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Fred Ink: Wurmstichig

ink_wurmstichig©2013 Fred Ink
ca. 152 Seiten

COVER:

Etwas regt sich unter der schwäbischen Alb. Feindliche Mächte wühlen seit undenkbaren Zeiten in den Eingeweiden des Planeten. Sie trachten danach, uns zu verändern, wollen uns kontrollieren, damit wir ihrem Gott dienen. Kosmisches Grauen droht, uns alle ins Verderben zu stürzen. Und jetzt haben Dinge zu gehen gelernt, denen zu kriechen gebührt … Wurm ist alles und alles ist Wurm!

REZENSION:

Fred Inks “wurmstichig” ist nicht mehr aber auch nicht weniger als eine gelungene Hommage an H.P. Lovecraft, der sicherlich jedem Kenner des Genres ein Begriff ist.
Es gibt natürlich Autoren wie Sand am Meer, die sich an Lovecraft versuchen und dabei auch seinen Stil kopieren. Zumeist bleibt es dabei bei einer Kopie und nichts weiter. Nur selten gelingt es jemandem, den Flair Lovecrafts zu neuem Leben zu erwecken. Fred Ink ist hierbei einer davon.
Seine Geschichte könnte wahrlich der Feder Lovecrafts entsprungen sein, würde man sich nicht in unserer Zeit befinden, ist man oft geneigt, dies zu glauben.
Die Sprache ist dabei auch fast der einzige Kritikpunkt an diesem Werk. Wie auch andere, verwendet Ink den Schreibstil längst vergangener Zeiten. Die Geschichte spielt aber in unserer Zeit und dadurch stellt sich mir die Frage, ob man eine Hommage nicht auch komplett in unsere Welt heben kann – also sowohl die Handlung als auch die sprachliche Umsetzung.
Selbst Fan von Lovecraft, hatte ich kein Problem mit dieser Umsetzung. Im Gegenteil, sie gefiel mir auch sehr gut und durchweg gelungen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Fred Ink damit potenzielle Leser – vor allem Leser ohne Lovecraft-Hintergrund – unter Umständen abschrecken könnte.
Aber zurück zur Geschichte: wurmstichig ist in der Ich-Form erzählt und treibt geschickt ihrem Ende hinzu. Man fühlt sich versetzt in Lovecrafts Umgebung und merkt dann erst wieder, dass man sich in der schwäbischen Alb befindet. Lovecraft in Deutschland? Ja, es funktioniert und macht Spaß.
Kurzum: Wenn einer Geschichten im Stile Lovecrafts erzählen kann, dann ist es wohl Fred Ink. Nichts desto trotz gefällt mir auch sein eigener, persönlicher Schreibstil sehr und somit könnte sich der Autor doch auch mal an einer Lovecraftschen Story mit seinem eigenen Stempel wagen.
Meinen Segen hat er jedenfalls…
Jürgen Seibold/31.03.2016
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John Sandford, Ctein: Das Objekt

sandford_objektOriginaltitel: Saturn Run
Übersetzung aus dem Amerikanischen von Ingrid Hermann-Nytko
© 2015 John Sandford, Ctein
Deutschsprachige Ausgabe: © Piper Verlag GmbH, München/Berlin 2016
ISBN 978-3-492-97400-4
ca. 576 Seiten

COVER:

Das größte Science-Fiction-Epos seit dem internationalen Bestseller »Der Marsianer«: Es ist das Signal, auf das die Welt seit Beginn der Weltraumforschung wartet – in der Nähe des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet worden. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief, und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben … »Das Objekt« ist ein unnachahmlich spannender und cooler Trip in die Tiefen des Universums.

REZENSION:

