Markus Heitz: Sanctum

Originalausgabe September 2006
c 2006 by Knaur Taschenbuch
ca. 607 Seiten / 12,95 €

COVER:

Rom, Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse. Hierhin führen die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger. Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann Wunder wirken – oder den Tod bringen…

Die Fortsetzung des Bestsellers RITUS

REZENSION:

Mit RITUS öffnete Markus Heitz eine sehr alte und lange verschlossene Kiste, um der vermeintlich verstorbenen Gestalt des Werwolfs neues Leben ein zu hauchen.
Dies glückte ihm damit bereits einwandfrei und war sowohl interessant als auch sehr spannend zu lesen.
Mit SANCTUM folgt nun der zweite Part der Geschichte, da dieses Buch nahtlos an das erste anknüpft.
In diesem Werk wird die Geschichte der von Kastels und ihrer zeitumfassenden Werwolfjagd virtuos weitergesponnen. Erfreulicherweise legt Heitz hierbei seine Fähigkeiten sehr stark in die Details und offenbart mehr und mehr Hintergründe, die Grundlage zu den Tätigkeiten des Eric von Kastell der heutigen Zeit sind. Dadurch ist neben den Geschehnissen in unserem Jahrhundert ein detailreicher historischer Plot entstanden, wie er nur selten zu finden ist. Alle Begebenheiten und insbesondere die Darstellung der historischen Details sind absolut glaubwürdig und flüssig erzählt.
Markus Heitz legt seinen Fokus in SANCTUM auch verstärkt auf den Beginn der Jagd und flechtet geschickt echte historische Ereignisse mit ein. Dadurch erhält das Buch eine Dramatik und Spannung, die sich scheinbar locker und leicht über seinen ersten Band hinwegsetzt.
Markus Heitz ist mittlerweile ein Ausnahmeautor und hat dem Werwolfthema mit SANCTUM ein Denkmal gesetzt, dessen Sockel RITUS ist.
Außerdem ist man sich nun nach der Lektüre dieser beiden Bände gar nicht mehr so ganz sicher, das es diese Wesen nicht geben sollte.
Jürgen Seibold/11.04.2007

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