt und legt sehr viel Wert auf Authentizität. Bauern sind echte Bauern, etc. etc. und somit handelt es sich bei Graf Orlok auch um einen echten und leibhaftigen Vampir, mit dem der Regisseur Murnau einen Handel abgeschlossen hat, um am Ende zu einem authentisch und perfekt dargestellten Film zu gelangen.
“Shadow Of The Vampire” gelingt es ohne Mühe, die damaligen Dreharbeiten dar zu legen und gleichzeitig wirkt auch die Implementierung eines echten Vampirs schlüssig, nachvollziehbar und verstärkt sogleich das Schattenspiel und die Dramatik des Originals, vor dem sich dieser Film sichtlich verneigt.
Das einzige Problem bei “Shadow Of The Vampire” ist der Umstand, dass dieser Film ausschließlich wirkt, wenn man Ahnung von Dracula als auch – insbesondere – von dem Stummfilm “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens” hat. Ohne diese Werke als Hintergrundinformation handelt es sich bei diesem Film lediglich um einen ganz netten Film ohne jegliche Spannung und greifbare Elemente – ist man jedoch befleckt von genanntem Hintergrundwissen, entsteht plötzlich eine erneute Symphonie, die durchweg glaubwürdig den Vampir, die Dreharbeiten und den Wahnsinn des Regisseurs darstellt.
Somit eine perfekte Hommage an die beiden Hauptwerke und ein gelungenes Bühnenstück für Kenner des Genres.
Die Schauspielerriege braucht sich übrigens nicht zu verstecken, spielt doch John Malkovich (F.W. Murnau) als auch Willem Dafoe (Max Schreck) bei diesem interessanten Film mit – bei der Produktion beteiligte sich Nicholas Cage. Hier gab es wohl einige hochwertige Namen, die sich einfach mal diesem Thema zuwenden wollten – als Blockbuster würde dieser Film durch die notwendige Kenntnis der Zuschauer nicht funktionieren.

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