In “Das Objekt” entdeckt eine Forschungsstation ein unbekanntes Objekt in der Nähe des Saturn. Unverzüglich beginnt ein Wettkampf zweier Großmächte: Auf der einen Seite die Chinesen, die ihre geplante Marsmission aufgeben, ihr Schiff für den Weg zum Saturn vorbereiten und auf der anderen Seite die Vereinigten Staaten, die ihr Schiff nahezu komplett neu bauen, später als die Chinesen damit fertig sind, dafür einen neuen, effektiveren Antrieb verwenden.
Die Geschichte befindet sich nur etwa 50 Jahre in der Zukunft, wodurch Sandford sich keine großen Gedanken über eventuelle Technologien machen muss. Er ist natürlich bezüglich des Antriebs ein wenig kreativ, aber das sei ihm im Rahmen seiner Geschichte zugestanden.
Erfreulicherweise geht Sandford nicht in die Tiefen irgendwelcher technologischen Erklärungen. Er ist zwar beim Bau des amerikanischen Schiffes ein klein wenig detailverliebt, dies hält sich aber noch in einem geeigneten Rahmen, um nicht ab zu schrecken.
Die Geschichte selbst könnte ein wenig mehr Spannung vertragen, lässt sich aber sehr schön und eingängig lesen. Wie so oft bei amerikanischen Autoren, befindet sich einiges an Pathos darin und somit ist recht schnell klar, dass die Amerikaner über allem stehen.
Den Marketing-Vergleich mit “Der Marsianer” kann man gleich vergessen – hier gibt es absolut keinerlei Gemeinsamkeiten und an den Marsianer kommt “Das Objekt” auch nicht ran.
Davon abgesehen macht “Das Objekt” aber unwahrscheinlich viel Spaß und sorgt für sehr unterhaltsame Stunden. Gleichzeitig könnte man das Buch in seinem Aufbau sogleich als Filmskript verwenden und einen schöne SF-Film daraus erstellen. Die Geschichte würde es jedenfalls hergeben.
Mir persönlich hat dieser Science-Fiction-Roman trotz seiner US-Huldigung sehr gut gefallen – ähnlich wie manche Blockbuster im Kino, bei denen man auch ein Auge ob der pro-amerikanischen Haltung zudrücken muss. Ich denke, so sind sie halt einfach und darüber kann man auch getrost hinwegsehen.
Jürgen Seibold/31.03.2016
Das Objekt: Roman KAUFEN BEI AMAZON

Michael Peinkofer: Die Ehre der Orks

peinkofer_ehreorks© Piper Verlag GmbH, München/Berlin 2016
ISBN 978-3-492-97356-4
ca. 448 Seiten

COVER:

Endlich kehrt Michael Peinkofer zu seiner erfolgreichsten Saga zurück: Sie gewannen Kriege. Sie wurden zu Königen ihres Volkes. Sie beleidigten ihre Gegner. Und manchmal auch ihre Verbündeten … Die rauflustigen Brüder Balbok und Rammar haben alles erreicht, was man sich als Ork aus echtem Tod und Horn erträumen kann. Doch sie haben noch eine Rechnung offen – mit ihrer Vergangenheit. Und der unmöglichen ersten Mission, mit der all ihre Abenteuer begannen. Mit »Die Ehre der Orks« führt Michael Peinkofer erstmals in die Jugendzeit der mutigsten Krieger, die Erdwelt je gesehen hat. Balbok und Rammar waren nämlich nicht immer die, hüstl, glorreichen Helden, als die man sie auf Erdwelt kennt. Im Gegenteil, gleich bei ihrem ersten Auftrag stellen sich die Orks so ungeschickt an, dass aus einer eigentlichen kinderleichten Mission ein welterschütterndes Abenteuer wird.

REZENSION:

Michael Peinkofers Reihe um die beiden Ork-Brüder Balbok und Rammar geht nun in eine neue Runde. Nachdem scheinbar in der Gegenwart nun alles erzählt zu sein scheint, dringt der Autor in die Jugendzeit der beiden – an Stan Laurel und Oliver Hardy erinnernden – Brüder ein.
Seine ersten Romane konnten mich rundum als glücklichen Leser zurück lassen und somit stürzte ich mich auch sehr euphorisch an DIE EHRE DER ORKS.
Balbok und Rammar bleiben sich treu und sind weiterhin rauflustig, oft dilettantisch in ihrem Vorgehen und streiten weiterhin, was nur so geht.
Dies ist aber auch gleichzeitig das Problem der Geschichte, denn es findet sich kein wirklich neuer Ansatz darin. Wir befinden uns zwar in einer früheren Erzählung und ihre Mutter wurde mit eingebaut – nichts desto trotz folgt ihre Aufgabe dem gleichen Schema wie in anderen Werken. Somit findet man als Fan der beiden Brüder zwar erneut einiges zum Schmunzeln, gleichzeitig wird man aber das Gefühl nicht los, nichts neues zu lesen.
Vielleicht ist auch langsam die Luft raus oder aber man ist bereits durch die letzten Bände ausreichend gesättigt. Interessanterweise habe ich das Buch trotzdem regelrecht verschlungen – kann daran liegen, dass mir die Jungs einfach nur Spaß machen. Gleichzeitig war ich aber auch enttäuscht über den Plot.
Als Einstieg in die Welt der beiden ungleichen Brüder kann DIE EHRE DER ORKS sicherlich funktionieren. Man ist dann ja noch nicht abgelenkt durch bereits erlebtes der Beiden. Wenn man dann am Ball bleibt und mit den ursprünglichen ersten Bänden fortfährt, wird man sicherlich die Steigerung erkennen und Balbok und Rammar ins Herz schließen.
Jürgen Seibold/31.03.2016
Die Ehre der Orks: Roman KAUFEN BEI AMAZON

Will Hofmann: Götter

hofmann_Goetter© 2016 b Will Hofmann
Fabulus Verlag
ISBN 978-3-944788-34-0
ca. 400 Seiten

COVER:

Mitten in Deutschland: Selbst ernannte Götter halten Menschen als Sklaven.

