George R.R. Martin: Das Lied von Eis und Feuer 02 – Das Erbe von Winterfell

Originaltitel: A Game of Thrones (Pages 360-674 + Appendix)
Ins Deutsche übertragen von Jörn Ingwersen
9. Auflage
Taschenbuchausgabe April 2010
(c) 1996 by George R.R. Martin
(c) der deutschsprachigen Ausgabe 1997 by Verlagsgruppe Random House GmbH
ISBN 978-3-442-26781-1
ca. 542 Seiten / €15,–

COVER:

Eddard Stark, der Lord von Winterfell, ist dem Ruf seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon gefolgt und hat seine kalte Heimat im hohen Norden verlassen, um bei Hof in Königsmund als Hand – als Roberts Berater und Stellvertreter – zu dienen. Doch was schon beim Besuch seines Freundes auf Winterfell zu erkennen war, wird am Königshof noch viel deutlicher: Robert Baratheon ist nicht mehr der Mann, der er früher war – der mutige und instinktsichere Feldherr, der einst gemeinsam mit Eddard Stark die Herrschaft über die Sieben Königreiche eroberte. Stattdessen ist er ein schwacher König, der nicht in der Lage ist, den Intrigen rund um den Eisenthron Einhalt zu gebieten.
Und in diese Intrigen wird Eddard Stark als die rechte Hand Robert Baratheons immer tiefer hineingezogen. Der Lord von Winterfell ist ein geradliniger, tapferer und aufrechter Mann, der sich jeder Gefahr mit dem Schwert entgegenstellen würde – aber die Ränke der Mächtigen sind nichts, was man mit einem Schwert bekämpfen kann. Auch dann nicht, wenn man die Hand des Königs ist …

Rezension:

DAS ERBE VON WINTERFELL ist lediglich in unseren Gefilden der zweite Band der Geschichte namens “Das Lied von Eis und Feuer”. Wie sich sicherlich schon fast überall herumgesprochen hat, teilt der Verlag die Originalromane in jeweils zwei Bücher – warum, dies scheint wohl jedem klar zu sein ….
Nichts desto trotz scheint diese Vorgehensweise aufgrund der Qualität der Geschichte für den Verlag wohl aufzugehen – viel zu sehr entsteht nach Lektüre eines dieser Bücher der Drang, sogleich das nächste zu besorgen, um den Intrigen auf Westeros weiter zu folgen.
Hier im zweiten Band dieser absolut hochwertigen Saga nimmt George R.R. Martin ein wenig Fahrt auf und sorgt dadurch ohnegleichen für das Fesseln des Lesers an seine Seiten.
Die Geschichte wird intriganter und verworrener – nichts desto trotz verliert man sich als Leser in keinster Weise, da Martin eine sehr eingängige Erzählweise darbietet und zugleich mit seinen Kapiteln jeweils personenbezogen arbeitet. Hierdurch fühlt man sich in den Weiten dieser Geschichte niemals verloren – im Gegenteil, man nähert sich den Protagonisten mehr und mehr von Kapitel zu Kapitel. Wie sich leider herausstellt, sollte man aber manchen Helden nicht zu sehr ins Herz schließen – G.R.R. Martin scheut sich nicht, den ein oder anderen ins Nirvana zu schicken. So schlimm dies klingt – hierdurch entsteht ein Epos, das sich komplett auf die einzelnen Schicksale einlassen kann und man ist vor keiner Gefahr geschont: Sowohl Kämpfe als auch Intrigen können ein Ende herbeirufen.
Für mich war der zweite Band nun lediglich ein weiterer Pfad in den Weiten dieser fulminanten Saga – bereits vor Erreichen der Hälfte musste ich mich um die Beschaffung des dritten Bandes kümmern. Einerseits ärgert es mich dabei sehr stark, das der Verlag mit seiner Strategie zu gewinnen scheint – andererseits scheint mich das Erlebnis zwischen den Buchdeckeln mehr als gedacht zu belohnen. Somit werde ich wohl gezwungenermaßen weiterlesen und weiterlesen und weiterlesen…
Perfekt!
Jürgen Seibold/21.07.2012

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