Peter Benchley: Beast – Schrecken der Tiefe

Verlag Ullstein GmbH, Berlin, Frankfurt/M. 1992
vorliegendes Exemplar: Lizenzausgabe für die Bertelsmann Club GmbH, Buch Nr. 06661 3

COVER:

Vor Bermuda kentert ein Segelboot. Das junge Paar auf dem Rettungsfloß wähnt sich bereits in Sicherheit. Die Wettervorhersage ist gut, und die Notsignale werden sicher irgendwo gehört. Doch dann macht sich Angst breit.
Nicht ohne Grund. Unter dem Rettungsboot rührt sich etwas. Etwas Unglaubliches, Urtümliches, Riesenhaftes…
Peter Benchley, Autor des Welterfolges “Der weiße Hai”, hat mit “Beast” sein bisher aufregendstes Hochsee-Abenteuer geschrieben. Held dieses faszinierenden Romans ist Whip Darling, der seinen Lebensunterhalt mehr schlecht als recht mit dem Fischen rund um Bermuda bestreitet. Eines Morgens entdeckt Whip Darling das leere Rettungsboot, das auf den Wellen dahintreibt. Es gibt keinerlei Anzeichen, daß ein Kampf stattgefunden hätte – bis auf ein paar seltsame Kratzspuren und einen eigenartigen, strengen Ammoniakgeruch.
Die unerklärlichen Ereignisse häufen sich. Stahltrossen eines Fangkäfigs scheinen glatt durchgebissen.
In Sichtweite des Ufers explodiert ein Boot aus offenbar unbegreiflichen Gründen. Eine Frau, die mit einem Teleskop Wale beobachtet, will ein Ungeheuer gesehen haben. Panik bricht aus. Hat die Zerstörung der Meere durch den Menschen eine sagenhafte Kreatur aus der Tiefe heraufgetrieben? Ein Ungeheuer von riesigen Ausmaßen und so unersättlich, daß es töten wird, bis es selbst getötet ist?
Sensationsgierige Geschäftemacher und Journalisten treibt es an den Ort des unheimlichen Geschehens. Das ruft die US-Navy auf den Plan. Sie sorgt sich um die Sicherheit ihrer Sonaranlagen, denn schließlich sind die Gewässer um Bermuda NATO-Gebiet…
Die Jagd auf das Ungeheuer beginnt.

Peter Benchley stammt aus einer angesehenen amerikanischen Literaten-Familie. Als Reporter der Washington Post machte er sich einen Namen und schrieb später Reden für US-Präsident Lyndon B. Johnson. Seine Forschungsarbeiten über Haie regten ihn schließlich an, den “Weißen Hai” zu schreiben. Benchley ist Autor weiterer Bucherfolge wie z.B. “Das Riff”, “Der Berg der Fische” und “Q-Clearance – Streng geheim”.

REZENSION:

Man nehme den früheren Erfolgsroman, wartet ein paar Jahre, vermischt dies alles nochmal und tauscht den Hai gegen ein anderes großes Untier aus – somit hat man eine vermeintlich “neue” Geschichte und man kann damit wieder Geld verdienen.
Ich habe mir das Buch vor einigen Jahren geleistet und ärgere mich immer noch darüber.
Die schreiberisch sehr gelungene Geschichte mit dem großen bösen Hai ist sehr gut und spannend erzählt.
Dadurch ist dieses Buch auch gut erzählt – wie gesagt: Ist aber nichts anderes als “Der weiße Hai” mit einem anderen Tier.
Jürgen Seibold/29.08.03

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