In Deutschland gibt es vier geheime Reservate, in denen, nach Geschlechtern getrennt, Männer und Frauen wie Sklaven gehalten und körperlich sowie sexuell durch sogenannte Götter ausgebeutet werden. Diese gebärden sich zu ihrem eigenen Vorteil als Herren über Leben und Tod und führen über ihre Untertanen ein strenges Regiment bis hin zur Todesstrafe. Diesem Terrorregime entfliehen unabhängig voneinander Agnes und Günter. Sie treffen sich zufällig in der Freiheit, tun sich zusammen und müssen das zivilisierte Leben von Grund auf neu lernen. Mithilfe von Freunden gelingt ihnen dieser Prozess erstaunlich schnell. Zugleich entsteht bei ihnen der Wunsch, die vermeintlichen Götter zu entmachten. Werden sie diesen Kampf erfolgreich bestehen?

REZENSION:

Bei Will Hofmanns Roman GÖTTER handelt es sich eine durchweg interessante Idee, die ihre Thematik natürlich ein wenig Plakativ darstellt, man sich aber trotzdem die ganze Zeit fragt, ob so etwas in unserem Umfeld prinzipiell möglich sein könnte. Gleichzeitig ist es eine schöne Parabel über die Abhängigkeiten, die in abgeschlossenen Sekten entstehen können.
GÖTTER handelt hauptsächlich von Agnes und Günter, die beide jeweils in einem von insgesamt vier geheimen Reservaten aufgewachsen und aufgezogen worden sind. Diese Reservate leben beinahe autark – lediglich besucht von ihren Göttern, die ab und an vorbeikommen, gebastelten Tand einsammeln und auch manchen Einwohner als etwas Besonderes auswählen und diesen mitnehmen. Einige Zeit wird die Bewohnerin oder der Bewohner wieder zurück gebracht – interessanterweise wächst dabei sehr oft etwas im Bauch der weiblichen Auserwählten heran. Kurz vorm Niedergang werden diese Frauen wieder geholt und einige Zeit ohne Bauch wieder zurückgebracht. Darüber hinaus gibt es etwas später einen kleinen neuen Mitbewohner, der von den Göttern gebracht wird.
Sehr schnell findet man heraus, dass es sich hierbei um eine moderne Sklaverei handelt und die Götter nichts weiter als Ausbeuter der Reservatsbewohner sind.
Unabhängig voneinander flüchten Agnes und Günter aus ihrem Reservat. Einige Zeit später treffen sie sich auch im relativ naheliegenden Wald und kommen sich näher.
Beim anfänglichen Überlebenskampf und dem Kennenlernen von ganz normalen Gegenständen oder gar Tieren macht die Geschichte am meisten Freude zum Lesen. Ein wenig fühlt man sich an vergangene Zeiten erinnert, als es in den 80ern ein kleiner Film zum Blockbuster gebracht hat: Die blaue Lagune. Mal davon abgesehen, dass dies gleichzeitig für viele Jugendliche beinahe ein Aufklärungsfilm war, erlebte man auch hier die Problematiken des Unbekannten. Der Vergleich hinkt natürlich gewaltig, nichts desto trotz gab es bei mir diesen kurzen Erinnerungsfetzen, da Agnes und Günter sehr ähnlich auch ihre ersten Gehversuche in Sachen Sex durchführen.
Die Idee der vier Reservate ist wirklich außerordentlich interessant. Die Geschichte eingängig erzählt und für ein Debüt wirklich nicht schlecht. Ein wenig störend waren die unterschiedlichen Zeitebenen, die man erst einmal verstehen musste – zum Glück fügte der Autor alles an der richtigen Stelle wieder zusammen.
Auf dem Weg zur Auflösung wirkte alles ein wenig konstruiert und schnell abgehandelt. Gleichzeitig aber mit historischen Aufklärungen, wieso es ein autarkes Gebiet in Deutschland gibt, einigermaßen plausibel dargestellt.
Alles in allem ein recht gelungener Roman, der mich sehr gut zu unterhalten wusste, dessen hektisches Ende jedoch noch etwas mehr Tiefe vertragen könnte.
Jürgen Seibold/31.03.2016
Götter KAUFEN BEI AMAZON

Scott Nicholson: Danach – Das Echo (Band #2 der DANACH-Reihe)

Nicholson_EchoOriginaltitel: AFTER: The Echo
Aus dem Amerikanischen von Stefan Mommerts
© 2014 Scott Nicholson – Haunted Computer Books
ca. 254 Seiten

