Ken Follett: Das zweite Gedächtnis

Lübbe GmbH 2001
vorliegendes Exemplar: RM Buch und Medien Vertrieb GmbH

COVER:

Es ist Mittwoch, der 29. Januar 1958, und der Start des ersten amerikanischen Satelliten, Explorer, steht unmittelbar bevor.
So stehtes in der Zeitung, doch für Luke bedeuten diese Worte nichts. Um zu verstehen, was ihn in diese Lage gebracht hat, müssen wir zurückgehen in das Jahr 1941.
Damals studierten fünf junge Leute in Harvard. Jeder von ihnen hatte seine Träume – und jeder von ihnen stand im Krieg in Diensten des OSS, der Vorläufer-Organistin der CIA.
Anthony blieb beim Geheimdienst und machte dort Karriere. Bern wurde Schriftsteller, geriet auf die Schwarze Liste der McCarthy-Ära und verdiente sich dann sein Geld mit Kinderbüchern. Billie wurde Psychologin und schrieb ein grundlegendes Werk über die Natur des Gedächtnisses. Elspeth heiratete schließlich Claude “Luke” Lucas, den fünften im Bunde, der Raketentechnik studierte und jetzt an der Entwicklung des amerikanischen Satellitenprogramms arbeitet. Und der sich daran nicht mehr erinnern kann.
Während der Countdown zum Start der Rakete tickt, wird Luke lar, dass nicht alle seine Freunde von einst die Wahrheit sagen. Und ass mindestens einer von ihnen ein Verräter ist.

Ken Follett, geboren 1949, war siebenundzwanzig, als er den Thriller Die Nadel schrieb. Zuvor war der Autor nach einem Studium am University College, London, als Zeitungsreporter tätig gewesen. Er hat seitdem elf weitere Bestseller geschrieben, darunter den Welterfolg Die Säulen der Erde, gefolgt von Romanen wie Die Pfeiler der Macht, Der dritte Zwilling und zuletzt Die Kinder von Eden. Einige seiner Romane wurden auch erfolgreich verfilmt; an Das zweite Gedächtnis hat Columbia Pictures die Filmrechte erworben.
Ken Follett lebt wahlweise in Chelsea, London, und in Stevenage, Hertfordshire, dem Wahlkreis seiner Frau Barbara, dioe als Labour-Abgeordnete dem britischen Unterhaus angehört.

Rezension:

Ken Follett ist wieder einmal ein Garant für gute Unterhaltung. Mit „Das zweite Gedächtnis“ legt er wieder einmal einen Spionage-Thriller vor, der gut erzählt ist und dem Leser Spannung pur bietet.
Es ist kein tiefgründiges Buch (wie die wenigsten von Follett), er weiß aber trotzdem den Leser zu fesseln und dadurch bei der Stange zu halten. Die Rahmenhandlung ist echt und die Haupthandlung sehr realitätstreu und glaubwürdig erzählt.
Die Follett-Bücher sind einfach die Schokolade für das Auge: Ein guter Genuss – für zwischendurch.

Macht einfach Spaß solche Bücher zu lesen.
Jürgen Seibold / 2003

Tagged . Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.