COVER:

Sechs Wochen nach dem Schock. Die Rauchfahnen am Horizont sind dünner geworden und Rachel Wheeler ist gemeinsam mit ihren beiden Gefährten auf dem Weg in die Berge, wo ihr Großvater Franklin ein Überlebenscamp errichtet hat. Die »Zapphirne« genannten Mutanten scheinen sich von blutrünstigen Mördern zu etwas noch viel Bedrohlicherem zu verändern. Eine geheime militärische Anlage könnte der Kern eines Wiederaufbaus der Zivilisation sein, aber Franklin traut den Absichten der Soldaten nicht. Und die Zapphirne passen sich schneller an die neue Welt an als die menschlichen Überlebenden, die um ihren Platz in einer Zukunft kämpfen müssen, in der sie womöglich keine Rolle mehr spielen.

REZENSION:

Beinahe nahtlos an DER SCHOCK anschließend begleiten wir im zweiten Band der Danach-Reihe hauptsächlich Rachel Wheeler mit ihren Gefährten auf ihrem Weg in die Berge. Dort hat ihr Großvater bereits vor Jahren ein Überlebenscamp errichtet.
DAS ECHO geht in Bezug auf die Zapphirne einen Schritt weiter, denn scheinbar scheinen sich diese Mutanten geistig zu entwickeln. Hierdurch gibt Scott Nicholson dem üblichen Zombie-Schema eine neue und interessante Note und man fragt sich mehr und mehr, in welche Richtung diese Entwicklung zu gehen scheint. Entsteht dabei eine positive neue Welt? Sind die “normal” gebliebenen Menschen nur noch ein Schatten ihrer selbst? Wer passt sich den neuen Gegebenheiten schneller an?
Scott Nicholson wirft vor dem Leser diese Fragen dezent auf, gleichzeitig begleiten wir aber weiterhin die Gefährten auf ihrem Weg. Würde er das nicht mit den Erlebnissen Franklin Wheelers ein wenig auflockern, würde man das Gefühl nicht loswerden, dass man immer wieder von Zapphirnen auf der Reise gestört wird, gegen diese in irgendeiner Art und Weise kämpft, um dann einige Kilometer weiter erneut auf das gleiche Problem zu stoßen. Ab und an aufgelockert von unfreundlichen “normalen” Zeitgenossen, die sich nicht besser aufführen, als die Zapphirne und somit zum gleichen Problem führen.
Ein wiederkehrender Überlebenskampf, der ab und an zu viel des Guten zu sein scheint. Interessant werden die Zapphirne, die sich auf einer noch nicht ganz nachvollziehbaren geistigen Entwicklung befinden, vor der man sich wohl bereits jetzt schon ein wenig fürchten sollte.
DAS ECHO ist als weiterer Schritt in der Danach-Reihe erneut ganz angenehm zu lesen und man ist auch auf die weiteren Entwicklungen gespannt. Leider fehlt dem zweiten Band ein gewisser Drive und auch die Spannung lässt sehr zu wünschen übrig. Eventuell holt die Geschichte nur kurz Luft, um dann uns Leser im nächsten Band wieder fester an sich zu reißen. Wollen wir es hoffen, denn noch besteht der Drang, der gesamten Story weiterhin zu folgen, obwohl man sich bei DAS ECHO ein wenig vernachlässigt fühlt.
Ich hoffe sehr, dass der Autor die Spannungsschraube wieder anzieht und ein wenig kreativer seine Protagonisten begleiten. Darüber hinaus werde ich das Gefühl nicht los, immer noch zu wenig von diesem Personenkreis erfahren zu haben. Hier ist noch etwas Tiefe gewünscht.
Jürgen Seibold/30.03.2016
Das Echo: Ein postapokalyptischer Thriller (Danach 2) KAUFEN BEI AMAZON

Scott Nicholson: Danach – Der Schock (Band #1 der DANACH-Reihe)

Nicholson_SchockOriginaltitel: AFTER: The Shock
Aus dem Amerikanischen von Stefan Mommertz
© 2013 Scott Nicholson – Haunted Computer Books
ca. 314 Seiten

COVER:

Eine gewaltige Sonneneruption hat die technologische Infrastruktur der Erde ausgelöscht und Milliarden von Menschen getötet. Während die wenigen Überlebenden damit beschäftigt sind, sich anzupassen und zu überleben, müssen sie feststellen, dass sich einige von ihnen verändert haben. Rachel Wheeler ist auf sich allein gestellt in einer Stadt, in der gewalttätige »Zapphirne« in den Straßen herumziehen, um zu zerstören und zu töten. Rachels einzige Hoffnung ist, die Berge zu erreichen, in denen ihr Großvater, ein legendärer Überlebenskämpfer, als Vorbereitung auf den Weltuntergang einen sicheren Rückzugsort gebaut hat. Auch andere Überlebende wollen aus der Stadt fliehen, aber die Zapphirne sind nicht die einzige Gefahr. Skrupellose Gruppen von Soldaten versuchen, in den bröckelnden Ruinen der Zivilisation ihre eigene Ordnung zu errichten. Als Rachel einen zehnjährigen Jungen entdeckt, schwört sie sich, dass sie sich um ihn kümmern wird, auch wenn sie dabei ihr Leben riskieren muss.

REZENSION:

DER SCHOCK ist nach dem kurzen Prequel der erste eigentliche Band der apokalyptischen Reihe von Scott Nicholson. Ähnlich wie in nahezu jedem postapokalyptischen Szenarium, folgen wir einigen Protagonisten auf dem Weg nach einem vermeintlichen, hoffnungsvollen Ziel.
Im Gegensatz zu vielen Zombie- und Apokalypse-Romanen, ist bei Scott Nicholson die Welt nicht zerstört, da die Ursache eine immense Sonneneruption war, die dabei nicht nur die technologische Infrastruktur zerstört hatte, sondern auch für Veränderungen bei den meisten Menschen sorgte. Diese – Zapphirne genannt – ziehen durch die Straßen und greifen wie Zombies jeden “normalen” Menschen an. Interessanterweise scheinen die Zapphirne aber nach und nach eine Art Bewusstsein zu entwickeln und man fragt sich bereits im ersten Band, in welche Richtung sich dies noch entwickeln wird. Sind die wenigen Überlebenden die Zukunft, oder werden sich die Zapphirne zur neuen Weltordnung aufbauen?
Das Schema des Romans erfindet nicht wirklich neues und somit begleiten wir einige Protagonisten auf ihrem Überlebenstrip und hoffen mit ihnen, dass alles irgendwann zu einem guten Ende führt.
DER SCHOCK ist interessant erzählt und kann somit für einige unterhaltsame Stunden sorgen. Gleichzeitig bleiben dessen Hauptdarsteller noch etwas blass und oberflächlich erzählt. Das Gleiche trifft auf die Geschehnisse zu, da auf deren Wegen natürlich immer wieder etwas ähnlich anmutendes geschieht. Nichts desto trotz war das Buch angenehm zu lesen und man konnte sich ohne tiefgehenden Anspruch der reinen Unterhaltung widmen. Ein klein wenig mehr Spannung würde dem Buch gut tun, aber im Großen und Ganzen ist es ein gelungener Anfang einer recht umfangreichen Reihe.
Jürgen Seibold/30.03.2016
Der Schock (Danach) KAUFEN BEI AMAZON

Milos Never: Sommertod – Der Indie-Killer

never_sommertod© 2013 Milos Never

COVER:

Deutschlands erste Satire auf die Self-Publisher-Szene Alles, was du schon immer vermutet hast, stimmt: Rezensionen werden gekauft, Ebooks werden künstlich gepusht, und keiner tut was dagegen. Bis heute… „Sommertod“ ist schonungslos, ehrlich, hart und ab 18. Ein satirischer Thriller mit Extras. Spaß und Empörung garantiert. „Darauf hat die Ebook-Welt gewartet.“ – Cornelius aus dem Nicht-Hier „Dieses Buch gehört verboten. Ich kontaktiere sofort meinen Anwalt.“ – Anonym „Na, wenn das mal keine negativen Rezensionen nach sich zieht.“ – Nikolas Preil Ach so, zum Inhalt: Ein Serienkiller, der es auf erfolgreiche Self-Publisher abgesehen hat. Eine Kommissarin, die Horror-Romane auf ihrem E-Reader liest. Und ein Indie-Autor, der ins Visier des Killers gerät. Das Ebook umfasst ca. 50.000 Worte, also ca. 200 Normseiten. Inklusive von zwei Kurzgeschichten und einer Leseprobe.

REZENSION:

Sommertod ist ein Selfpublishing-Thriller, der den Kosmos des Selfpublishings zum Thema hat und dabei als ausgewachsener Thriller die damit verbundenen Gefahren aufzeigt…
Sommertod ist dabei sowohl ein brutaler Thriller, als auch eine Satire über den Rezensionswahn und den dazugehörigen Charts auf großen Handelsplattformen.
Milos Never lässt uns dabei eintauchen in die Welt der schreibenden Zunft, die jeweils versucht, ihr selbst verlegtes eBook in einem positiven Licht erscheinen zu lassen und dabei sogar Genreabgrenzungen aufweichen, um zumindest in irgendwelchen Charts zu erscheinen. Darüber hinaus gibt es Gruppen, die für ihre eigenen Werke positive Rezensionen schreiben und für fremde, im Weg stehende Werke negative Kritiken hinterlassen, damit ihre Werke in einem besseren Licht stehen.
Manch einer bestellt seine eigenen Werke, um in den Charts höher zu kommen und eben ein ganz besonders aktiver Zeitgenosse schreckt nicht davor zurück, die vor ihm befindlichen Gegner innerhalb der vermeintlichen Bestenlisten einfach mal auf brutale Art und Weise zu quälen und um die Ecke zu bringen.
Pikanterweise vollzieht er dies auch noch auf die gleiche Art und Weise, wie vom jeweiligen Autor bereits im eigenen Werk beschrieben.
Sommertod ist ein sehr kurzweiliges, spannendes und zusätzlich noch satirisches Werk, welches einen Bogen über diese ganzen Punkte spannt und dabei sowohl sehr gut unterhalten kann, als auch ein wenig zum Nachdenken anregt.
Mir persönlich hat es außerordentlich gut gefallen – leider scheint es als eBook zumindest beim großen “A” nicht mehr vorhanden zu sein. Ob der Grund am Inhalt liegt? Meiner Meinung nach sollte es wieder erscheinen, damit sich auch weitere Leser mit diesem Buch vergnügen können.
Jürgen Seibold/30.03.2016

Ronald Malfi: December Park

malfi_december© 2014 by Ronald Malfi
Deutsche Erstausgabe © 2015 Luzifer-Verlag
ISBN E-Book: 978-3-95835-033-5
ca. 616 Seiten

COVER:

Im Herbst 1993 wird das beschauliche Städtchen Harting Farms in Maryland vom Verschwinden mehrerer Kinder erschüttert. Zunächst denken die Bewohner noch an Ausreißer – bis in dem großen, gespenstischen, umwaldeten December Park die erste Leiche eines Mädchens gefunden wird. Die Zeitungen sprechen vom Entführer als Piper – als Rattenfänger, wie in der Sage der Brüder Grimm –, weil er gekommen ist, um die Kinder wegzulocken. Doch in den Schulgängen flüstern die Kinder noch viel düsterere Namen.

Angelo Mazzone und seine Freunde entdecken eine Verbindung zu dem toten Mädchen und nehmen die Verfolgung des Mörders auf. Die fünf Jugendlichen schwören sich, der Schreckensherrschaft des Pipers ein Ende zu setzen. Doch was als mutiges Versprechen beginnt, entpuppt sich nicht nur als Odyssee in die Düsternis ihrer Heimatstadt und ihrer Bewohner, sondern auch als Selbsterfahrungstrip. In der Dämmerung ist auf den Straßen von Harting Farms jeder verdächtig, und jeder der Jungs könnte das nächste Opfer des Pipers sein.

REZENSION:

December Park versteckte sich lange Zeit auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher. Jedesmal, wenn ich darüber nachdachte, dieses Buch nun endlich zu lesen, blickte ich auf diverse Rezensionen die es mit ES und DIE LEICHE von Stephen King vergleichten. ES ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und wohl aus diesem Grund schreckte mich dieser Vergleich jedesmal ein wenig ab – viel zu sehr hatte ich Angst, DECEMBER PARK zu sehr damit zu vergleichen und somit wohl als nicht gut zu empfinden.
Eines Tages überkam es mich trotzdem und ich widmete mich diesem Werk des mir bis dato unbekannten Autors.
Bei DECEMBER PARK handelt es sich um eine Geschichte über fünf Jugendliche, die sich teilweise recht dilettantisch auf die Jagd nach einem Kindermörder machen.
Diese Jagd ist jedoch eher der lockere Faden, der die Geschichte zu einem Ergebnis führen möchte. Ebenso wie bei ES oder DIE LEICHE (verfilmt als “Stand By Me”) geht es in diesem Buch vielmehr um die ausklingende Jugendzeit dieser eng miteinander verbundenen Freunde. Und exakt aus diesem Grund funktioniert das Buch auch einwandfrei. Ich bin mir nicht ganz sicher, warum ich solche “Coming-of-Age”-Geschichten so liebe – vielleicht liegt es einfach daran, dass ich mich noch sehr gut an meine eigene Kindheit und Jugendzeit mit allen Höhen und Tiefen erinnern kann. Scheinbar treffen solche Stories dann einen Nerv in mir, der mich davor bewahrt, das Werk wieder aus der Hand zu legen.
Der Vergleich mit ES hinkt ein klein wenig, da Stephen King einen Schritt weiter geht und den Klub der Verlierer auch als Erwachsene beleuchtet. Eher passt dabei die kurze Novelle “Die Leiche” des gleichen Autors, in dem es wie auch in December Park um die Erlebnisse von Freunden geht, die sich ein gewisses Ziel vorgenommen haben. Dort suchen sie eine Leiche, bei December Park einen Mörder.
Wie oft bei solchen Romanen scheinen Autoren sehr viel persönliches mit einzubringen, wodurch die Geschichten eine sehr schöne Tiefe erhalten, die einfach wunderbar zu lesen ist und man jedesmal am liebsten mit im erlauchten Club der Jugendlichen dabei sitzen möchte, gemeinsam eine Kippe rauchen und überlegen, was man nun an diesem Tag noch so vollbringen kann.
DECEMBER PARK hat sich förmlich in mein Herz gefräst und ich frage mich immer noch, wie es monatelang ein Schattendasein auf dem Stapel der ungelesenen Bücher fristen konnte.
Dieses Werk hat mich jedenfalls absolut überzeugt und wird nun auf dem Stapel der ewigen Bestenliste landen – eventuell gleich hinter Stephen Kings ES.
Prefekt!
Jürgen Seibold/28.03.2016
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Timo Leibig-Gewinnspiel – Die Gewinner

Als erstes geht ein herzlicher Dank an alle Hörer des Podcasts, in dem wir uns mit Timo Leibig unterhalten durften. Darüber hinaus natürlich an alle Teilnehmer beim dazugehörigen Gewinnspiel.
Wie gesagt, gab es insgesamt drei Bücher des Autoren zu gewinnen und jeder durfte seinen Wunschgewinn angeben. Bei eventuellen Überschneidungen ergab ein separates Auslosen unter den gezogenen Gewinnern, welcher Gewinn zugestellt wird.
Die Glücksfee hat sich dem angenommen und wir gratulieren folgenden Gewinnern:

1 x HERZNOTE geht an Silvia P. aus Heilbronn
1 x FUßABSCHNEIDER geht an Anja B. aus Grettstadt
1x MÄDCHENDURST geht an Janette R. aus Rostock

Wir gratulieren den Gewinnern und danken allen, die daran teilgenommen haben. Vielleicht habt ihr beim nächsten Mal das Losglück auf Eurer Seite.

Thomas Thiemeyer: Babylon

thiemeyer_babylon©2016 Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-65363-0
ca. 524 Seiten

COVER:

Um nach aufreibenden Abenteuern zur Ruhe zu kommen, erholt sich Hannah Peters mit Mann und Tochter an einem idyllischen Ausgrabungsort auf dem Peloponnes. Doch als ihr schwerreicher Mäzen Stromberg mit einem neuen Auftrag eintrifft, ist es vorbei mit dem Frieden:
Inmitten der irakischen Wüste, jener Gegend, die niemals zur Ruhe zu kommen scheint, sind Forscher auf ein rätselhaftes Bauwerk gestoßen. Sein Zweck ist noch nicht ersichtlich – doch es entsendet bedrohliche elektromagnetische Wellen.
Was Hannahs Team entdeckt, übertrifft die kühnsten Erwartungen aller: eine pyramidenartige Konstruktion, die sich, anstatt in den Himmel, in immer engeren Spiralen hinunter in die Erde schraubt. Ein Höllenschlund, der fatal an Dantes Unterwelt erinnert. Und was immer in der tiefsten seiner Kammern erwacht ist – ein vorzeitlicher Mechanismus oder eine uralte rachsüchtige Gottheit -, es hat das Ende der Menschheit eingeläutet.
Für Hannah gibt es nur eine Möglichkeit, dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten: Sie muss die Reise in die Tiefe antreten – und dabei ihre Familie mitnehmen.

REZENSION:

Bereits seit dem ersten Roman Thomas Thiemeyers verfolge und lese ich alle Bücher von ihm. Dies liegt daran, dass er mich bis zu seinem Thriller namens “Devil’s River” durchweg sehr gut unterhalten und überzeugen konnte. Als Leser ist man aber scheinbar doch auf Dauer recht anspruchsvoll, denn nachdem mich “Devil’s River” leider nicht überzeugen konnte, verlor sich ein wenig die Hoffnung nach weiteren Werken Thiemeyers.
Nun erreichte mich BABYLON, welchem ich mich dadurch ein wenig skeptisch annäherte. Laut Coverbeschreibung handelt es sich dabei um ein weiteres Abenteuer von Hannah Peters und die Reihe um diese Archäologin konnte mich bisher immer sehr gut unterhalten – hatte sie doch immer einen kleinen Touch Indiana Jones an sich.
Wie sich beim Lesen erfreulicherweise herausstellte, konnte mich Thiemeyer nun wieder von sich bzw. seinem Werk überzeugen. In BABYLON verwebt der Autor die Mythen um das sagenumwobene Babel mit der Erzählung Dantes. Dies alles mit einer sehr aktuellen Brise an politischen Begebenheiten gewürzt entwickelt sich ein wirklich schöner und ausreichend spannender Abenteuerroman, dessen man sich über die doch erkleckliche Anzahl an Seiten nicht mehr entziehen kann.
Theimeyers Recherchen scheinen durchweg stimmig zu sein und sind somit plausibel dargelegt. Die Unruhen in der Wüste durch den IS als auch weiteren politischen Einflüssen geben dem Werk eine Aktualität, die dafür sorgt, dass man sich ungebremst im heutigen Irak wieder findet.
Hannah Peters selbst wirkt nicht mehr so taff wie in den vorherigen Bänden – dies ist aber dem Umstand geschuldet, dass sie sich nun auch noch um ihr Kind kümmern muss. Ich denke, keine Mutter kann ihre bisherige Rolle einfach mal so weiter spielen, somit ist auch dieser Umstand gut inszeniert.
Das Buch wird sicherlich nicht jedem gefallen, da Thiemeyer seinen Abenteuerroman auch mit mystischen wenn nicht gar fantastischen Elementen bereichert. Somit entsteht ein Genremix, wie es auch im bisher letzten Indiana Jones Film (Abenteuer meets Science Fiction) der Fall war. Mir persönlich macht so etwas überhaupt nichts aus – im Gegenteil, ich finde solche Vermischungen zumeist auch erheblich interessanter als reine Genreerzählungen.
Wer also kein Problem mit einer Archäologiegeschichte, angereichert mit fantastischen Elementen hat, der kann hier problemlos zuschlagen, sich einige Stunden zurück lehnen und einfach gut unterhalten lassen.
Mir hat BABYLON jedenfalls sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, demnächst wieder etwas über Hannah Peters lesen zu können.
Jürgen Seibold/23.03.2016
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Martin S. Burkhardt: ausradiert

burkhardt_ausradiert© 2016 Luzifer-Verlag
ISBN 978-3-95835-110-3
ca. 316 Seiten

COVER:

Wie fühlt sich jemand, der auf einen Schlag für die gesamte Welt unbekannt geworden ist, an den sich weder die eigene Freundin noch die Kollegen erinnern?
Genau das passiert Moritz.
Als er kurz darauf von nebulösen Erscheinungen angegriffen und beinahe getötet wird, ist das erst der Anfang eines schrecklichen Albraumes…

REZENSION:

Beim Lesen der Coverbeschreibung dachte ich als Erstes an die üblichen Geschichten, in denen jemandem seine eigene Identität geklaut wird und er daraufhin allumfassende Probleme in seinem Leben bekommt. Sind wir doch angewiesen auf digitale Informationen, sei es die EC-Karte, staatliche Identitäten, etc.
Martin S. Burkhardt geht aber doch gänzlich anders vor: Moritz wird einfach nicht mehr erkannt! Ganz egal, ob es sich um seine Arbeitskollegen handelt oder gar um seine Freundin.
Dieser Umstand belebt das Buch ungemein, denn es fesselt einen als Leser förmlich, mit welchen Problemen Moritz hierbei zu kämpfen hat.
Ab und an unterlaufen dem Autor dabei aber ganz kleine Fehler, bzw. hätte ich eine andere Erwartung gehabt. Als Beispiel sei hier das Problem genannt, als Moritz’ Schlüssel nicht mehr in sein eigenen Wohnungsschloss passt. Der Anruf beim Vermieter führte zu keinerlei Problemen – ich rechnete damit, dass Moritz auch dort nicht mehr als Mieter bekannt ist und deswegen das Schloss nicht zu öffnen ist.
Dies ist aber wohl der Geschichte geschuldet oder einfach nur ein kleiner Lapsus. Nichts desto trotz ist “ausradiert” ein geschickt geschriebener Thriller mit einem schlussendlichen Drift in Richtung Fantasy. Mit sowas kann man mich problemlos überzeugen, da ich Genreüberschreitungen einfach liebe.
Martin S. Burkhardt schreibt sehr eingängig und überzeugend. Die Spannung wird geschickt aufrechterhalten und man könnte noch ewige Seiten lang über die resultierenden Probleme Moritz bei der Suche nach Verständnis und Verstehen folgen.
Ab und an ist die Story ein wenig konstruiert und manchmal hatte ich mit meiner gedanklichen Vorhersage auch recht, dies wirkt sich aber nicht wirklich störend aus und somit ist Burkhardt erneut ein ziemlich guter Thriller mit fantastischen Elementen gelungen.
Ich bin jetzt schon gespannt, welche weiteren Buchideen noch von diesem Autoren zu erwarten sind.
Jürgen Seibold/15.03.2016
Ausradiert: Roman KAUFEN BEI AMAZON